Hatha Yoga Pradipika

 

hatha yoga pradipika


Die Hatha-Yoga-Pradipika (Hathapradipika) wurde im 14. oder 15. Jahrhundert nach Christus (die Gelehrten streiten sich - ein Zeitraum von über 4.500 Jahren ist in der Diskussion) von Svatmarama verfasst. Swatmarama bedeutet: „Der sich an seinem wahren Selbst erfreut“.

Die Schrift enthält und nutzt einige Strophen aus der Goraksa-Sataka und soll auch auf der verloren gegangen Schrift "Hathayoga" von Goraksa gründen. Sie übte starken Einfluss auf spätere Yogawerke wie die Gheranda-Samhita oder die Shiva Samhita aus.

Ein Licht für den Suchenden

Die "Leuchte" (Sanskrit-Übersetzung für Pradipika) des Yoga beschreibt in 643 Versen Ausführung und Wirkung von 15 Asanas, sechs Reinigungsübungen, mehreren Atemübungen (hier Kumbhaka) und vielen Mudras (zu denen hier auch die Meditation gezählt wird).

 

Hatha Yoga Pradipika im Volltext

Vollständige Übersetzungen mit Kommentaren finden sich auf:

 

Im folgenden findest zu eine Zusammenfassung des Inhalts der Hatha-Yoga-Pradipika von mir:

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prad kapitel 1

Themen: Wozu Hatha Yoga üben? Yoga- Voraussetzungen: Yamas und Niyamas, Lebensgestaltung, Ernährung. Wirkungen und Beschreibung der Asanas. Das große Hatha-Yoga - Versprechen. 

Die Verse im Einzelnen zusammengefasst:


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prad kapitel 2

Themen: Wann mit Pranayama beginnen? Reinigungs- und Pranayama-Techniken. Was muss der Yogi dabei unbedingt beachten? Welche segensreichen Wirkungen ergeben sich durch Pranayama?

Die Verse im Einzelnen in einer kommentierten Zusammenfassung:


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prad kapitel 3

Im dritten Kapitel der Hatha Yoga Pradipika wird vor allem die Kundalini und deren Erweckung besprochen. Hierzu dienen die Bandhas und Mudras. An einigen Stellen finden sich sexuelle Praktiken, welche dem spirituellen Fortschritt dienlich sein sollen. Interessant: In einigen Übersetzungen wurden diese einfach weggelassen. Im Kontext wird immer wieder auf Pratyahara, Dharana, Dhyana, Samadhi und Nada Yoga eingegangen.


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prad kapitel 4

Hier geht es um den Zusammenhang zwischen Geist, Prana und Atemübungen, um Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi. Wie sich alles zueinander verhält, was auf was folgt. Man könnte es wie Brahmananda auch als Raja-Yoga-Kapitel ansehen.

Der Yogaweg wird auf verschiedene Arten beschrieben und gelobt. Auch die inneren Töne sind großes Thema. Samadhi wird von verschiedenen Seiten beleuchtet, Wege aufgezeigt und Folgen aus dem Erreichen von Samadhi beschrieben.

Hier findest du eine Kurzfassung des Inhaltes.


 
 

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