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Grundlegende Hinweise zum Pranayama |
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Die richtige Haltung ist eine unerläßliche Voraussetzung für das erfolgreiche Üben von Pranayama. Du brauchst aber mit der Übung von Pranayama nicht abzuwarten, bis du absolute Herrschaft über die Asana hast. Übe Asana, und gleichzeitig kannst du auch Pranayama üben. Im Laufe der Zeit, wirst du in beidem Vollkommenheit erlangen. Der Raum, in dem du Pranayama übst, darf nicht stickig oder schlecht gelüftet sein. Er muß trocken und luftig sein. Du kannst an einem Fluß üben oder an einem See, in der Ecke des Gartens, an der frischen Luft oder auf dem Gipfel oder am Fuß eines Hügels. Du hast kaum einen Erfolg , wenn Du nur 2 oder 3 Minuten an einem oder 2 Tagen übst. Es ist sinnvoller zu Beginn mindestens 15 Minuten täglich zu üben. Es ist nicht sinnvoll, jeden Tag von einer Übung zur anderen zu springen. Besser ist es eine bestimmte Übung täglich zu praktizieren, und sie bis zu einem hohen Grad zu vervollkommnen. Natürlich kannst Du gelegentlich auch noch andere Übungen neben Deiner täglichen Übung ausführen. Für Deine tägliche Praxis solltest Du Kapalabhati und Wechselatmung üben. Sitali, Sitkari etc.. können gelegentlich geübt werden. Patanjali legte keine besondere Betonung auf die Ausübung verschiedener Arten von Pranayama. Er erwähnte: "Atme langsam aus, atme dann ein und halte den Atem an. Du wirst einen festen und ruhigen Geist erlangen". . Einige praktizieren die Abfolge als Ausatmen, Einatmen und Anhalten, andere als Einatmen, Anhalten und Ausatmen. Die letztere Version ist üblicher. Im Yajnavalkya, finden wir verschiedene Arten der Atemkontrolle in der Reihenfolge von Puraka (Einatmen), Kumbhaka (Anhalten) und Rechaka (Ausatmen); während wir sie im Naradiya Text in der Abfolge von Rechaka (Ausatmen), Puraka (Einatmen) und Kumbhaka (Anhalten) haben. Diese beiden können als Alternativen aufgefaßt werden. Kumbhaka (Atemverhalten) Steigere allmählich die Dauer des Kumbhakas. Halte in der ersten Woche für 4 Sekunden den Atem an, in der zweiten für 8 Sekunden, in der dritten Woche für 12 Sekunden und so weiter, bis Du die Grenze Deiner Fähigkeit den Atem anzuhalten erreicht hast. |




