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Bei Faszien handelt es sich um Bindegewebe, welches die Muskulatur des menschlichen Körpers wie eine Haut umgibt. Eher selten wurde dies in der Wissenschaft thematisiert, geschweige denn das die Forschung hier bis vor kurzem groß eingesetzt hätte. Nun wurde jedoch herausgefunden, dass die Faszien sehr viel mit dem Wohlbefinden des Menschen zu tun haben. Also wurden sie in den Vordergrund gerückt und erfreuen sich heutzutage großer Aufmerksamkeit. Gerade im Alltag eines Büromenschen können sich die Faszien ineinander verkleben und recht schnell an Elastizität einbüßen.

Wir zeigen, welche Yoga-Übungen du mit der Faszienrolle durchführen kannst, zeigen Video-Tutorials und sagen, worauf du Rücksicht nehmen solltest.

 

 
 

 

Video: Faszien Yoga dynamisch (ohne Rolle)

 

 

Faszientraining dank Yoga

Die Faszien reagieren wie viele andere Organe auch sehr schnell auf Stress, genauso wie auf den Bewegungsmangel, von dem sich kaum jemand freisprechen kann. Beides führt wie schon vorher benannt zum Verkleben.

Dagegen kann nicht nur ein einfaches Faszientraining mit Faszienrollen helfen, sondern auch ein speziell darauf abgestimmtes Yogaprogramm. Es ist bereits seit längerem bekannt, dass man durch Yoga durchaus in der Lage ist den eigenen Stress abzubauen. Hinzu kommt, dass der Körper endlich an seine durchaus gebrauchte Bewegung kommt, während die Yogaübungen durchgeführt werden. Atmet man bewusst und tief durch, können sich Schlacken lösen, die sich zuvor im Bindegewebe angesiedelt haben.

 

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Geheimtipp Yin Yoga

Gerade für das Training mit der Faszienrolle, gab man uns von Faszienrollen.org zu verstehen, ist das Yin Yoga sehr effektiv. Es wird fast ausschließlich im Sitzen, oder im Liegen durchgeführt. Dabei lässt sich die Faszienrolle in folgenden Körperregionen sehr gut einsetzen:

  • Oberschenkel
  • Hüfte
  • Po
  • Oberarme
  • Bauch
  • v.m

Oft wird das Yin Yoga auch als Faszienyoga bezeichnet, da es sich sehr stark auf das Bindegewebe auswirkt. Es handelt sich jedoch um zwei unterschiedliche Stilrichtungen, da man beim Faszienyoga eine passende Blackroll, oder Faszienrolle nutzt, um das Bindegewebe aufzulockern.

 

Start-Übungen mit der Faszienrolle

Es gibt kleine Übungen, die mit einer Faszienrolle direkt zu Hause ausprobiert werden können.

Dazu setzt man sich zunächst einmal auf die Rolle. Die Füße werden leicht vor dem Körper wie bei einem Schneidersitz gekreuzt. Die Augen werden geschlossen, die Atmung ist ruhig und tief. Auf diese Weise kommt der Ausführende erst einmal im Hier und Jetzt an. Langsam wird nun die Rolle hin und her bewegt. Die Arme gehe nach oben, so dass eine gute Streckung zu Stande kommt. 

Nach dieser Übung kann dann direkt mit einer weiteren Übung weiter gemacht werden. Man begibt sich in den Vierfüßlerstand Der rechte Oberschenkel wird auf die Faszienrolle gelegt. Nun wird der komplette Körper ganz schnell vor und zurück geschoben, so dass die Rolle einen merklichen Druck auf den rechten Oberschenkel ausübt. Ist der Oberschenkel sehr warm, kann direkt auf die Seite gewechselt werden. D.h. man legt die Faszienrolle unter die rechte Seite und rollt sie dort im gleichen Tempo immer wieder über den Oberschenkel und die Hüfte.

 

Videos: Yoga mit der Faszienrolle

Oberschenkel

Yoga mit der Faszienrolle für den Rücken

 

Mit diesen Übungen strafft sich das Bindegewebe und Giftstoffe werden aus dem Körper befördert. Die Faszien werden besser durchblutet und die Verklebungen lösen sich nach und nach auf. Das Yoga reduziert zudem noch negativen Stress, der sich oft im Alltag aufbauen kann. Daher ist ein regelmäßiges (sanftes!) Durchführen der Übungen sehr förderlich.

 

Zum Abschluss noch ein kleines Bonus-Programm:

Video: Anti-Cellulite dank Yoga und Faszienrolle

 

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