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Yoga Zitate, Sprüche und Weisheiten

Eine subjektive Sammlung.

  • Abgrund und Wirklichkeit

    abgrund felswand 564

    Eine Geschichte vom Loslassen, Vertrauen und getragen werden

    Eines vergangenen Tages erkundete ein Wanderer eine prachtvolle Bergwelt. Sein Blick erfreute sich an unbekannten Kräutern und Blumen, die sich im Gras und zwischen den Ritzen der Felsen der Sonne öffneten. Der Tag glitt rasch dahin und mit einem Mal merkte der Wanderer, dass er vom Hauptweg abgekommen war. Mit Unbehagen prüfte er den Sonnenstand – die goldgelbe Scheibe ragte nur noch zur Hälfte über den gegenüberliegenden Gipfel. In der Bergwelt wurde es still und dunkel.

  • Auch Buddha macht deutlich ...

     

    Nicht das Beginnen wird belohnt

    sondern einzig und allein das Durchhalten.

    Siddhartha Gautama Buddha,
    Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

     

  • Auflösung und Verwandlung von Zorn und Wut

    - Zitat-Video -

    video mittel gegen zorn y 564

    Der Buddhismus lehrt u.a. die Befreiung des Geistes von schädlichen Emotionen. Was ist seine Lösung gegen Zorn und Wut einem Menschen gegenüber? Das 1-minütige Video aus der Reihe "Dalai Lama Weisheiten" postuliert eine grundlegende Geisteslehre (die jeder überprüfen kann) und nennt das Mittel der Wahl.

  • Bald aber ...

     

    Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart,

    die meisten bereiten sich gerade vor, demnächst zu leben.

    Jonathan Swift, anglo-irischer Schriftsteller und Satiriker der frühen Aufklärung,
    geboren 30. November 1667 in Dublin, Königreich Irland; † 19. Oktober 1745 in Dublin 

     

  • Charakter

     

    Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,

    konnte ich erkennen,

    dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind,

    gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

    Heute weiß ich, das nennt man authentisch sein.

    Sir Charles Spencer Chaplin jr., britischer Komiker, Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor,
    Schnittmeister,
    Komponist und Filmproduzent,
    * 16. April 1889 London; † 25. Dezember 1977 in Vevey, Schweiz

     

     Einstein und Chaplin

    Albert Einstein und Charlie Chaplin

     

  • Das Rechte

     

    Man muss nur sich auf sich selbst zurückziehen,

    das Rechte still im angewiesenen Kreise tun;

    wer will einem dann etwas anhaben?

    Johann Wolfgang von Goethe, Dichter, Autor, Wissenschaftler,
    * 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar.

  • Das Wertvollste zuerst

    zeit gruppe 564

    Ein Harvard-Professor hält einen erlebnisorientierten Vortrag vor einer Gruppe BWL-Studenten. Er möchte den Studenten einen wichtigen Punkt im für das eigene Selbstmanagement unvergesslich vermitteln. Nachdem er sich der Zuhörerschaft dieser angehenden Wirtschaftsbosse vorgestellt hat, sagt er: „Okay, nehmen wir uns die Zeit für ein Rätsel.“

  • Deine Entscheidung

     

    Ich habe entschieden, glücklich zu sein,

    weil es meiner Gesundheit bekommt.

    Voltaire, eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph und Schriftsteller,
    * 21. November 1694 in Paris; † 30. Mai 1778 in Paris.

  • Der Klügere ...

    delphin lachend 564

     

    Alle Menschen sind klug
    -
    die einen vorher, die anderen nachher.

     

  • Der König und der Schuster

    Krone

    Der frischgekrönte König von Sapienta, seine Hoheit Trubor Dallante, gerade einmal 28 Jahre jung, strebte danach, ein guter und gerechter Herrscher zu werden. Er war überzeugt davon, dass der oberste Führer eines Königreiches nach weisem Rat streben sollte. Aber wie sollte er diesen finden? Wer konnte ihn als Herrscher kompetent beraten?

    Die Lehrer des vorigen Königs buhlten wohl um seine Gunst. Doch ihn störte deren Geltungsdrang und er erkannte in ihren Ratschlägen allzuoft die Verstrickungen in die Interessen ihrer Familien. So beschloss er, in seinem Reich auf die Suche nach Weisheit zu gehen. Jedoch fand er zunächst etwas anderes...

  • Der Narr und der Stein der Weisen

    maske narr rose mx 564

    NARR:

    Gib acht, Gevatter!

    Halt, was du verheißt,
    Verschweig, was du weißt,
    Hab mehr, als du leihst,
    Reit immer zumeist,
    Sei wachsam im Geist,
    Nicht würfle zu dreist,
    Laß Dirnen und Wein
    Und Tanz und Schalmein,
    So findst du den Stein
    Der Weisen allein.

    William Shakespeare, Tragödie König Lear, Erster Aufzug, Dritte Szene, Vierte Szene

  • Der schlummernde Schatz

    huette see 564


    Im Buddhismus finden sich viele Geschichten, die den Menschen an sein wahres Selbst führen wollen. Die Erzählungen wollen aufzeigen, dass du als Mensch schon alles Wertvolle in dir hast. Dieser Schatz will aber freigelegt werden, so wie sich die Wellen eines Sees beruhigen müssen, damit der Blick auf seinen Grund möglich wird..

    In diesem Sinne spielt die Geschichte von den zwei Freunden, die materiell ganz unterschiedlich gestellt waren. Der vermögende Freund lebte in einer großen Stadt und besaß dort eine Villa mit Park mitsamt umfänglicher Dienerschaft. Wohingegen der andere Freund in einer baufälligen Hütte in einem dünn besiedelten Landstrich wohnte. Er verfügte gerade einmal über sechs Hühner und ein kleines Feld hinter dem Haus.

  • Der Standfeste wird nicht verwirrt

    standhafte unverwirrt 3d 564


    02-13 So wie deine Seele in diesem Körper durch Kindheit, Jugend und Alter geht, so ähnlich wird sie nach dem Tode auch in einen anderen Körper gehen. Der Standfeste wird sich dabei nicht verwirrt werden.

  • Der Tod ist nicht zu beklagen

    baum neuer sproessling 4i 564


    Bhagavad Ghita 02-11 Der Herrliche sprach: Dein innerstes Wesen ist geschlagen von Sorge um die, um die du nicht zu beklagen brauchst. Zwar sprichst du dabei weise Worte, doch die Weisen beklagen weder die Lebenden noch die Toten.

  • Der übereifrige Dschinn

    geist dschinn rot 564

    Einst lebte eine Mutter alleine mit ihren drei Kindern in einem baufälligen Haus am Rande des Tronerwaldes. Tagein, tagaus wusch sie Wäsche, kochte für ihre Kinder, half bei den Hausaufgaben, putzte, hielt den Garen in Ordnung und kümmerte sich um auch alle sonstigen anfallenden Sorgen und Nöte der Familie. Am Vormittag arbeitete sie außerdem noch halbtags im Lebensmittelgeschäft des Ortes.

    Viele Jahre hielt sie diesem belastenden Alltag stand, dann wurde es ihr zu viel. Sie begann um Hilfe zu beten. Und ein Gott war ihr gnädig.

  • Der Weise und der Diamant

    weisheit elefant 564

    Ein weiser Mann wanderte einst in den Wäldern, welche sich über die Täler des auslaufenden Himalaya-Gebirges erstrecken. Hin und wieder verweilte er um formschöne Steine, farbenfrohe Blumen oder zerklüftete Holzstücke zu betrachten.

    Am Lauf eines wild mäandernden Gebirgsbaches entdeckte er einen faustgroßen Stein, der wie ein Kristall glitzerte. Die zahlreichen muldenförmigen Einkerbungen erinnerten den Weisen an die Krater auf der Mondoberfläche. Ohne zu ahnen, was er dort gefunden hatte, steckte er den Stein in seinen Lederrucksack und ging fröhlich pfeifend dem Abend entgegen.

  • Der Yoga als Freund

     

    Der Yoga ist jedem ein Freund,

    der sich ihm aufrichtig und ohne Vorbehalte zuwendet.

    Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar in "Der Urquell des Yoga",
    (14. Dezember 1918 - 20. August 2014 in Pune)

     

  • Der Zweifel des Arjuna

    vogel himmel l dunkel 564


    Arjuna äußert seine Zweifel gegenüber Krishna:

    01-32 Ich will ihn gar nicht, den Sieg, Oh Krishna,... denn was nützt er, oder die Herrschaft, Oh Krishna, oder Freuden, oder selbst das Leben?

    01-35 Ich möchte sie nicht erschlagen, auch wenn sie mich töten, Oh Krishna, nicht einmal, um der Herrschaft über die drei Welten oder der Erde willen.

    01-45 … Wir bereiten uns Schande, wenn wir... aus Gier nach den Freuden eines Königreiches... unsere Familie zu töten.

    01-46 Wenn die mich erschlügen..., derweil ich unbewaffnet bleibe und keinen Widerstand leiste, wäre mir das lieber.

  • Die Empfindungen haben ein Ende

    empfindungen anfang ende 9o 564


    02-14 Oh Arjuna, der Kontakt mit dem weltlichen Objekten führt zur Empfindung von Kälte und Hitze, Glück oder Unglück. Diese Empfindungen haben einen Anfang und ein Ende, sind nicht dauerhaft. Ertrage sie standhaft.

  • Die Geschichte der drei Siebe

    geschichte drei siebe 564

    In der Bhagavad Ghita (ca. 500 – 200 v. Chr.) heißt es bei den Tapas

  • Die Geschichte vom vorlauten Spatz

    gorilla boese 8d 564

    Nach einer alten Hindhu-Geschichte aus dem Panchatantra.

    An einem winterlichen Tag beobachtete ein Spatz aus seinem trockenen Nest heraus einen Affen, der missmutig im kalten Regen auf dem Ast gegenüber saß. In bester Absicht erteilte er dem Affen einen Rat. Dabei hätte er besser geschwiegen...

  • Die Mandukya Upanishad (auf Deutsch)

    wald mystisch schnee sonne ui 564


    Die Mandukya Upanishad ist die Kürzeste aller Upanischaden und umfasst lediglich zwölf Verse. Doch diese haben es in sich! Sollen Sie doch (gemäß Radhakrishnan) eine grundlegende Herangehensweise an die Erkenntnis der letzten Realität beinhalten.

    Der Inhalt dreht sich hauptsächlich um das Mantra OM und die vier Zustände des Bewusstseins (Wachen, Träumen, Tiefschlaf und einen mystischen vierten Zustand der Erleuchtung – Turiya.

    Der Text besteht nur aus 12 Versen. Ich habe eine eigene Übersetzung erstellt, die (hoffentlich) das Gemeinte korrekt wiedergibt, dabei aber verständlicher zu lesen ist.

  • Die Schuld und ihr Zorn

    buddha sitzend 564

    Einst fragte Zen-Schüler Callum seinen Meister: Wie schaffe ich es, mich nicht mehr über den Egoismus meiner Mitmenschen zu ärgern?

    Der Zen-Meister antwortete: "Stell dir vor, du gehst am frühen Morgen durch einen sonnigen Park. Du spürst einen zarten Wind im Gesicht, ansonsten ist alles ruhig. Dein Blick wird von hellgrün leuchtenden Trauerweiden angezogen, deren Zweige sanft die Oberfläche eines Teiches voller Seerosen streicheln. Ein zartblauer Eisvogel gleitet über das Wasser, landet auf der Bank vor dir und stimmt sein zauberhaftes Lied an. Völlig versunken lauschst du dem Gesang des winzigen Stimmwunders. Plötzlich wirst du grob an der Schulter gerempelt.

  • Die Sprache gegen den Teufel

    sanfte sprache zerreisst den Teufel

  • Du darfst dein Leben ändern!

     

    Willst du wissen, wer du warst,

    so schau, wer du bist.

    Willst du wissen, wer du sein wirst,

    so schau, was du tust.

    Siddhartha Gautama Buddha,
    Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

     Buddha

     

  • Ein Blättchen Erfahrung

    Ein Blättchen Erfahrung ist mehr wert als ein ganzer Baum guter Ratschläge.

  • Einstein und der Papst

    einstein papst 564

     

    In einem Gespräch in Berlin soll Einstein zum späteren Papst Pius XII. gesagt haben: "Ich achte die Religion, aber ich glaube an die Mathematik. Bei Ihnen, Eminenz, wird es umgekehrt sein."

    Papst Pius XII. antwortete: "Sie irren. Mathematik und Religion sind für mich nur verschiedene Ausdrucksformen derselben göttlichen Exaktheit."

    Einstein fragte nach: "Aber wenn die mathematische Forschung nun eines Tages ergäbe, dass gewisse Erkenntnisse der Wissenschaft denen der Religion widersprechen?"

    Papst Pius XII. verdeutlichte: "Ich schätze die Mathematik so hoch, dass Sie, Herr Professor, in solchem Fall nie aufhören sollten, nach dem Rechenfehler zu suchen."

     

  • Entscheidend ist ...

     

    Regelmäßige Yoga-Übungen helfen,

    der Hektik des Alltags gelassen und standhaft entgegenzutreten.

    Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar, 14. Dezember 1918; † 20. August 2014 in Pune

     

  • Erhebe dich über deine Schwächen, Arjuna

    siegen junge sonne r 564


    02-03 Erliege nicht der Schwäche, Oh Arjuna,... Sie ist nutzlos und deiner nicht würdig. Treibe diese kleinliche Schwäche aus deinem Herzen! Erhebe dich, Züchtiger deiner Feinde!

  • Erlebe die Stunde

    Erlebe jede Stunde. Es ist viel später, als du denkst.

  • Erwachen

     

    Unter den Nichtigkeiten des Lebens gibt es nur ein Ding,

    das strahlend schön ist und ohnegleichen.

    Es ist das Erwachen des Geistes,

    es ist das Erwachen im Innersten des Herzens.

    Kahlil Gibran, libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter,
    * 6. Januar 1883 als Gibran Khalil Gibran bin Mikha’il bin Sa’ad in Bischarri,
    Osmanisches Reich, heute Libanon; † 10. April 1931 in New York City. 

     

    Herzen in der Schwebe

     

  • Es kann mir nichts geschehen!

    fels yoga tal 564

     

    Die folgende Erzählung – ohne Yoga, aber voller yogischer Elemente – könnte man unter "Gleichmut" oder "Gottvertrauen" einordnen. Unter der Geschichte finden sich passende Sutren zu diesen Themen.

    Mich zog der Bericht des Steinklopferhanns völlig in seinen Bann. Vielleicht deswegen, weil ich ihn zum ersten Mal in dem Buch "Als wär’s das letzte Mal*" gelesen habe. Ein Sachbuch, das dazu ermuntert, sich Gedanken über den Rest seines Lebens zu machen.

  • Freiheit von Kummer und Schmerz

     

    Wer sich im Yoga übt,

    wird von Schmerz und Kummer befreit,

    er lebt sein Leben in ganzer Fülle

    und echter Freude.

    Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar in "Der Urquell des Yoga",
    (14. Dezember 1918 - 20. August 2014 in Pune)

     

  • Gedankenkraft

     

    Wir sind, was wir denken.

    Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

    Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

    Siddhartha Gautama Buddha
    Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

     

  • Geschichte: Der Mittlere Pfad

    saite gitarre 564

    Zu Beginn seines spirituellen Weges übte der Buddha gemäß den Überlieferungen ein Leben strenger Askese. Er hungerte seinen Körper bis zu einer skelettartigen Anmutung hinunter. Doch die Befreiung des Geistes wollte sich nicht einstellen. Da gingen eines Tages zwei Musiker an dem Baum vorbei, unter dem er meditierend saß. Ihre Unterhaltung sollte seinen Weg für immer verändern.

  • Geschichte: Die Sicht der Dinge

    pferd auge 564

    Einst lebte in einem abgeschiedenen Dorf ein alter Mann, der ein bescheidenes Leben führte. Er widmete sein Leben dem Streben nach Weisheit und hielt sich aus den Geschäften der anderen Dorfbewohner weitestgehend heraus. Doch eine Kostbarkeit nannte der Alte sein eigen: Einen perlweißen Hengst von solch imposanter Gestalt, dass selbst der König des Landes ihm das Tier zu einem hohen Preis hatte abkaufen wollen. Der alte Mann hat alle Kaufwilligen zurückgewiesen. Dadurch konnte das Schicksal seinen Lauf nehmen – auch das seines Sohnes.

  • Glaube mit Verstand

    wolken loewe frau 564 

    Der Gott, den ich anbete, ist nicht ein Gott der Finsternis; er hat mir den Verstand nicht gegeben, um mir den Gebrauch desselben zu untersagen. Von mir verlangen, meine Vernunft gefangen zu geben, heißt ihren Schöpfer beleidigen.

    aus: Émile IV, Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars
    von: Jean-Jacques Rousseau, * 28.06.1712, † 02.07.1778, schweizer Philosoph, Schriftsteller und Staatstheoretiker.

     

  • Glück

     

    Vergiss nicht - man braucht nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen.

    Mark Aurel, römischer Kaiser und Philosoph,
    * 26. April 121 in Rom; † 17. März 180 in Vindobona oder Sirmium

  • Glück allein

     

    Du bist nicht auf der Erde, um unglücklich zu werden.

    Doch Glück ist allein der innere Friede.

    Lern ihn finden. Du kannst es.

    Siddhartha Gautama Buddha
    Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

     

  • Glück ist ein Schmetterling

    schmetterling dunkel 564 

    Glück ist ein Schmetterling,
    der sich immer unserem Griff entzieht,
    wenn man ihn jagt,
    der sich aber auf uns niederlässt,
    wenn wir ganz still dasitzen.

    Nathaniel Hawthorne, amerikanischer Schriftsteller, * 1804, † 1864

     

  • Hermann Hesse und der Sinn

    kind vor sonne 564 

    Ich glaube, 

    dass trotz des offensichtlichen Unsinns
    das Leben dennoch einen Sinn hat.
    Ich ergebe mich darein,
    diesen letzten Sinn mit dem Verstand nicht erfassen zu können,
    bin aber bereit,
    ihm zu dienen.

    Hermann Hesse

     

  • Höre

     

    Schon durch aufmerksames Zuhören

    lindern wir Schmerzen und Leiden.

    Aus dem Buddhismus

     

    Hände zum Gebet

     

  • In die Tiefe

     

    Yoga ist in die Tiefe des menschlichen Seins eintauchen.

    Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar, Erfinder des Iyengar-Yoga,
    (14. Dezember 1918 - 20. August 2014 in Pune)

  • Klebende Vergangenheit

    frau an baum xc 564

     

    Die Schülerin geht zum Meister und fragt:

    “Meister, wie kann ich mich von dem, was mich an die Vergangenheit bindet, lösen?”

    Der Meister steht schweigend auf, schreitet zu einem Baumstumpf, umklammert diesen und jammert:

    “Was kann ich nur tun, was kann ich nur tun, damit mich der Baum endlich loslässt?”

  • Leib und Seele

     

    Tu deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    Teresa von Ávila, geborene Teresa Sánchez de Cepeda y Ahumad,Karmelitin  und Mystikerin,
    * 28. März 1515 in Ávila, Kastilien, Spanien; † 4. Oktober 1582 in Alba de Tormes, bei Salamanca.

     

  • Mantra: Tat Tvam Asi

    blase realitaet 6w.564

    Tat Tvam (auch: Twam) Asi (Sanskrit: „Das bist Du“, oder „Du bist das“) ist eine der vier Mahavakyas (Große Verkündigungen) im Vedantischen Hinduismus. Es meint:

    Das Unendliche, das Ewige, die absolute Realität, das bist du.

    Tat Tvam Asi kann in diesem Sinne als Affirmation genutzt werden. Vollständiges Verinnerlichen der Bedeutung des Mantras soll zur Erleuchtung führen.

  • Menschen, die anwenden

    epiktet 250 

    Nicht die Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon.
    Woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden.

    Epiktet, griechischer Philosoph, um 50 - 138 n. Chr.

     

  • Narada und die Wald-Yogis

    wald eingang wiese 564


     Narada war berühmt als himmlischer Musikant. Er war ein engelhaftes Wesen und ein mythischer Weiser und zählte zu den sieben großen Rishis und zu den Prajapatis. Er verkehrte zwischen Göttern und Menschen und diente dadurch als Götterbote. Bekannt ist er durch seine Reisen zu den Göttern Krishna und Vishnu. Er stellte diesen ihm mitgegebene Fragen und kehrte mit den Antworten zu den Sterblichen zurück.

    Eines Tages streifte Narada durch einen sonnendurchfluteten Wald. Sein Herz summte im Einklang mit dem Vogelgesang in den Ästen. Er traf auf einen Yogi, der sich seit vielen Jahren nicht von der Stelle bewegt hatte. Dieser Yogi bemühte sich in strenger Askese und hielt seinen Sitz völlig regungslos. So regungslos, dass Ameisen ihre Wohnstatt um ihn herum errichtet hatten.

  • Nicht-anhaftend

    gekko anhaftend 564 

    Deshalb tue ständig das, was zu tun ist,

    ohne daran anzuhaften.

    Wahrlich, wenn er nicht-anhaftend handelt,

    erreicht der Mensch das Höchste.

    Aus der Bhagavad Gita, Kapitel 3, Strophe 19

     

  • Nicht-Wissen

     

    Ich merkte, daß ich immer weniger zu sagen wußte,

    bis ich schließlich still wurde und zuzuhören begann.

    In der Stille entdeckte ich die Stimme Gottes.

    Søren Aabye Kierkegaard, dänischer Philosoph, Essayist,
    Theologe und religiöser Schriftsteller,
    * 5. Mai 1813 in Kopenhagen; † 11. November 1855 in Kopenhagen

     

  • Platon und Diogenes

    diogenes tonne 564

     

    Platon sah, wie Diogenes von Sinope seinen Kohl an einem Brunnen spülte, trat an ihn heran und flüsterte: "Hättest du den Tyrannen Dionysios ein bisschen hofiert, dann bräuchtest du jetzt keinen Kohl zu waschen."

    Diogenes antwortete ebenso leise: "Und wenn du es über dich gebracht hättest, Kohl zu spülen, hättest du keinen Dionysios hofieren müssen."

     

  • Prüfe Dich

     

    Wenn andere Deine Liebe nicht mit Liebe erwidern,

    überprüfe Deine eigene Güte;

    wenn andere Deinen Versuch, sie zu führen,

    nicht mit Ordnung beantworten,

    überprüfe Deine eigene Weisheit.

    Wenn andere Deine Höflichkeit nicht erwidern,

    überprüfe Deine eigene Rücksicht.

    Mit anderen Worten: Prüfe Dich selbst,

    wenn immer Du Dein Ziel nicht erreichst.

    Konfuzius, Kong Qiu, chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie,
    geboren vermutlich von 551 v. Chr. Qufu im chinesischen Staat Lu
    (der heutigen Provinz Shandong), gestorben um 479 v. Chr. ebenda

     

    Scheitern

     

  • Recht - Mut - Mangel

    katze klein erregt 564 

    Das Rechte erkennen und nicht tun ist Mangel an Mut.

    Konfuzius, chinesischer Philosoph, 551 - 479 v. Chr.,
    der jedoch auch die Furcht für sinnvoll hielt.

     

  • Richard David Precht: Zuviel Wissen!

    video precht wissen 564

    Im Video ein Gespräch mit Richard David-Precht über unnützes Wissen, Irrwege der Wirtschaft und über wahre Bildung. Für Philosophen und damit für Yogis (Philosophie = "Liebe zur Wahrheit" :-) ein spannendes Interview.

    Länge (zusammengeschnitten): 56 Minuten

  • Rückblick bei Kerzenschein

    blick zurueck

    Ein junges Paar sitzt an Silvester gemeinsam in der Stube bei Kaffee und Kuchen. Der Mann blickt auf das vergangene Jahr zurück und empört sich über dieses und jenes. Mit einem Mal fällt ihm auf, dass seine Freundin ihn gar nicht anschaut. Sie schaut in Richtung des Weihnachtsbaumes, an dem viele Kerzen die Stube gemütlich erhellen. Ihr Blick scheint wie in weite Ferne gerichtet.

    Irritiert bemerkt der junge Mann: "Unser Baum leuchtet dieses Jahr besonders schön." Und ergänzt: "Das brauchen wir auch, bei diesem Sauwetter."

    Seine Freundin verharrt zunächst regungslos. Dann antwortet sie: "Schau mal genau hin. Zwei der Lichter sind erloschen. Ich glaube, dass du so auf unser Jahr zurückblickst. Überall hat es geleuchtet, aber du regst dich nur über die erloschenen Lichter auf."

  • Runter zur Wahrheit

    buecken see 564 

    Es heißt, die Wahrheit wächst aus der Erde.
    Warum hebt Sie niemand auf?
    Weil keiner sich so tief bücken will.

    Quelle: unbekannt

     

  • Schneller!

    grass hoch 564

     

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

     

     

  • Selbsterrungen

     

    Nicht der Glaube an ein höchstes Wesen,

    noch seine Verneinung,

    sondern nur die eigene Bemühung um rechtes Leben

    und die selbsterrungene geistige Entwicklung

    können zur Befreiung führen.

    Siddhartha Gautama Buddha
    Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

     

  • Sinnesfreude

     

    Ein Gramm Sinnesfreude ist vermischt mit fünfzehn Gramm Leid.

    Swami Sivananda Saraswati, Yoga-Meister, Vedantalehrer, (8.9.1887 - 14. 7.1963)

     

  • Sokratische Einblicke

    erkennen skulptur mann 564 

    Rede, damit ich dich sehe.

    Sokrates, um 470 v. Chr. in Athen geboren und starb 399 v. Chr.

     

  • Standhaft bleiben

     

    Man muss selbst ausdauernder sein als die Schwierigkeiten,

    es gibt keinen anderen Ausweg.

    Aurobindo Ghose, indischer Politiker, Philosoph, Hindu-Mystiker, Yogi und Guru,
    * 15. August 1872 in Kolkata; † 5. Dezember 1950 in Puducherry.

     

     

  • Übertreibung

     

    Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.

    Heinrich Theodor Fontane, deutscher Schriftsteller,
    * 30. Dezember 1819 in Neuruppin; † 20. September 1898 in Berlin.

     

  • Vieles auf Erden ist uns verborgen

    waldweg mystisch h4 564 

    Vieles auf Erden ist uns verborgen.
    Als Ersatz dafür wurde uns ein geheimnisvolles, heimliches Gefühl zuteil
    von unserer pulsierenden Verbindung mit einer anderen Welt,
    einer erhabenen und höheren Welt,
    und auch die Wurzeln unserer Gedanken und Gefühle sind nicht hier,
    sondern in anderen Welten.


    Fjodor Michailowitsch Dostojewski

     

  • Vivekananda - Dein Weg

    weg wald krumm 564 

    Wir sollten niemals versuchen, dem Weg eines anderen zu folgen, denn es ist sein Weg und nicht der unsrige. Hast du erst deinen Weg gefunden, brauchst du nichts weiter zu tun, als die Hände in den Schoß zu legen und dich von der Flutwelle zur Befreiung tragen zu lassen. Hast du ihn also gefunden, so entferne dich niemals wieder von ihm. Dein Weg ist der beste für dich, aber er ist nicht unbedingt der beste für andere.

    Swami Vivekananda, * 12. Januar 1863 in Kolkata; † 4. Juli 1902 in Haora; hinduistischer Mönch und Gelehrter.

     

  • Vom Traum zur Freude

     

    Ich schlief und träumte: Das Leben war Freude.

    Ich erwachte und sah: Das Leben war Pflicht.

    Ich handelte und sah: Die Pflicht war Freude.

    Tagore, eigentlich Rabindranath Thakur, bengalischer Dichter, Philosoph, Maler,
    Komponist, Musiker, Brahmo-Samaj-Anhänger ,
    1913 Gewinner des Nobelpreis für Literatur,
    * 7. Mai 1861 in Kalkutta; † 7. August 1941 Kalkutta.

     

  • Von der Idee zum Schicksal

     

    Achtsamkeit auf die Gedanken

    Achte auf Deine Gedanken,

    denn sie werden Deine Worte.

    Achte auf Deine Worte,

    denn sie werden Handlungen.

    Achte auf Deine Handlungen,

    denn sie werden Gewohnheiten.

    Achte auf Deine Gewohnheiten,

    denn sie werden Dein Charakter.

    Achte auf Deinen Charakter,

    denn er wird Dein Schicksal!

    Aus dem Talmud

     

  • Wahrheit auf Wanderschaft

    wandern rucksack 564 

    Es heißt, die Wahrheit wandert von Ort zu Ort.

    Warum ist dies so?

    Weil sie von überall verstoßen wird.

    Quelle: unbekannt

     

  • Wer die Stille lebt ...

     

    Nicht außerhalb, nur in sich selbst

    soll man den Frieden suchen.

    Wer die innere Stille gefunden hat,

    der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts. 

    Siddhartha Gautama Buddha,
    Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

     

  • Werden und wachsen am Meru

    tibetanische hochebene 564


    Vor langer Zeit bedrückte Häuptling Nanda vom Amdo-Stamm in der tibetanischen Hochebene eine wichtige Sorge. Er erspürte das Ende seiner Tage und es drängte die Zeit, einen Nachfolger für die Führung des Stammes zu finden. Laut ihren Gesetzen musste dies jemand aus seiner Blutslinie sein. Dadurch kamen nur seine drei Söhne in Betracht. Doch wen von den Dreien sollte er für diese Aufgabe auswählen?

    Zunächst wendete er sich an den Abt des nahegelegenen buddhistischen Klosters. Jener riet ihm...

  • Wie ein Weiser regiert

    koenig weise krone c5 564

    In einem fernen Land war es einst üblich, dass, wenn ein König starb, ohne Erben zu hinterlassen, die Minister einen besonderen Palastelefanten auf die Straße ließen. Dieser Elefant fing sich, wen immer er mochte, setzte ihn auf seinen Kopf und ohne weitere Fragen wurde dieser Mann dann zum König gekrönt.

  • Wie Santosh zur Zufriedenheit fand

    qual skulptur 564

    Eine Geschichte darüber, wie unsere Sicht der Dinge gewandelt werden kann.

    "So geht es nicht weiter! Wir werden noch alle verrückt. Es muss etwas geschehen." Santosh zog mit beiden Händen an seinen spärlichen Haaren. Er wohnte zusammen mit seiner Frau, ihren drei Kindern und seinen Eltern in einer 2-Zimmer-Bleibe in Madurai.

    "Was sollen wir tun? Wir können uns keine größere Wohnung leisten." Mahila, seine Frau, schaute ihn ratlos an.

    "Das ist doch die Hölle. Den ganzen Tag schreit irgendwer, wir kommen mit dem Aufräumen nicht hinterher und ich habe mich heute schon zweimal mit meiner Mutter gestritten." Santosh stierte stumpf auf den Esstisch und zog mit dem Zeigefinger die Holzmaserungen nach. Die kleine Kumari, letzte Woche ein Jahr alt geworden, zog sich an ihm hoch.

    "Vielleicht weiß der Meister einen Rat?" Seine Frau blickte ihn fragend an.

  • Wieder dem Unkraut

     BKS Iyengar

    Wer Yoga übt, entfernt das Unkraut aus dem Körper,

    sodass der Garten wachsen kann.

    Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar, Erfinder des Iyengar-Yoga,
    (14. Dezember 1918 - 20. August 2014 in Pune)

     

  • Wir werden immer sein

    nie eine zeit ohne 564


    02-12 Wisse Arjuna: Es gab nie eine Zeit, da weder ich noch du nicht war. Noch diese Könige. Und es wird nie eine Zeit geben, da wir nicht sein werden.

  • Wolf und Waldemar im Spiegelkabinett

    dackel illu orange c3 564

    In einem kleinen rumänischen Dorf gastierte ein Jahrmarkt. Die Hauptattraktion war ein großes Spiegelkabinett.

    Eines Tages verirrte sich ein Wolf in den frühen Morgenstunden auf den verlassenen Jahrmarkt. Das Spiegelkabinett war am vergangenen Abend unverschlossen geblieben und so setzte der Wolf vorsichtig seine Pfoten in die Spiegelgänge.

  • Zen und der Tod eines Kindes

    steine turm 564

    Zen-Meister Bantu weinte bitterlich. Sein jüngster Sohn Benan war zu Tode gekommen.

    "Warum weint Ihr, Meister?", fragte ihn die achtjährige Maulen, "Ihr lehrt uns doch immer, dass alles in der Welt nur Illusion sei."

    "Das stimmt auch", antwortete der Meister und streichelte dem Mädchen über den Kopf, "alles ist Illusion. Doch der Tod eines eigenen Kindes ist die Größte aller Illusionen."

  • Zusammenfassung: Die Bhagavad Gita

    hoere arjuna 564 

    Arjuna sprach... Er spricht manches in der Bhagavad Gita, dieser Kriegsheld, Sohn eines Gottes und einer Königin. Vor allem fragt und zweifelt er. Dem verdanken wir eine der größten Geschichten der Yoga-Welt, die "Gita". Denn ein Gott ist gekommen, auf Arjunas Fragen zu antworten. Und dieser Gott ist niemand Geringeres als Krishna, hier in Gestalt von Vasudeva, dem Wagenlenker Arjunas.

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