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Zitate zur Spiritualität

Hier findest du Zitate zur Spiritualität von Patanjali, Buddha, Iyengar, Sivananda und vielen anderen.

  • Auch Buddha macht deutlich ...

     

    Nicht das Beginnen wird belohnt

    sondern einzig und allein das Durchhalten.

    Siddhartha Gautama Buddha,
    Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

     

  • Auflösung und Verwandlung von Zorn und Wut

    - Zitat-Video -

    video mittel gegen zorn y 564

    Der Buddhismus lehrt u.a. die Befreiung des Geistes von schädlichen Emotionen. Was ist seine Lösung gegen Zorn und Wut einem Menschen gegenüber? Das 1-minütige Video aus der Reihe "Dalai Lama Weisheiten" postuliert eine grundlegende Geisteslehre (die jeder überprüfen kann) und nennt das Mittel der Wahl.

  • Buddha Zitate

    buddha gold hg s 8 564

    Die Top 27 Buddha-Zitate für dein tägliches Leben

    Buddha hat für sich erkannt: Leben ist Leid. Als unerleuchtete Wesen sind wir in einem Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt gefangen. Mithilfe seiner Lehre soll der Mensch sich aus diesem leidvollen Leben befreien können.

    Auf Basis eines rechten Lebenswandels, der Extreme vermeidet und keinen weltlichen Gewinn anstrebt, dafür aber eine stetige Arbeit am eigenen Bewusstsein beinhaltet, wird Leid überwunden, wahres Glück gefunden und letztendlich Erleuchtung erlangt.

    Die folgenden 27 Zitate werden Buddha zugeschrieben. Sie können dich in deinem täglichen Leben stets an die Lehre erinnern. Am Ende findest du einen Download zum praktischen Ausdruck.

  • Charakter

     

    Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,

    konnte ich erkennen,

    dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind,

    gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

    Heute weiß ich, das nennt man authentisch sein.

    Sir Charles Spencer Chaplin jr., britischer Komiker, Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor,
    Schnittmeister,
    Komponist und Filmproduzent,
    * 16. April 1889 London; † 25. Dezember 1977 in Vevey, Schweiz

     

     Einstein und Chaplin

    Albert Einstein und Charlie Chaplin

     

  • Das ist Yoga!

     

    Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringung der Bewegungen im Geist.

    Patanjali, indischer Gelehrter, Verfasser des Yogasutra

     

    Das ist Yoga

     

  • Der Standfeste wird nicht verwirrt

    standhafte unverwirrt 3d 564


    02-13 So wie deine Seele in diesem Körper durch Kindheit, Jugend und Alter geht, so ähnlich wird sie nach dem Tode auch in einen anderen Körper gehen. Der Standfeste wird sich dabei nicht verwirrt werden.

  • Der Tod ist nicht zu beklagen

    baum neuer sproessling 4i 564


    Bhagavad Ghita 02-11 Der Herrliche sprach: Dein innerstes Wesen ist geschlagen von Sorge um die, um die du nicht zu beklagen brauchst. Zwar sprichst du dabei weise Worte, doch die Weisen beklagen weder die Lebenden noch die Toten.

  • Der Yoga als Freund

     

    Der Yoga ist jedem ein Freund,

    der sich ihm aufrichtig und ohne Vorbehalte zuwendet.

    Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar in "Der Urquell des Yoga",
    (14. Dezember 1918 - 20. August 2014 in Pune)

     

  • Der Zweifel des Arjuna

    vogel himmel l dunkel 564


    Arjuna äußert seine Zweifel gegenüber Krishna:

    01-32 Ich will ihn gar nicht, den Sieg, Oh Krishna,... denn was nützt er, oder die Herrschaft, Oh Krishna, oder Freuden, oder selbst das Leben?

    01-35 Ich möchte sie nicht erschlagen, auch wenn sie mich töten, Oh Krishna, nicht einmal, um der Herrschaft über die drei Welten oder der Erde willen.

    01-45 … Wir bereiten uns Schande, wenn wir... aus Gier nach den Freuden eines Königreiches... unsere Familie zu töten.

    01-46 Wenn die mich erschlügen..., derweil ich unbewaffnet bleibe und keinen Widerstand leiste, wäre mir das lieber.

  • Die Empfindungen haben ein Ende

    empfindungen anfang ende 9o 564


    02-14 Oh Arjuna, der Kontakt mit dem weltlichen Objekten führt zur Empfindung von Kälte und Hitze, Glück oder Unglück. Diese Empfindungen haben einen Anfang und ein Ende, sind nicht dauerhaft. Ertrage sie standhaft.

  • Die Sprache gegen den Teufel

    sanfte sprache zerreisst den Teufel

  • Die Tapas in der Bhagavad Gita

    tapas gita 564

  • Die Zeit

    zeit

    Zeit ist der beste Lehrmeister, aber er tötet die Schüler.

  • Du darfst dein Leben ändern!

     

    Willst du wissen, wer du warst,

    so schau, wer du bist.

    Willst du wissen, wer du sein wirst,

    so schau, was du tust.

    Siddhartha Gautama Buddha,
    Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

     Buddha

     

  • Ein Blättchen Erfahrung

    Ein Blättchen Erfahrung ist mehr wert als ein ganzer Baum guter Ratschläge.

  • Ein Gedanke - nicht zu ertragen

    seele tod h4 564 

    Es hat wohl niemals eine rechtschaffene Seele gelebt,
    welche den Gedanken hätte ertragen können,
    dass mit dem Tode alles zu Ende sei,
    und deren edle Gesinnung
    sich nicht zur Hoffnung der Zukunft erhoben hätte.

    Immanuel KantImmanuel Kant, *1724; †1804, deutscher Philosoph

     

  • Entscheidend ist ...

     

    Regelmäßige Yoga-Übungen helfen,

    der Hektik des Alltags gelassen und standhaft entgegenzutreten.

    Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar, 14. Dezember 1918; † 20. August 2014 in Pune

     

  • Erhebe dich über deine Schwächen, Arjuna

    siegen junge sonne r 564


    02-03 Erliege nicht der Schwäche, Oh Arjuna,... Sie ist nutzlos und deiner nicht würdig. Treibe diese kleinliche Schwäche aus deinem Herzen! Erhebe dich, Züchtiger deiner Feinde!

  • Erkenne

     

    So wie der Grund eines Sees deutlich sichtbar wird,

    wenn die Wellen an der Oberfläche sich legen,

    so kann das wahre Selbst wahrgenommen werden,

    wenn sich die Erscheinungsformen des Geistes legen.

    Swami Sivananda Saraswati, Yoga-Meister, Vedantalehrer, (8.9.1887 - 14. 7.1963)

     

    See-Meditation

     

  • Erlebe die Stunde

    Erlebe jede Stunde. Es ist viel später, als du denkst.

  • Erwachen

     

    Unter den Nichtigkeiten des Lebens gibt es nur ein Ding,

    das strahlend schön ist und ohnegleichen.

    Es ist das Erwachen des Geistes,

    es ist das Erwachen im Innersten des Herzens.

    Kahlil Gibran, libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter,
    * 6. Januar 1883 als Gibran Khalil Gibran bin Mikha’il bin Sa’ad in Bischarri,
    Osmanisches Reich, heute Libanon; † 10. April 1931 in New York City. 

     

    Herzen in der Schwebe

     

  • Freiheit von Kummer und Schmerz

     

    Wer sich im Yoga übt,

    wird von Schmerz und Kummer befreit,

    er lebt sein Leben in ganzer Fülle

    und echter Freude.

    Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar in "Der Urquell des Yoga",
    (14. Dezember 1918 - 20. August 2014 in Pune)

     

  • Frieden

     

    Gibt es einen Unterschied zwischen Glück und innerem Frieden?

    Ja. Glück hängt von Bedingungen ab,

    die als positiv wahrgenommen werden;

    innerer Frieden nicht.

    Eckhart Tolle, spiritueller Lehrer und Autor,
    * 16. Februar 1948 in Lünen als Ulrich Tolle

     

     

     

  • Gedankenkraft

     

    Wir sind, was wir denken.

    Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

    Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

    Siddhartha Gautama Buddha
    Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

     

  • Glaube ist der Vogel ...

    Glaube ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht  noch dunkel ist.

  • Glaube mit Verstand

    wolken loewe frau 564 

    Der Gott, den ich anbete, ist nicht ein Gott der Finsternis; er hat mir den Verstand nicht gegeben, um mir den Gebrauch desselben zu untersagen. Von mir verlangen, meine Vernunft gefangen zu geben, heißt ihren Schöpfer beleidigen.

    aus: Émile IV, Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars
    von: Jean-Jacques Rousseau, * 28.06.1712, † 02.07.1778, schweizer Philosoph, Schriftsteller und Staatstheoretiker.

     

  • Glück allein

     

    Du bist nicht auf der Erde, um unglücklich zu werden.

    Doch Glück ist allein der innere Friede.

    Lern ihn finden. Du kannst es.

    Siddhartha Gautama Buddha
    Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

     

  • Glück ist ein Schmetterling

    schmetterling dunkel 564 

    Glück ist ein Schmetterling,
    der sich immer unserem Griff entzieht,
    wenn man ihn jagt,
    der sich aber auf uns niederlässt,
    wenn wir ganz still dasitzen.

    Nathaniel Hawthorne, amerikanischer Schriftsteller, * 1804, † 1864

     

  • Hermann Hesse und der Sinn

    kind vor sonne 564 

    Ich glaube, 

    dass trotz des offensichtlichen Unsinns
    das Leben dennoch einen Sinn hat.
    Ich ergebe mich darein,
    diesen letzten Sinn mit dem Verstand nicht erfassen zu können,
    bin aber bereit,
    ihm zu dienen.

    Hermann Hesse

     

  • Höre

     

    Schon durch aufmerksames Zuhören

    lindern wir Schmerzen und Leiden.

    Aus dem Buddhismus

     

    Hände zum Gebet

     

  • In die Tiefe

     

    Yoga ist in die Tiefe des menschlichen Seins eintauchen.

    Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar, Erfinder des Iyengar-Yoga,
    (14. Dezember 1918 - 20. August 2014 in Pune)

  • Leib und Seele

     

    Tu deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    Teresa von Ávila, geborene Teresa Sánchez de Cepeda y Ahumad,Karmelitin  und Mystikerin,
    * 28. März 1515 in Ávila, Kastilien, Spanien; † 4. Oktober 1582 in Alba de Tormes, bei Salamanca.

     

  • Lerne

     

    Lerne mit dem Schweigen in dir vertraut zu werden,

    und wisse, daß alles in deinem Leben einen Zweck hat.

    Es gibt keine Fehler, keine Zufälle: Alle Ereignisse sind Wohltaten,

    die uns zuteil werden, damit wir daraus lernen.

    Elisabeth Kübler-Ross, schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin,
    Begründerin der Sterbeforschung
    * 8. Juli 1926 in Zürich; † 24. August 2004 in Scottsdale, Arizona

     

     

  • Menschen, die anwenden

    epiktet 250 

    Nicht die Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon.
    Woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden.

    Epiktet, griechischer Philosoph, um 50 - 138 n. Chr.

     

  • Nicht-anhaftend

    gekko anhaftend 564 

    Deshalb tue ständig das, was zu tun ist,

    ohne daran anzuhaften.

    Wahrlich, wenn er nicht-anhaftend handelt,

    erreicht der Mensch das Höchste.

    Aus der Bhagavad Gita, Kapitel 3, Strophe 19

     

  • Nicht-Wissen

     

    Ich merkte, daß ich immer weniger zu sagen wußte,

    bis ich schließlich still wurde und zuzuhören begann.

    In der Stille entdeckte ich die Stimme Gottes.

    Søren Aabye Kierkegaard, dänischer Philosoph, Essayist,
    Theologe und religiöser Schriftsteller,
    * 5. Mai 1813 in Kopenhagen; † 11. November 1855 in Kopenhagen

     

  • Praxis ...

     

    Yoga besteht zu 1 % aus Theorie und zu 99 % aus Praxis und Erfahrung.

    Krishna Pattabhi Jois, lehrte Ashtanga Yoga, 26. Juli 1915 - 18. Mai 2009

  • Prüfe Dich

     

    Wenn andere Deine Liebe nicht mit Liebe erwidern,

    überprüfe Deine eigene Güte;

    wenn andere Deinen Versuch, sie zu führen,

    nicht mit Ordnung beantworten,

    überprüfe Deine eigene Weisheit.

    Wenn andere Deine Höflichkeit nicht erwidern,

    überprüfe Deine eigene Rücksicht.

    Mit anderen Worten: Prüfe Dich selbst,

    wenn immer Du Dein Ziel nicht erreichst.

    Konfuzius, Kong Qiu, chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie,
    geboren vermutlich von 551 v. Chr. Qufu im chinesischen Staat Lu
    (der heutigen Provinz Shandong), gestorben um 479 v. Chr. ebenda

     

    Scheitern

     

  • Recht - Mut - Mangel

    katze klein erregt 564 

    Das Rechte erkennen und nicht tun ist Mangel an Mut.

    Konfuzius, chinesischer Philosoph, 551 - 479 v. Chr.,
    der jedoch auch die Furcht für sinnvoll hielt.

     

  • Schmerz, der die Sinne verbrennt

    krishna streitwagen pc 564


    02-08 Ich erkenne nichts, was diesen Schmerz, der meine Sinne verbrennt, vertreiben könnte. Selbst ein Königreich ohne Rivalen oder gar die Herrschaft über die Götter vermöchte dies nicht.

    (Arjuna spielt auf die Entscheidung an, gegen seine Freunde, Verwandte und Lehrer in den Krieg zu ziehen)

  • Sinnesfreude

     

    Ein Gramm Sinnesfreude ist vermischt mit fünfzehn Gramm Leid.

    Swami Sivananda Saraswati, Yoga-Meister, Vedantalehrer, (8.9.1887 - 14. 7.1963)

     

  • Unvergleichlich!


    Der Weg des Yoga ist einzigartig.

    Yoga ist einzig und alleine eine Erfahrung,

    und die muss man erleben, um sie zu kennen.

    Patanjali, indischer Gelehrter, Verfasser des Yogasutra

     

  • Verborgen im Alltag

     

    Wie Öl im Sesam,

    wie Butter in der Milch,

    wie Wasser in den unterirdischen Quellen,

    wie Feuer in den Reibhölzern -

    so erfährt derjenige,

    der es mit Wahrhaftigkeit und Übung sucht,

    das SELBST verborgen im Alltags-Sebst.

    Aus der Svetasvatara-Upanisad

     

  • Vieles auf Erden ist uns verborgen

    waldweg mystisch h4 564 

    Vieles auf Erden ist uns verborgen.
    Als Ersatz dafür wurde uns ein geheimnisvolles, heimliches Gefühl zuteil
    von unserer pulsierenden Verbindung mit einer anderen Welt,
    einer erhabenen und höheren Welt,
    und auch die Wurzeln unserer Gedanken und Gefühle sind nicht hier,
    sondern in anderen Welten.


    Fjodor Michailowitsch Dostojewski

     

  • Vivekananda - Dein Weg

    weg wald krumm 564 

    Wir sollten niemals versuchen, dem Weg eines anderen zu folgen, denn es ist sein Weg und nicht der unsrige. Hast du erst deinen Weg gefunden, brauchst du nichts weiter zu tun, als die Hände in den Schoß zu legen und dich von der Flutwelle zur Befreiung tragen zu lassen. Hast du ihn also gefunden, so entferne dich niemals wieder von ihm. Dein Weg ist der beste für dich, aber er ist nicht unbedingt der beste für andere.

    Swami Vivekananda, * 12. Januar 1863 in Kolkata; † 4. Juli 1902 in Haora; hinduistischer Mönch und Gelehrter.

     

  • Vom Funken zur Flamme

     

    Ist das Licht des Yoga einmal angezündet, verlischt es nie mehr.

    Je intensiver Sie üben, desto heller wird die Flamme leuchten.

    Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar, (14. Dezember 1918 - 20. August 2014 in Pune)

     Kerze

     

  • Vom Traum zur Freude

     

    Ich schlief und träumte: Das Leben war Freude.

    Ich erwachte und sah: Das Leben war Pflicht.

    Ich handelte und sah: Die Pflicht war Freude.

    Tagore, eigentlich Rabindranath Thakur, bengalischer Dichter, Philosoph, Maler,
    Komponist, Musiker, Brahmo-Samaj-Anhänger ,
    1913 Gewinner des Nobelpreis für Literatur,
    * 7. Mai 1861 in Kalkutta; † 7. August 1941 Kalkutta.

     

  • Von der Idee zum Schicksal

     

    Achtsamkeit auf die Gedanken

    Achte auf Deine Gedanken,

    denn sie werden Deine Worte.

    Achte auf Deine Worte,

    denn sie werden Handlungen.

    Achte auf Deine Handlungen,

    denn sie werden Gewohnheiten.

    Achte auf Deine Gewohnheiten,

    denn sie werden Dein Charakter.

    Achte auf Deinen Charakter,

    denn er wird Dein Schicksal!

    Aus dem Talmud

     

  • Wer die Stille lebt ...

     

    Nicht außerhalb, nur in sich selbst

    soll man den Frieden suchen.

    Wer die innere Stille gefunden hat,

    der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts. 

    Siddhartha Gautama Buddha,
    Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

     

  • Wieder dem Unkraut

     BKS Iyengar

    Wer Yoga übt, entfernt das Unkraut aus dem Körper,

    sodass der Garten wachsen kann.

    Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar, Erfinder des Iyengar-Yoga,
    (14. Dezember 1918 - 20. August 2014 in Pune)

     

  • Wir werden immer sein

    nie eine zeit ohne 564


    02-12 Wisse Arjuna: Es gab nie eine Zeit, da weder ich noch du nicht war. Noch diese Könige. Und es wird nie eine Zeit geben, da wir nicht sein werden.

  • Yoga Sutra I-13: Übung ist die ständige Bemühung, die Beruhigung der Bewegungen im Geist fest zu begründen

    om

     

    tatra sthitau yatno-bhyāsaḥ
    तत्र स्थितौ यत्नोऽभ्यासः

     

    Abhyasa sind alle Anstrengungen zur Beherrschung des Geistes. Nicht aus Selbstzweck, sondern um Zugang zum wahren Selbst zu finden. Es geht um die Beherrschung des Geistes, damit der Purusha durchscheinen kann.

    Doch worauf kommt es beim Üben an?

  • Yoga Sutra I-14: Die Übung bewirkt dauerhaften Erfolg, wenn sie über lange Zeit hinweg ohne Unterbrechung und mit Hingabe durchgeführt wird

    haende klatschen 250

     

    Sa tu dīrgha kālanairantarya satkārāsevito dṛḍhabhūmiḥ
    स तु दीर्घकालनैरन्तर्यसत्कारासेवितो दृढभूमिः

     

    Eigentlich ist dies auch eine zentrale Sutra, da sie ein wichtiges Übungsprinzip hervorhebt: Wenn du nicht dranbleibst, fällst du zurück. Inwiefern eine Pause in der Meditation mit einem Stein, der den Berg wieder herabrollt oder mit "Zwei Schritt vor, einen zurück" verglichen werden sollte, darüber streiten sich die Sutraskommentatoren.

    Noch hilfreicher: Lese hier ihre Tipps, wie du dauerhaft falsches Üben vermeidest.

  • Yoga Sutra I-15: Verhaftungslosigkeit ist erreicht, wenn das Verlangen nach sichtbaren und unsichtbaren Dingen erloschen ist

    om

     

    dṛṣṭa-anuśravika-viṣaya-vitṛṣṇasya vaśīkāra-saṁjṇā vairāgyam
    दृष्टानुश्रविकविषयवितृष्णस्य वशीकारसञ्ज्ञा वैराग्यम्

     

    In dieser Sutra beschreibt Patanjali den Endzustand des Übens der Nicht-Anhaftung. Interessant ist, dass viele Kommentatoren diese Sutra dahingehend auslegen, dass Patanjali hierbei auch das Begehren rein spiritueller Wonnezustände im Auge hatte. Sivananda hält (ein wenig) dagegen.

    Müssen wir unseren Willen bemühen oder kommt die Freiheit durch das Yoga-Praktizieren quasi "von alleine"?

  • Yoga Sutra I-16: Das Nichtbegehren nach den Elementen der Erscheinungswelt führt zur Wahrnehmung des wahren Menschen, des Purushas - die höchste Form der Verhaftungslosigkeit

     om

    Tatparaṁ puruṣa khyāte rguṇa vaitṛṣṇyam
    तत्परं पुरुषख्यातेर्गुणवैतृष्ण्यम्

     

    In dieser Sutra geht es um die Frucht fortgeschrittener yogischer Praxis. Patanjali formuliert, dass wir durch den irgendwann voll integrierten Verzicht in der Lage sein werden, unser wahres Selbst (Purusha) von dem zu unterscheiden, was nicht unser wahres Selbst ist. Dadurch sinkt das Begehren weiter. So kann uns die Freude des Purushas immer häufiger erreichen.

    Doch wie werde ich zum unbeteiligten Betrachter meines eigenen Lebens?

  • Yoga Sutra I-2: Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Bewegungen im Geist

    wellenringe


    Yogash citta–vritti–nirodhah 
    योगश्चित्तवृत्तिनिरोधः

     

    Wenn ich festlegen müsste, welche Sutra die Bedeutsamste ist, dann würde ich diese wählen. Hier wird der Yogaweg in einem Satz zusammengefasst. Alle weiteren Sutras erläutern den Weg.

    Auslegung und Deutung dieser Sutra erfolgt unterschiedlich. Lese hier, welche Prioritäten du gemäß der Sutras-Deuter bei deiner täglichen Praxis setzen solltest.

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