Karma Yoga ist der Yoga der Tat oder Handlung. Karma Yoga sieht das
Leben und Schicksal als Chance. Ein wichtiger Teil ist der selbstlose
Dienst.
Karma Yoga lehrt, dass unsere Taten uns entweder befreien und damit
glücklicher machen oder und versklaven und damit unglücklich machen
können. Wir erleben somit die Ernte unseres Handelns (und Denkens),
entweder in diesem oder im nächsten Leben.
Karma Yoga lehrt das uneigennützige, altruistische Handeln ohne Blick
auf den Verdienst der jeweiligen Handlung. Man soll nicht auf das
Ergebnis versessen sein, sondern ohne jeweilige Absicht einfach gut
handeln.
Jede Handlung kann spiritualisiert werden. Wichtig ist, Sie reines
Herzens bei voller Konzentration auf die Gegenwart durchzuführen. So
wird auch der Abwasch oder das Bügeln zur Yoga-Übung. Karma ist der Pfad der Handlung. Es ist der Pfad des selbstlosen Dienstes. Karma Yoga ist der Pfad, der durch selbstlosen Dienst zu Gott führt. Es ist der Yoga, der auf die Früchte der eigenen Tätigkeit verzichtet.
Karma Yoga lehrt, um der Sache willen zu arbeiten, ohne sich daran zu hängen, es lehrt, wie man am besten den größten Teil der eigenen Energien verwendet. "Pflicht um der Pflicht willen" lautet das Motto eines Karma Yogin. Arbeit ist für den/die PraktikerIn des Karma Yoga Gottesdienst. Jede Arbeit wird zu einer Opfergabe an Gott.
|
Kommentare
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.