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Zauberworte

Hier findest du Begriffe aus der Welt des Yogas erläutert. Unsere Besonderheit: Bei vielen Begriffen findest du die zugehörigen Sutren im Yogasutra von Patanjali, welche den jeweiligen Begriff zum Inhalt haben.

 

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Furchtlosigkeit gehört nach der Bhagavad-Gita zu den gottgleichen Eigenschaften. Sie ist für den Yogi eine der wichtigsten Tugenden. Ohne Furchtlosigkeit können andere gute Charaktereigenschaften nur schwerer entwickelt werden.

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Ahamkara bedeutet Selbsterkenntnis.


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Ein kleiner achtblättriger Lotos, der im Herzen des Menschen ruhen soll.  Anandakanda kann durch bestimmte Meditationen bei gefühlsstarken Menschen bhakti verstärken. Hierfür sind auch christliche Meditationsobjekte geeignet. Einige Lehrer warnen nur vor Kreuzigungsmeditationen, diese können Stigmatisationen hervorrufen. In der Ostkirche wird vornehmlich die Herzmeditiation geübt, wobei  man sich in sein Herz vertieft und im Rhytmus des Herzschlages betet: Herr - Jesus - Christus - erbarme - dich - meiner. Dies geschieht in Verbindung mit rhytmischer Ein- und Ausatmung.

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Antahkarana steht für das Modell des menschlichen Geistes.


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Apana steht für eine der fünf Hauptmanifestationen der Lebensenergie.


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Apramanya  - "Die vier Unermesslichkeiten", auch "göttliche Verweilzustände" genannt.  Hierbei handelt es sich um die wohl wichtigsten Meditationszustände des klassischen Hindhu- und Buddha-Yoga:
  • Allgüte (Maitri)
  • Mitleid (Karunya)
  • Mitfreude (Mudita)
  • Gleichmut (Upeksa
Je stärker diese Zustände in der Meditation erreicht werden, je stärker ist die Wesensklärung und die Läuterung des Charakters.


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Artha steht für Wohlstand und Erfolg.


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Mit Asakti wird die Bindung an die Welt einschließlich der "Götterwelten" bezeichnet. Diese gilt es zu überwinden.

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Atma steht für den Willen. Aber: Die östliche Philosophie definiert den Willen anders als wir es im Westen gewohnt sind.

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Atman ist der göttliche Kern allen Seins, das innerste Sein des Menschen.


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Die Aura ist eine parapsychische Maqnifestation von Materie und Energie. Die Aura ist vor allem als feinstoffliche Aussgtrahlung lebender Körper wahrnehmbar.  Je nach moralischer Qualität des Wesens sollen unterschiedliche Farben angenommen werden. Für den erleuchteten Siddha sind die Farben sichtbar.

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Avidya steht für Unwissenheit und Verblendung, die Mutter von Wankelmut und menschlichem Leiden.


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Beim Bandha Traya werden während des Pranayama drei Verschlüsse kombiniert:

  • Muladhara-Bandha (Wurzelverschluss), auch einfach Mula-Bandha genannt
  • Uddhyana-Bandha (Zwerchfellschleuse)
  • Jalandhara-Bandha (Kehlverschluss)

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Bhava bezeichnet die Seinsweise des Menschen, seine Lebensweise, die sein persönliches Dasein beherrscht. Beistzgier, Anspruchslosigkeit, Edelmut, Hinterlist, Tugend, Laster usw. Soll von der karmisch verursachten Dosierung der Gunas abhängen.

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Mit Boddhisattva werden im Mahayana Menschen oder Himmelswesen bezeichnet, die zwar die Buddhaschaft ansgtreben oder gar schon erreicht haben, anber nicht ins Nirvana eingehen wollen. Sie möchten erst alle anderen Wesen aus dem leidvollen Samsara erlösen. Sie können per Gebet um Hilfe ersucht werden. Ihre Güte soll stärker als das Karma sein!

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Brahmacharya steht im Yoga für das Verhalten, das zu Brahman führt. Es beinhaltet zum Beispiel Selbstbeherrschung und/oder sexuelle Enthaltsamkeit.

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Buddhi meint im Sanskrit Verstand, die Intelligenz, Erkenntnisvermögen oder Unterscheidungskraft.


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Citta (Chitta) wird zumeist als Geist oder Bewusstsein übersetzt, im Englischen: Mind.


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Dharma kommt als Begriff in allen indischen Religionen (Hinduismus, Buddhismus und Jainismus) vor und hat jeweils unterschiedliche Bedeutungen. Es steht für kosmisches und soziales Gesetz, Tugend und Moral.


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Ekagrata steht für einen Zustand voller Konzentration. Patanjali beschreibt mehrere Stufen von Ekagrata.


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stretching stand 564

Wikipedia: Faszie bezeichnet die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, die den ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Spannungsnetzwerk durchdringen. Hierzu gehören alle kollagenen faserigen Bindegewebe, insbesondere Gelenk- und Organkapseln, Sehnenplatten (Aponeurosen), Muskelsepten, Bänder, Sehnen, Retinacula (u.a. die „Fesseln“ an den Füßen) sowie die „eigentlichen Faszien“ in der Gestalt von flächigen festen Bindegewebsschichten wie die Plantarfaszie an der Fußsohle.

Mögliche Beschwerden durch verklebte Faszien und ein mögliches Faszien-Training finden sich hier erläutert

Ein Interview mit einer Faszien-Yoga-Trainerin findet sich hier auf Spiegel-Online


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Guna steht für Eigenschaften oder Qualitäten der Materie (Prakriti). Diese sind:

  • Rajas- Tätigkeit
  • Tamas - Trägheit
  • Sattva - Rhythmus oder Gleichgewicht

Die Gunas verbinden sich in einer Unzahl von Erscheinungsformen zum Prakriti.


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Japa ist die Wiederholung eines Mantras oder Namens Gottes. Es (Sanskrit, japa, von flüstern, murmeln) ist lautes, leises oder auch nur gedankliches Wiederholen eines Mantras, Gebets, Gottesnamens, oder Rezitation heiliger Schriften. Die Transzendentale Meditation bedient sich dieser Technik. Das Mantra wird dabei in der Regel mit tieferer Versenkung immer feiner wiederholt - bis zum schweigenden Ausklingen. Es handelt sich um einen Begriff aus dem Hinduismus.


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Japa Yoga bezeichnet das Durchführen von Japa.

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Kaivalya  steht für Freiheit, für absolute Isolierung, die Befreiung des Purusha aus der Haft der Prakriti.


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Kama steht für weltlichen Genuss, Lust und Sexualität.


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Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung.


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Kleshas stehen für das Störende, für Unreinheiten im Geist. Patanjali nennt uns fünf Kleshas: Avidya (Unwissenheit), Asmita (Identifizierung, Ego), Raga (Zuneigung), Dvesha (Abneigung), Abhinivesha (Abneigung).


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Ein Mahavakya (Sanskrit महावाक्य, mahāvākya n. "großer Ausspruch") bezeichnet im Vedanta einen ganz besonderen Lehr- und Übungssatz, dessen innere Verwirklichung einen der Freiheit (Moskha) einen großen Schritt näher bringt.

Vornehmlich geht es bei den Mahavakyas darum, das Einssein des Selbst Atman mit dem Einen Brahman (Gott oder das universale Bewusstsein) zu erkennen.


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Im Sinne Patanjalis von Iyengar als "innerer Sinn" übersetzt, im Sinne von Verstand und Gemüt. Das elfte Sinnesorgan.


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Mokscha (Moksa, Mukti) steht für das Lebensziel Erleuchtung, aber auch für Techniken, die zur Befreiung führen. Ihre Gesamtheit bildet den Yoga.


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Mukti oder Moksha bedeutet im Hinduismus und Buddhismus Erlösung, Befreiung oder Erleuchtung. Wenn man Mukti erreicht hat, ist man von der Kette der Wiedergeburten erlöst.


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Narayana - ist ein weiterer Name für den Gott Vishnu.

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Nirodha ist ein Geisteszustand völliger Ruhe im Kopf bei klarem Bewusstsein.


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Prakriti steht für die materielle Welt, für Substanz.


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Pratyaya steht für Vorstellung, für Eindrücke und Inhalt des Geistes. Gehört zu den Trübungen des Citta.


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Purusha (Purusa) steht im Yoga für das wahre Selbst, die Seele. Im Vedanta wird es als Atman bezeichnet.


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Ragas sind indische Musikstücke und bestehen aus ganz bestimmten Tonleitern und Noten. Wörtlich steht Raga für "Was den Geist färbt".

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Ein Sadhaka ist ein Suchender oder Schüler.


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Sadhana ist die Schulung, um ein Ziel zu erreichen. Sadhana steht allgemein für spiritulle Übungen, geistige Praktiken wie Meditation, Pranayama oder der Ausführung von Asanas.


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maedchen fenster licht 564


Samadhi ist das letzte Glied im achtfachen Yogapfad und soll mit fantastischen Erlebnissen einhergehen. Doch was passiert beim Samadhi genau, wie kann ich mir diesen Zustand vorstellen? In den Yogasutras und anderen Schriften wird Samadhi zur Verdeutlichung recht dezidiert in mehrere Stufen unterteilt. Dieser Artikel beschreibt bekannte Unterteilungen und nennt mögliche Meditationsobjekte für die jeweiligen Samadhi-Stufen. Eine Auswahl an Videos zum Thema Samadhi will das Verständnis vertiefen.


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Samskara sind unbewusste Einprägungen. Gute Samskaras sorgen für eine Bewahrung der "hochgradigen Sensibilität, die für das Beschreiten des spirituellen Weges notwendig" sind. (Iyengar, S. 19)


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Saraswathi ist die hinduistische Göttin der Gelehrsamkeit. Sie ist Göttin von Brahma, dem Weltenschöpfer.

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Svarupa meint die eigene, wahre Natur oder auch die eigene Form.

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Vairagya steht für Loslassen, Entsagung, das meiden, was zu meiden ist.

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Vishnu ist eine der wichtigsten Götter im Hinduismus. Er ist Teil der Trimurti, die da lautet:

  • Brahma - Schöpfung
  • Vishnu - Erhaltung
  • Shiva - Kraft der Zerstörung

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Mit Vritti sind die seelisch geistigen Vorgänge gemeint.


 
 

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