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Das Panchakshara Mantra

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"Das Panchakshara Mantra - Om Nama Sivaya - ist das höchste aller Mantras. Oh! Was brauchst du noch? Wenn du in das Panchakshara eingeweiht bist, brauchst du keine weiteren Heiligen mehr, die dich einweihen," lehrte der Meister einige Schüler.

"Praktiziert viel Japa (geistiges wiederholen des Mantras) mit diesem großen Mantra. Glaubt nicht, dass dieses oder jenes Mantra wirkungsvoller als das Panchakshara Mantra ist, um diese oder jene Sache zu erlangen. Denn das Panchakshara wird allein für alles sorgen. Es ist das Heilmittel für alle Leiden.

"Swamiji, wir verehren auch Rama."

Verehrt Rama, Devi, Krishna, Narayana oder jedwelchen anderen Gott und betet zu ihnen. Seht überall das Eine. Shiva selber ist all dies. Und das Panchakshara ist das allmächtige Mantra. Shiva ist einfach günstig zu stimmen. Er bringt seinen Anhängern Glück und Erfolg"

Alle hörten gebannt zu, als der Meister fort fuhr: "Es war einmal ein tamilischer Frommer, ein nicht-brahmanischer Analphabet. Er rezitierte das Panchakshara, das er wie ,Namachchivaya' aussprach. Aber mit der Hilfe des Mantras konnte er über das Wasser eines Flusses gehen, als ob es fester Boden wäre. Ein Brahmin sah dies und dachte, wenn dieser Mann solche Fähigkeiten erlangen konnte, obwohl er das Mantra falsch rezitierte, was er alles erreichen könnte, wenn er korrekt aussprach, nämlich ,Namah Sivaya'. Der Analphabet hatte hohe Achtung vor dem Brahmin. Daher nahm er dessen Aussprache an. Als er nun aber versuchte, den Fluss zu überqueren, stellte er fest, dass er im Wasser versank. Er lief tief erschrocken zurück. Er begann, sich ernsthafte Gedanken darüber zu machen, warum er früher damit nie Schwierigkeiten gehabt hatte, nun aber beinahe ertrunken wäre. Sein innerer Gott gab ihm den Gedanken ein, dass er das Mantra mit Hingabe und Vertrauen auf seine eigene Weise rezitieren musste. Dies tat er und konnte erneut über den Fluss gehen.

Gott will nur dein Herz. Gib es ihm vollständig. Du wirst weltlichen Erfolg erlangen und schließlich Moksha."

Alle verneigten sich vor dem Meister und gaben ihm gerösteten Reis, den er mit großer Freude entgegen nahm.

 

 

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