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Ein Wunder |
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Es war der 14. März 1955. Der Meister begab ich gerade auf den Weg zum
Satsang; mit ihm war Swami Atmananda. Dieser war gerade von einer Reise
nach Gujarat zurückgekehrt und berichtete ihm nun in aller
Ausführlichkeit von einer wunderlichen Begebenheit, bei der der Meister
im Haus eines Anhängers erschienen sein soll. Die Frau des Hauses, die
gerade anwesend war, hielt daraufhin einen Lobgottesdienst vor den
Füßen des Meisters ab und brachte ihm Opfergaben dar. Als die
Erscheinung des Meisters entschwunden war, fielen zwei Sandalen und ein
Photos des Meisters von oben herab. Auf ähnliche Weise hatte sie auch
Kenntnis von Liedern erhalten, die fernab in Gujarati komponiert worden
waren.
Der Meister, der dem allen genau zugehört hatte, drehte sich zu seinen übrigen Begleitern um und fragte: „Ist das nicht ein Wunder?“ Dann wandte er sich fragend an Atmananda: „Warum hast du keine Kopien von den Liedern mitgebracht? Schreib doch der Frau und bitte sie um Zusendung.“, woraufhin der Meister den Weg zur Satsanghalle weiterging. Noch einmal fragte er die ihn begleitenden Schüler: „Ist das nicht ein Wunder?“ Einer seiner Schüler fasste schließlich den Mut und entgegnete: „Weiß denn Swamiji die Antwort nicht bereits selber?“ „Ich weiß gar nichts“, versicherte der Meister. „Gott tut alles für mich.“ |




