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Gäste aus Südafrika

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1958 traf eine Gruppe Südafrikaner den Meister. Während sie über die Ableger der Divine Life Society in Südafrika sprachen, erwähnten sie, dass einige europäische Mitglieder großes Interesse an der Entwicklung der Tätigkeiten der Gesellschaft zeigten. Sie sprachen im Besonderen von einem jungen Europäer, der allem entsagt hatte und sich nun ganz für die Gesellschaft einsetzte.

„Er geht barfuß, rasiert sich den Kopf, trägt einfache Kleidung und nimmt seine Sadhana sehr ernst“, erzählten sie dem Meister.

„Warum schreibt er mir nicht?“ fragte der Meister. „Ich habe noch nie von ihm gehört.“

„Swamiji, in Südafrika denken wir, dass Eure Heiligkeit zu hoch ist, und dass gewöhnliche Menschen wie wir keine Briefe an Sie schreiben sollten. Daher wagten wir nicht, Eurer Heiligkeit zu schreiben.“

„Ich bin nicht so. Ihr könnt mir getrost schreiben. Ich werde antworten und versuchen, euch zu helfen.“

Der Meister freute sich über die Offenheit der Gäste aus Südafrika und deren Direktheit im Umgang.

 

Er fragte sie: „Mischen sich die Europäer unter die Farbigen?“

„Sehr wenig.“

„Kommen sie nicht zu euren Festen, wie zum Beispiel Hochzeiten?“

„Doch, sie kommen. Einige von Ihnen sind sehr gute Menschen.“

„Das Herz ist göttlich. So etwas wie das europäische Herz oder das nicht-europäische Herz gibt es nicht. Das Wesen des Menschen ist überall das gleiche.“

 

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