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In Gesprächen redete der Meister stets jeden mit Respekt und Höflichkeit an. Auch wenn er nur mit einem Kind sprach, nannte er es „Aap ayiye“. Während seines Aufenthalts in Malaysia  sprach er den tamilischen Lastträger auf der Kautschukplantage immer mit „neengal“ an und niemals mit „nee“. Die Pronomen für die zweite Person „aap“ in Hindi und „neengal“ in Tamil werden benutzt, wenn man mit einem älteren Menschen oder einem Vorgesetzten spricht, oder auch, wenn man gleichgestellten besonderen Respekt erweisen möchte. Die entsprechenden Pronomen für gleichgestellte sind „tum“ und „nee“, für minder gestellte und Untergebene „tu“ und „nee“.

In dieser Hinsicht unterschied der Meister nicht einmal zwischen Mensch und Tier. Eine kranke streunende Hündin hatte einmal im Ashram Junge geworfen und die Hundebabies, alle sehr mager, lagen kreuz und quer auf der Terrasse. Als der Meister vorüber kam und die kleinen Hunde sah, bemerkter er völlig spontan auf Tamil und ohne darüber nachgedacht zu haben: „Ivalukkellam sappadu ille pole irukku – dise Leute haben anscheinend nichts zu essen.“


 

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