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Homage an Gandhi (Teil 4 von 4) |
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Gandhi war ein großer Anhänger des Fastens. Das Wort „fasten“
erschreckt euch. Ihr könnt nicht einmal an einem Tag im Monat ohne
Essen sein. Ihr könnt nicht auf eure Naschereien verzichten. Ihr habt
sechs Mahlzeiten am Tag und wenn ihr beim Zubettgehen nicht euren
Kaffee bekommt, leidet ihr sehr darunter.
Gandhi reinigte seinen Körper und Geist, indem er fastete. Fasten hilft euch, vollständige Kontrolle über eure Sinne zu erlangen. Wenn ihr an einem heiligen Tag fastet, kommt die richtige Stimmung für innerer Einkehr und Gebet ganz von allein. An Ekadasi solltet ihr streng fasten. Jetzt klingt dies für euch wie ein Verbot. Aber wenn ihr einmal die Wonne des inneren Friedens genossen habt, die Glückseligkeit im Gebet, dann werdet ihr euch auf den Ekadasi-Tag freuen. Dann werdet ihr einmal pro Woche fasten wollen. Sonntags solltet ihr salzlos essen. Dies wird euer Sehvermögen verbessern. Noch im hohen Alter werdet ihr gut sehen können. Gandhi war auch ein großer Anhänger anderer Bußübungen. Durch Selbstkontrolle, Gebet und Meditation stärkte er seine Willenskraft in sehr hohem Maße. Diese Willenskraft machte es ihm möglich, eisern an den Vorsätzen festzuhalten, die er sich gemacht hatte. Beharrlichkeit ist das Geheimnis des Erfolgs. Es ist auch das Geheimnis der Gottverwirklichung. Wenn ihr euch einmal dazu entschlossen habt, ein göttliches Leben zu führen und zu Gott zu gelangen, darf eure Wachsamkeit nicht nachlassen und ihr dürft nicht zulassen, dass Zaghaftigkeit und Trägheit die Oberhand gewinnen. Seid beharrlich in eurer Sadhana . Dann werden eure Anstrengungen bald mit Erfolg gekrönt. Praktiziert regelmäßig Kirtan, Meditation und Japa. Betet täglich zu Gott. Gandhis Glauben in den Namen Gottes war absolut. Ram-Nam war wie sein Lebensatem. Deshalb starb er mit Ram-Nam auf den Lippen. Euren letzten Atemzug werdet ihr mit demselben Gedanken tun, der jetzt schon fest in eurem Geist verwurzelt ist. Wenn euch laddu viel bedeutet, wenn ihr oft an laddu denkt, werdet ihr „hey laddu“ auch im Augenblick eures Todes wiederholen. Wenn ihr die Gewohnheit habt, Tabak zu schnupfen, werdet ihr im letzten Augenblick dieses irdischen Daseins die Vision von Schnupftabak haben und imaginären Schnupftabak in eurer Hand halten. Wenn euer Geist aber mit Ram-Nam verbunden ist, wenn ihr euch bemüht, ihn zu wiederholen, wenn Japa zur Gewohnheit wird, wird euer Lebensatem euren Körper mit Ram-Nam verlassen und ihr werdet schließlich Befreiung erlangen. Singt daher täglich Kirtan. Verschwendet keine einzige Sekunde. Praktiziert Japa des Namens Gottes ohne Unterlass. Wenn ihr den Lehren Mahatma Gandhis folgt, wenn ihr ein Leben führt wie er es tat, werdet ihr ebenso strahlen wie er. Gandhi lebt heute in unseren Herzen weiter, weil er so ein beispielhaftes Leben führte. Erkennt das Erhabene in Gandhis Leben und tretet in seine Fußstapfen. Derjenige, der Gandhi kennt, wird schließlich so werden wie Gandhi.“ Captain G. Srinivasamurti dankte dem Meister für seine erleuchtenden Worte. |




