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Mittel und Wege zur Selbstverwirklichung

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Karma-Yoga ist ein sicherer Weg zur Entwicklung der Hingabe an den Herrn und zur vedantischen Erfahrung der Einheit. Ohne Karma-Yoga, d.h. ohne selbstlosen Dienst, besteht nicht die geringste Aussicht - selbst mit Hilfe jahrelanger Bemühungen -, auf den Bhakti- oder Jnana-Yoga Weg zu gelangen ( Bhakti-Yoga: der Pfad der Hingabe und Liebe für Gott ; Jnana-Yoga: der Weg der Erkenntnis)  Dienen ist durch Taten bezeugte Liebe. Echte, wahre Liebe drückt sich nicht durch Worte, sondern durch Dienen aus. Die Erkenntnis der Einheit des Lebens wird dadurch erfahren, dass wir dem Einen Selbst in allem dienen. Aus der Pflanze des KarmaYoga sprießen die Blüten des Bhakti- und des Jnana-Yoga.

Für den heutigen Menschen ist Karma-Yoga der beste Weg. Er macht ihn fähig, rasch die Gottverwirklichung zu erlangen. Mahatma Gandhi hat durch Karma-Yoga seine hohe geistige Stufe erreicht. Im täglichen Pflichtenkreis bieten sich reiche Gelegenheiten zu innerer Reinigung und Erhebung. Sogar im Familienleben ist Karma-Yoga ein wesentliches Erfordernis. Wenn alle egoistisch wären, gäbe es keinen Frieden im Heim. Starke Bindung durch Anhänglichkeit führt zum Besitzgefühl über einen Menschen. Dies ist ein selbstsüchtiger Zug, die Verneinung wahrer, echter Liebe. Anpassungsfähigkeit, gutes Einvernehmen und Verständnis sowie etwas Selbstverleugnung und willige Zusammenarbeit sind die Mittel und Wege, um den Frieden des Hauses zu fördern und zu erhalten.

Das Ideal, das hohe Ziel ist Handlung um der Handlung willen, ohne einen Gedanken an Anerkennung oder Belohnung, wie dies im weltlichen Leben Trumpf ist, leben und wirken, ohne durch zügellose, selbstsüchtige Zu- oder Abneigung gebunden zu sein. Alle Handlungen werden als Zeichen der Verehrung gegenüber des Höchsten angesehen. Mögen sich alle der Glückseligkeit erfreuen durch Dienen und Singen des Namens Gottes!







 

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