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Probleme durch Pranayama |
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Von vielen Schülern, die versuchen, die Kraft der Kundalini (schöpferische Kraft im Menschen) durch gewaltsame Pranayama-(Atem-) und Kriya-(Reinigungs-) Yogapraktiken zu erwecken, habe ich ähnliche Berichte über Probleme erhalten. Sie tun mir leid wegen ihres Übereifers und ihres unvollständigen Wissens. Weniger oder gar nichts mehr zu essen nützt überhaupt nichts. Das Feld muß durch regelmäßige tägliche Praxis gut vorbereitet werden. In den fortgeschrittenen Phasen braucht man die persönliche Führung und Überwachung durch Ältere, die Meisterschaft und Vollkommenheit auf dem Yogaweg erreicht haben. Reinheit des Herzens, gleichgesinnte Gesellschaft, richtiges Verständnis der Schriften, eine förderliche Atmosphäre und Umgebung voll spiritueller Schwingungen spielen eine wichtige Rolle für einen schnellen Erfolg. Übereile nichts und sei nicht ungeduldig. Einseitige Entwicklung ist nicht hilfreich. Verdirb deine Gesundheit nicht durch zu viel Fasten. Das schwächt dich. Iß viel energiereiche, leicht verdauliche, nahrhafte Lebensmittel sowie Früchte und Milch. Atme ein paar Monate lang sehr, sehr langsam ein und aus. Halte den Atem nicht an (Kumbhaka). Wenn du etwas fortgeschritten bist, ziehe dich im Sommer an einen kühlen Ort zurück und mache drei Pranayama-Sitzungen. Halte das Verhältnis von 1:4:2 ein beim Einatmen, Anhalten und Ausatmen. Der Nutzen ist unermeßlich. Für fortgeschrittene Schüler ist diese Übung harmlos. |




