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Raja Yoga Die Liebe zum Dienen Teil 2

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Im Februar des Jahres 1950 entwickelte sich ein hartnäckiger Schmerz in seinem rechten Arm und ihm wurde nahegelegt, das Schreiben für einige Zeit einzuschränken, wovon er allerdings nichts wissen wollte. „Das wäre für mich wie der Tod mitten im Leben“, sagte er und fügte hinzu: „Es wird schon wieder werden, aber ich muss weiterschreiben.“ Der Meister schrieb seine Gedanken, wo immer sie ihm gerade kamen, in verschiedene Notizbücher. Einige Gedanken kamen ihm, während er am Ufer des Ganges saß. Er lief dann schnell in sein Zimmer, um sie dort in Stichworten festzuhalten. Das Ausformulieren besorgte er später. Manchmal, wenn er sich in seinem Schaukelstuhl ausruhte und ihn ein neuer Gedanke durchzuckte, lief er schnell zu seinem Schreibtisch. Häufig trug er auch eines der Manuskriptbücher bei sich, um zum Beispiel einen Gedanken, der ihm auf dem Weg zur Bhajan Halle kam, gleich aufschreiben zu können. Er pflegte auch, während er seine Trainingsrunden um die Bhajan Halle drehte, einem Stenographen seine Gedanken zu diktieren.

Dabei ging es dem Meister kaum um grammatische Details oder einen hohen literarischen Stil. Wurde er dann auf Fehler in seinen Schriften angesprochen, antwortete er: „Ich achte nicht so sehr auf Grammatikregeln und Sprachschönheit. Es kommt auf die Gedanken an, die hinter dem Schreibstil stehen. Das Überarbeiten, Korrigieren und Verbessern sei die Aufgabe von Akademikern, Grammatikern und Gelehrten.“
 
Das vorrangige Ziel des Meister war effizientes Schreiben, um in kürzester Zeit möglichst viel spirituelles Wissen zu verbreiten. „Ich möchte der Öffentlichkeit in minimaler Zeit ein Maximum an spirituellen Segnungen  angedeihen lassen“, schrieb er in einem Brief an einen Schüler, Swami Paramananda, dem er die ersten seiner in Madras gedruckten Bücher zusandte.

(Raja Yoga: königlicher Yoga; Yoga der Geistesbeherrschung / Yoga: wörtlich Einheit, Vereinigung; 1. mystischer Zustand der Einheit mit Gott bzw. dem Kosmischen; 2. Übungen, welche das Individuum zur Einheit mit dem Kosmos führen; 3. eines der sechs klassischen Philosophiesysteme)
 

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