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Weitere Unterweisungen zur Meditation

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Denke immer an die drei Wortbilder: Läuterung, Konzentration und Absorbierung (das intensive Versunkensein in ein Objekt). Sie sind ein Trio, ein Kleeblatt. Denke an diese drei Wortbilder, wiederhole sie innerlich während der Meditation. Läutere das Gemüt. Mache dich frei von üblen Faktoren, von Wünschen, von Sympathie und Abneigung, von Ärger, Besitzdrang usw. Diene deinen Mitmenschen selbstlos. Praktiziere Atem- und Hatha-Yoga und vor allem Mantra-Übungen. Sie ermöglichen zunehmende Konzentrationsfähigkeit. Übe dich zudem in fortwährender tiefer Meditation. Auf diese Art wird das Gemüt schließlich aufgesogen. OM ist der Bogen, das Gemüt ist der Pfeil und Gott ist die zu treffende Zielscheibe.

Gott wird von dem getroffen, dessen Gedanken einhellig, das heißt absolut konzentriert und auf ein Ziel ausgerichtet sind. Schlussendlich ist der Gottsucher gleichen Wesens mit Gott, indem der Pfeil eins wird mit dem Ziel, das er durchbohrt hat.

Wähle einen kreuzbeinigen Sitz. Schließe die Augen. Konzentriere den Blick der Augen auf Trikuti, das Ajna-Zentrum zwischen den beiden Augenbrauen. Und nun singe während fünf Minuten ein langgedehntes OM. Dies wird den unruhigen Gemütszustand beseitigen und Konzentration ermöglichen. Dann wiederhole OM innerlich und mit hingebungsvoller Liebe zu Gott. Wenn das Gemüt von neuem wandert, singe wieder hörbar OM. Ist es wieder ruhig, dann wiederhole OM im Innern.

Am Anfang kannst du beim Meditieren die Augen schließen, um dich von äußeren zerstreuenden Einflüssen fern zuhalten. Später solltest du auch mit offenen Augen meditieren können, sogar während du umhergehst. Selbst im Getriebe einer Stadt kannst du die völlige Ruhe des Gemüts bewahren .

Denke mit gesammelter voller Kraft, dass die Welt unwirklich ist, dass es gar keine Welt gibt, dass nur Gott existiert. Wenn du imstande bist, sogar mit offenen Augen über Gott zu meditieren, zeigt dies, dass du ein starker Mensch bist, der nicht leicht aus der Fassung zu bringen ist.







 

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