Yoga Übungen Mayurasana
Mayurasana der Pfau

Mayurasana der Pfau

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Mayurasana - der Pfau - ist eine sehr handgelenksbelastende Übung und sollte mit Vorsicht weiter entwickelt werden. Nie die Handgelenke zu sehr belasten. Mayurasana - der Pfau - gilt als wirkungsvollste Übung für die Verdauungsorgane.

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Mayurasana - der Pfau - mit Variation


Die Übungsfolge:

  1. Setze dich in den Fersensitz
  2. Setze die Hände zwischen den Beinen wie in der Abbildung auf den Boden, die kleinen Finger berühren sich
  3. Nun berühre mit dem Kopf den Boden, die Belastung der Hände steigt an
  4. Strecke die beiden Beine nach hinten aus
  5. Gehe mit dem Kopf soweit nach vorne, das die Beine vom Boden abheben
  6. Nun strecke den ganzen Körper aus
  7. Übungsdauer: 5 Atemzüge, langsam steigern bis 1 Minute
  8. Variation: Die Beine in die Lotusstellung nehmen

Mayura bedeutet im Sanskrit Pfau. Diese Übung erinnert an einen Pfau, der
mit seinen Schwanzfedern ein Rad schlägt. Diese Übung setzt gute Gesundheit
voraus.

Technik: Man kniet auf einer ausgebreiteten Decke. Beide Arme stützt man
nahe beieinander auf den Boden, Handflächen nach unten. Die Finger zeigen in
Richtung auf die Füße. Wenn man die Finger etwas krümmt, hält man leichter
das Gleichgewicht. Die Unterarme sind jetzt fest und sicher, sodaß man den
ganzen Körper auf die Ellenbogen stüzen kann. Man strecke die Beine ganz aus
und stütze sich mit den Zehen auf den Boden. Tief atmen und die beiden
Beine (Knie und Füße aneinander gepreßt!) waagerecht heben, so dass der
Körper von Kopf bis zu den Zehen eine gerade Parallele zum Boden bildet.
Nach 5 Sekunden stützt man sich mit den Zehen wieder auf den Boden und atmet
aus. Das ist Mayurasana. Man raste einige Minuten, ehe man eine andere Übung
beginnt. Geübte können diese Übung machen, indem sie sich auf eine
Tischkante stützen.

Wirkung Mayurasana

Diese altbekannte Übung ist ausgezeichnet für allerlei Magenverstimmung. Da die Arme unterhalb des Nabels auf den Magen drücken,
wird die Unterleibsaorta teilweise zu samrnengepresst und das Blut in die Verdauungsorgane gelenkt. Leber, Bauchspeicheldrüse, Magen und Nieren werden gestärkt. Der Druck innerhalb des Unterleibes wird sehr gesteigert und sämtliche Baucheingeweide gekräftigt. Außerdem stärkt Mayurasana die Handmuskeln. Es weckt Kundalini Shakti.

Mayurasana hat einen eigenen Reiz. Es wirkt rasch regenerierend, wie eine Adrenalin- oder Digitalis-Einspritzung unter die Haut. Diese Übung fördert die Verdauung sehr, heilt Magenschwäche, Leberträgheit verschwindet. Diese eine Übung schenkt ein Höchstmaß körperlicher Kräftigung in kürzester Zeit,nur ein paar Sekunden täglich!

aus "Hatha Yoga" von Swami Sivananda 

 

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