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Yoga auf Tuch

Immunsystem stärken mit Yoga und yogischer Ernährung

Stress und viele alltägliche Belastungen können dein Immunsystem merklich schwächen. Insbesondere – aber nicht ausschließlich – in der Erkältungszeit macht sich das geschwächte Immunsystem durch eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit bemerkbar. Zum Glück bestehen Möglichkeiten, dein Immunsystem gegen kommende Herausforderungen zu stärken: Yoga und eine gesunde, yogische Ernährung machen dich widerstandsfähig gegen Erkältungen und Co.

Eine kurze Frage vorab: 

Wie ist deine Erfahrung bezüglich Yoga und deinen Abwehrkräften?

 

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Punkt 1

Yoga als Immunsystem-Geheimwaffe

Wie man Erkältungen vorbeugen und das Immunsystem stärken kann, beschäftigt die meisten insbesondere im Herbst. Schließlich erwischen gerade in der klassischen Erkältungszeit Erkältungen und grippale Infekte viele Menschen. Andere hingegen scheinen fast immer erkrankungsfrei durch die Erkältungszeit zu kommen. Es liegt auf der Hand, dass Grund dafür unter anderem ein starkes bzw. weniger starkes Immunsystem sein kann.

Geht es darum, das Immunsystem zu stärken, schwört immer mehr Menschen mittlerweile auf Yoga. Längst ist nämlich bekannt, dass ausreichend Bewegung nicht nur Erkältungen vorbeugen und Kopfschmerzen lindern kann. So lässt sich mithilfe von Asanas und dem Yoga-Lebensstil auch über gute Nahrung das Immunsystem insgesamt effektiv stärken. Doch wie genau helfen Yoga und eine yogische Ernährung eigentlich dabei, weniger anfällig für Stress und Erkrankungen zu werden?

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Mit einem Zusammenspiel von Bewegung und Entspannung stärkt Yoga das Immunsystem.

Punkt 2

Warum ein starkes Immunsystem so wichtig ist

Müssten Menschen ganz ohne ihr Immunsystem auskommen, befänden sie sich quasi durchgehend in Lebensgefahr. Schließlich sind wir fast ständig Schadstoffen und Keimen ausgesetzt, die wir einatmen, anfassen oder auf andere Weise unwissentlich zu uns nehmen. Würde der menschliche Körper also über kein Abwehrsystem verfügen, könnten viele dieser von außen eindringenden Substanzen dem Organismus erheblich schaden.

Allerdings ist ein gesunder Organismus mit einem effektiven Abwehrsystem ausgestattet, das ihn vor schädlichen äußeren Einflüssen schützt. Der Begriff des Abwehrsystems bezieht sich jedoch nicht auf bestimmte Organe. Stattdessen ist damit tatsächlich ein körperinternes Netzwerk gemeint, dass effektiv vor Schäden und Erkrankungen schützt.

Teil der natürlichen Schutzbarrieren des Körpers, die vor Erregern und Fremdstoffen schützen, sind:

  • Haut und sämtliche Schleimhäute
  • Lymphbahnen und -knoten
  • Milz
  • Thymus
  • Knochenmark und
  • Mandeln

Gemeinsam bilden sie die „Körperpolizei“, die den Organismus gegen körperfremde Stoffe sowie Eindringlinge effektiv verteidigt.

Obwohl die Immunabwehr angeboren ist, wird sie in der Regel mit der Zeit immer stärker. Mithilfe des sogenannten immunologischen Gedächtnisses gewöhnt sich das Abwehrsystem im Laufe des Lebens an bestimmte Erreger. Ist das Erwachsenenalter erreicht, kann es viele von ihnen alleine ausschalten und uns vor Krankheiten effektiv schützen. Allerdings gibt es auch Faktoren, die das Immunsystem schwächen können. Ist das Immunsystem geschwächt, kann es trotz des immunologischen Gedächtnisses mit eigentlich bekannten Erregern nicht oder schlechter fertigwerden.

Punkt 3

Welche Einflüsse schwächen das Immunsystem?

Arbeitet die körpereigenen Immunabwehr nicht einwandfrei, macht sich das schnell bemerkbar: Verschiedene Krankheitserregerarten und Schadstoffe können in den Körper eindringen und werden nicht ordnungsgemäß abgewehrt. Das wiederum macht den menschlichen Organismus anfälliger für Krankheiten und beeinträchtigt außerdem das Wohlbefinden nicht unerheblich.

Welche Ursache die Schwächung des Immunsystems dabei hat, variiert. Neben bestimmten Grunderkrankungen, die ein schwaches Immunsystem zur Folge haben, kommt insbesondere eine eher ungesunde Lebensweise als Ursache in Betracht. Außerdem beeinträchtigen ständiger Stress, der Konsum von Nikotin und Alkohol sowie Schlaf- und Bewegungsmangel das Immunsystem.

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Yogis neigen zu einer gesünderen Lebens- und Ernährungsweise – und helfen so auch ihrem Immunsystem.

Punkt 4

Wie Yoga das Immunsystem stärkt

Wie bereits gesehen, können neben verschiedenen Grunderkrankungen vor allem Stress sowie Schlaf- und Bewegungsmangel das Immunsystem schwächen. Wer aber regelmäßig Yoga praktiziert, beugt allen drei Immunsystem-Gefahren geleichzeitig vor. Warum das so ist? Ganz einfach: Wer Yoga ausübt, bewegt sich regelmäßig und beugt so bereits einer wichtigen Ursache für ein geschwächtes Immunsystem vor. Zusätzlich wird das Immunsystem durch die Muskeltätigkeit während der Yogastunde „gekitzelt“ und aktiv gehalten.

Hier haben wir Tipps gesammelt:

Yoga und Immunystem

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Mit 7 Tipps und Yoga für ein starkes Immunsystem

Besonders in der kalten Jahreszeit muss das Immunsystem stark sein, um den Erkältungskrankheiten zu trotzen. Denn es hat die Aufgabe, den Körper vor Krankheitserregern zu schützen. So nimmt das ausgeklügelte System zuerst Erreger auf, produziert entsprechende Antikörper und bekämpft die unerwünschten Eindringlinge.

Diese Aufgaben können aber nur ordnungsgemäß durchgeführt werden, wenn das komplette Immunsystem funktioniert. Genau wie wir auf seine Hilfe angewiesen sind, müssen auch wir einen Beitrag zur körperlichen und geistigen Gesundheit leisten, damit das Immunsystem nicht geschwächt wird.

Positiver Nebeneffekt der regelmäßigen Bewegung und Muskelaktivität beim Yoga ist meist außerdem besserer Schlaf. Wer seinen Körper regelmäßig fordert, erlebt nämlich intensivere und effektivere Regerationsphasen. Auch das minimiert Gefahren für das Immunsystem.

Außerdem vorteilhaft: Wie die meisten Yogis wissen, bedeutet Yoga mehr als nur ein bisschen Bewegung. So werden Beruhigung und Bewegung beim Yoga aktiv miteinander verbunden. Durch diese ganz besondere Verbindung ist gezielter, effektiver Stressabbau möglich. Auch dieser minimiert die Gefahr einer Schwächung des Immunsystems. Auch nach der Schwangerschaft ist Yoga daher absolut zu empfehlen, denn die sanften Bewegungen helfen nicht nur, die Muskeln zu straffen und die Schwangerschaftspfunde loszuwerden, sondern tragen auch nach der Schwangerschaft dabei, Energie zu tanken sowie insgesamt ruhiger und gelassener zu werden. Dies überträgt sich wiederum auch auf das Baby.

Grundübungen in der Schwangerschaft

Dieses Video zeigt schonende Basis-Asanas, die auf den gesamten Körper eingehen:

Punkt 5

Yoga steht für eine gesunde Lebensweise

Yoga steht nicht nur für „ein bisschen Sport“, sondern geht für viele Yogis auch mit einer bewusst gesunden Lebensweise einher. Das bedeutet aber nicht, sich selbst stimmte Lebensmittel zu verbieten oder sich zu Aktivitäten zu zwingen. Stattdessen meint der Begriff des „gesunden Lebensstils“, dass bestimmte Einflüsse, die dem Körper nicht guttun, bewusst ferngehalten werden.

Mit dem Fernhalten schädlicher Einflüsse kann der Verzicht auf Zigaretten oder der Genuss von Alkohol komplett oder nur in moderaten Mengen gemeint sein. Zum anderen bedeutet der Begriff für die meisten Yogis aber auch eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Diese wiederum liefert regelmäßig ausreichende Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen und beugt so einem schwachen Immunsystem vor.

Yoga Lifestyle

Yoga am See

Was steckt hinter dem Yoga Lifestyle?

Woran denken Sie, wenn Sie von Yoga hören? Vielleicht ein paar Frauen, die in Fitnessstudios schwierige Übungen machen und dabei Atemtechniken trainieren? Tatsächlich steckt sehr viel mehr hinter dem Prinzip von Yoga.

Denn dabei geht es nicht nur um ein paar Übungen für ein oder zwei Stunden, Yoga ist eher als ein Lifestyle gedacht, der sich in den Alltag integriert. So sollte es auch gedacht sein, denn der Yoga Lifestyle kann uns positiv beeinflussen in Bezug auf Essen, Entspannung und Denkmuster. Was genau den Yoga Lifestyle ausmacht und wie wir diesen leben können, erfährst du hier und jetzt.

Yogische Ernährung | Inspirationen von Sivananda

SalatGrundsätzliches: Einer, der Meister im Yoga werden will, sollte Nahrungsmittel aufgeben, die nachteilig für die Yoga-Praxis sind. Instinkt oder eine innere Stimme wird Dich bei der Auswahl Deiner Nahrung leiten. Du selbst bist der beste Richter, um eine sattwige (reine) yogische Mahlzeit zusammenzustellen, die Deinem Temperament und Deiner Konstitution entsprechen. 

 

Punkt 6

Mit Yoga gegen Entzündungsmarker

Die sogenannten Entzündungsmarker geben Auskunft darüber, wie aktiv das Immunsystem gerade ist. Sie treffen keine Aussage darüber, wie effektiv das Immunsystem arbeitet. Allerdings lässt sich an ihrer Zahl erkennen, so die aktuelle Meinung, wie „beschäftigt“ das Immunsystem gerade ist. Das bedeutet: Ist die Zahl der Entzündungsmarker hoch, muss das Immunsystem schwerer arbeiten. Dementsprechend ist auch das Risiko vieler Erkrankungen höher.

Neueren Studienergebnissen zufolge kann Yoga allerdings dabei helfen, Entzündungsmarker zu senken. Hierdurch wiederum wird das Risiko vieler Erkrankungen (tendenziell/vermutlich) reduziert. Entdeckt wurde diese erstaunliche Yoga-Eigenschaft an der Ohio State University. Im Rahmen einer Studie wurden hier nämlich ehemalige Brustkrebspatientinnen untersucht. Obwohl sie zuvor keine Yogis waren, konnten sie in drei Monaten mit regelmäßigen Yogastunden ihre Entzündungsmarker senken. Im Durchschnitt wurde eine Reduktion um 10 bis 15 Prozent erreicht. So konnte vermutlich auch das Risiko einer Krebs-Wiedererkrankung gesenkt werden. Zudem gaben viele Studienteilnehmerinnen an, sich fitter und vitaler zu fühlen. Aber das kennen wir vom Yoga ja ohnehin...

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