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Schlafende Frau in Klee

Viele Menschen leiden unter Schlafproblemen. Sie können nicht einschlafen, wachen nachts auf und bleiben dann ruhelos oder fühlen sich am Morgen nicht ausgeruht und kraftvoll, sondern verspannt und schlapp.

Diese Probleme, die fast jeden zehnten Arbeitnehmer in Deutschland betreffen, haben ganz verschiedene Ursachen, von denen einige sehr wirksam durch eine regelmäßige Yoga-Praxis gelindert werden können.

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Punkt 1

Elektrosmog und blaues Licht

Es gibt Faktoren, die spielend leicht zu einem besseren Schlaf beitragen, allerdings muss man eventuell lieb gewonnene Gewohnheiten dafür aufgeben. Es geht darum, das Handy bis kurz vor dem Einschlafen zu nutzen und dem Gehirn durch das blaue Licht das Signal zu geben, wach zu bleiben. Auch das Fernsehen bis zum Einschlafen ist ungesund, denn es verhindert einen echten Tiefschlaf.

Unangenehme Gedanken halten wach

Zudem muss man sich einmal fragen, warum kann ich nicht ohne den TV einschlafen? Besonders, wenn ich ansonsten ein spirituelles Leben führen will, ist das ein starker Widerspruch. Meistens kann man die eigenen Stimmen im Kopf nicht ertragen, die Gedanken, die man den ganzen Tag erfolgreich verdrängte und die in der Ruhe der Nacht aus den Ecken kommen. Es sind Sorgen, Ängste und unerledigte Dinge, die dann plötzlich um Aufmerksamkeit buhlen.

„No mud, no lotus“

Ist man länger mit Yoga beschäftigt, wird man diesen Dingen jedoch zwangsläufig begegnen. Die Praxis bringt einen in die tieferen Schichten des inneren Selbst, wo man durch den Schlamm waten muss, aus dem der Lotus erblüht. Man wird also in seinem persönlichen Fortkommen gehindert, wenn man die dunklen Seiten immer nur verdrängt und ihnen ausweicht, anstatt sie zu integrieren.

Elektrosmog

Neben den psychischen Faktoren ist es ganz konkret der Elektrosmog, auf den viele Menschen empfindlich reagieren, ohne es zu wissen. Es sollten sich keine elektronischen Geräte im Schlafzimmer befinden. Anstatt auf Standby zu bleiben, sollten auch die Geräte in angrenzenden Zimmern ganz ausgeschaltet werden. Das spart zudem Energie. Das W-LAN wird nachts abgeschaltet.

Tipps:

Zu einer schlaffördernden Umgebung zählt auch die Abdunklung, dass das Schlafzimmer frisch gelüftet ist und die Bettwäsche aus Naturfasern besteht. Das Kopfteil des Bettes sollte nach Osten gerichtet sein, was dem Schlaf förderlich ist.

Erst wenn alle diese Faktoren passen, lohnt es sich, spezielle Yoga-Übungen vor dem Schlafen zu praktizieren. Der Mondgruß, besondere Atemübungen und Yoga Nidra sorgen für eine tiefe Entspannung, die jedoch zunichtegemacht wird, wenn man danach wieder zum Smartphone greift.

Was hilft deiner Erfahrung nach, besser zu schlafen?

 

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Punkt 2

Welche Vorteile kann man erwarten?

Viele Menschen haben eine nahezu symbiotische Beziehung zu ihrem Handy. Selbst das Wissen, dass es den Schlaf stört, hält sie nicht davon ab, mit dem Teil auf dem Nachttisch zu schlafen. Es kann helfen, sich die Vorteile bewusst zu machen, die bereits nach einigen Tagen der geänderten Gewohnheit bemerkbar sein werden:

  • Man hat eine konkrete Zeit, am abzuschalten, die Welt auszusperren und sich auf Innenschau zu begeben. Das Handy lenkt dabei nur ab und zerfasert das Leben regelrecht.
  • Man ist nicht dauernd erreichbar.
  • Man schläft schneller und besser ein.
  • Ohne Handy zu schlafen gehört zu den Methoden, wie man sich das Snoozen abgewöhnen kann, denn man erwacht ausgeruht und ist beim ersten Weckersignal bereit für den Tag.

Punkt 3

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Innere Ausgeglichenheit – ein Leben in Balance

Was bedeutet innere Ausgeglichenheit? Es geht um die Ausgewogenheit, das Auswiegen und Ausbalancieren, das den Menschen erst innerlich zur Ruhe bringt. Wie eine Pflanze auch nur durch den Wechsel von Sonne und Regen erblühen kann, kommt ein Mensch erst durch den Wechsel von Anspannung und Entspannung zur Blüte.

Anspannung und Entspannung

Mit Anspannung ist jedoch kein negativer Stress und der tägliche Ärger auf der Arbeit gemeint, oder die Ausführung moralisch bedenklicher Tätigkeiten, die man unterbewusst eigentlich ablehnt. Jeder sollte versuchen, einen „rechten“ Lebenserwerb ausüben zu können, wie ihn Buddha für den Edlen Achtfachen Pfad einforderte.

Hat man diesen rechten Job oder sogar die Berufung gefunden, dann ist Anspannung auf einmal etwas Positives. Es ist wie die Energie eines gespannten Pfeils, der nach der entsprechenden Vorbereitung voller konzentrierter Kraft auf sein Ziel zufliegt. Auf diese Weise seine Aufgaben zu erledigen, ist positiver Stress, dem ein Gefühl der tiefen Befriedigung folgt.

Entspannung

Erst, wenn der Körper Anspannung erfahren hat, kann er sich auch entspannen, denn wovon soll er sich ausruhen, wenn er nicht aktiv war und sich anstrengen konnte? Der Sinn des Körpers liegt ja gerade darin, seine Muskeln zu betätigen, zu gehen, zu laufen, zu heben und als Heimstatt des Geistes und der Seele die Energien fließen zu lassen.

Yoga bringt Körper und Seele in Einklang

Genau dafür ist Yoga da: Es hilft dabei, Blockaden des Körpers aufzulösen, indem es die Energie durch Dehnung, Streckung und Atmung wieder in den Fluss bringt. Gleichzeitig hält es zahlreiche Übungen für den Geist bereit, sodass die beiden Komponenten Körper und Geist wieder in Einklang kommen können. Ein ausgeglichener Geist kann nicht in einem blockierten Körper wohnen, die Energie des Körpers kann nicht fließen, wenn der Geist nervös ist. Regelmäßige Yoga-Praxis bringt die Bereiche des Lebens in Einklang und sorgt so auch für einen entspannten Schlaf.

Punkt 4

Weiterlesen: Yoga und Schlaf

Yoga Atmung zum Einschlafen (4-7-8-Methode)

buddha gold 250Pranayama kann deine Lebensgeister wecken oder dir ein sanftes Gleiten in den Schlaf bescheren. Andrew Weil, Schlafexperte der Universität Arizona, hat eine Einschlaf-Atemtechnik entwickelt, die dich in kurzer Zeit einschlafen lässt. Er nennt sie 4-7-8-Methode. So gehst du vor:

Yoga Übungen für abends

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Die 5 Regeln eines Paters der Societas Jesus für ein erfülltes Leben

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Pater Franz Jalics, Exerzitienmeister des Ordens der Societas Jesus, hat fünf Lebensregel für die Mönche der "Gesellschaft Jesu" aufgestellt. Die Befolgung dieser Regeln soll zu einem erfüllten Leben führen und würde das seinige zur Unterstützung unseres Yoga-Weges leisten. Wer aber bei den Lebensregeln des Paters primär an religiöse Exerzitien denkt, der irrt erst einmal ... 

Mich hat überrascht, welche Priorität der umtriebige Priester an die oberste Stelle gesetzt hat! 

Und ...

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