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Frau Yoga am Strand

Yoga? Das ist was für Frauen! So lautet leider die Ansicht vieler Männer. Dabei ist Yoga eine über 3.000 Jahre alte Lehre, die Körper und Geist Ruhe, Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und viele weitere Eigenschaften spendiert, von denen der Mensch im Alltag profitiert. Nachfolgend zeigen wir beispielhaft fünf Wege, wie die Wirkung vom Yoga das Leben verschönert.

Yoga – eine Notwendigkeit für die moderne Gesellschaft

Vor rund 100 Jahren hatte fast jeder Mensch einen Beruf, der körperliche Anstrengung und Bewegung voraussetzte – Handwerker, Briefträger, Bauer. In unseren Breitengraden arbeitet die Mehrheit in einer sitzenden Position (vor dem Bildschirm oder im Auto) – mit verheerenden Folgen für die Gesundheit. Rückenschmerzen haben sich laut der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung zu einer Volkskrankheit entwickelt.

Frau Yoga am Strand

 
 

Muskel-Skelett-Erkrankungen sind für Betroffene aus zwei Gründen problematisch:

  1. Sie führen zu starken, lang anhaltenden Schmerzen.
  2. Ihre Behandlung erfordert eine hohe zeitliche und finanzielle Investition.

Yoga kann der modernen Gesellschaft helfen, gegen diese und viele weitere Krankheiten vorzusorgen. Bewegung ist essenziell für einen gesunden Körper und Geist. Das zeigt auch die weltweit älteste Yogalehrerin, Tao Porchon-Lynch. Im Alter von 96 Jahren trat sie bei America’s Got Talent auf.

1. Steigerung der Gleichgewichtsfähigkeit

Der Gleichgewichtssinn ist einer der wichtigsten Fähigkeiten der Menschen. Leider wird er häufig unterschätzt. Dabei ist bewiesen, dass Kinder mit einem guten Gleichgewichtssinn früher krabbeln, klettern, hüpfen und Rad fahren können. Die Förderung des Gleichgewichtssinns ist eine Nezessität, denn er ist einer der ersten Sinne, die Menschen entwickeln. Gleichzeitig bildet er die Grundlage für verschiedene Schaltzellen im menschlichen Hirn.

Erwachsene können ihren Gleichgewichtssinn mit Yoga trainieren. Laut du-machst-yoga.de eignen sich zwei Übungen zur Steigerung der Gleichgewichtsfähigkeit:

Beide Übungen sind für Anfänger geeignet.

Frau in Kreisen Yoga

2. Erhöhung der Fruchtbarkeit

Die Zeugung eines Kindes ist bei Paaren, die aus biologischer Sicht perfekt dafür geeignet sind, nicht automatisch gegeben. An fruchtbaren Tagen liegt die Chance einer Schwangerschaft bei rund 25 Prozent. Wenn Monate vergehen und Erfolge ausbleiben, beginnt das Paar, an sich zu zweifeln.

Der Geschlechtsverkehr wird nun mit Leistungsdruck verbunden, der kein Spaß mehr ist, sondern ein Ziel verfolgt: Einen Nachkommen zu zeugen. Stress und Druck vereinfachen die Situation keineswegs.

Eine Lösung des Problems ist eine Abwandlung des Hormonyogas von Dinah Rodrigues. Diese Lehre hat zum Beispiel Sharada Devi aus Berlin leicht abgewandelt, um die Fruchtbarkeit zu erhöhen. Im Grunde müssen die Frauen energetische Yogaübungen ausführen, welche ihren Hormonhaushalt ankurbeln. Dabei sei zu bemerken, dass Yoga sowohl auf physischer als auch psychischer Ebene wirkt. Die Entspannung von Körper und Seele steigert ebenfalls die Fruchtbarkeit.

Gemeinsam übt es sich am schönsten

3. Eine leichtere Schwangerschaft

Yoga hilft nicht nur bei der Zeugung eines Kindes, sondern auch während der Schwangerschaft. In den neun Monaten leiden Frauen unter schmerzenden Rücken, schweren Beinen und einer langsamen Verdauung. Spezielle Yogaübungen für Schwangere können helfen, diese Zeit zu vereinfachen. Die Übungen sind allgemein als Asanas bekannt. Sie wurden so entwickelt, dass Schwangere sie problemlos ausführen können. Eine Übersicht über diese Übungen gibt es in diesem Artikel.

4. Abhärtung des Rückens im Winter

In der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen. Einige an Winterblues, andere schlichtweg an der Kälte, die ihnen Rückenschmerzen beschert. Kälte lässt Muskel verkrampfen, wodurch unangenehme Verspannungen entstehen. Wer nicht regelmäßig zum Masseur möchte, für den stellt Yoga eine praktische (und günstige) Alternative dar.

Sarah Stork, Yogalehrerin und Autorin bei Die Welt, begründet die Rückenschmerzen mit einer simplen Reaktion unseres Körpers. Wenn der Körper friert, ziehen wir die Schulterblätter hoch, um Hals und Kopf zu schützen. In dem verlinkten Artikel erklärt die Autorin, wie Betroffene mit einer Übung die Muskulatur im Rücken entspannt, indem man die Schulterblätter nach hinten und unten zieht, als würde man seine Hände in die Hintertaschen der Hose stecken. Dabei atmet man mehrere Male tief ein und wiederholt die Übung.

5. Begleitende Maßnahme von Krebspatienten

Nein, Yoga kann schwerwiegende Krankheiten wie Krebs nicht heilen. Studien zeigen aber, dass sich die Lehre als begleitende Maßnahme während einer Krebsbehandlung eignet. Der Grund: Durch Yogaübungen sinkt der Cortisolspiegel. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zunächst hilft Yoga Betroffenen, die Erkrankung auf psychischer Ebene zu akzeptieren und überwinden. Später, während der Behandlung (Chemo- oder Strahlentherapie) hilft Yoga schließlich auf physischer Ebene, beispielsweise gegen Erbrechen.

 
 

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