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Bikram Yoga 10 Okt 2011 17:23 #3847

Heute hatte ich meine erste und vermutlich letzte Bikram-Yoga-Stunde hinter mir.

Für Leute, die damit nichts anfangen können, es ist Hatha-Yoga bei ca. 40 Grad Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit.

Da meine Arbeitskollegin und ich nicht sofort hingefunden haben, kamen wir erst einmal zu spät. Man klärte uns über alles auf und wir durften zu der Stunde dazu kommen.

Also ich muss sagen, dass es für mich ziemlich schlimm war, besonders wenn es um Übungen ging, bei denen ich die Arme in der Höhe lassen sollte. Mein Körper wurde dabei ganz kribbelig und mir wurde Schwarz vor Augen. Immer wieder musste ich mich hin setzen, weil die Hitze für mich einfach unerträglich war.

Dann wurde ständig die selbe Übung wiederholt, was mir irgendwie auf den Keks ging. Bei meinem Yoga macht man die Übung einmal und geht dann zur nächsten Übung weiter. Die Lehrerin ging auch nicht wirklich auf uns ein, sie sagte zwar ab und zu was, korrigierte uns aber sonst nicht wirklich.

Ich war froh, als die Stunde wirklich zu Ende war, selbst die Endentspannung hat mich nicht wirklich entspannt, da mein Herz wie verrückt geklopft hat und einfach keine Ruhe geben wollte.

Ich muss mir noch stark überlegen, ob ich das noch einmal mache. Habe zwar für 2 Probestunden bezahlt, aber ich glaube, dass ich so etwas nicht noch einmal ertrage.

So viel zu mir. Wenn jemand bessere oder ähnliche Erfahrungen mit dieser Art gemacht hat, so kann er mir gerne davon berichten. ;)

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Aw: Bikram Yoga 15 Okt 2011 13:24 #3857

  • Ramananda
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Lullaby schrieb:

Dann wurde ständig die selbe Übung wiederholt, was mir irgendwie auf den Keks ging. Bei meinem Yoga macht man die Übung einmal und geht dann zur nächsten Übung weiter

Liebe Lullaby,

ob man Yoga bei 40 Grad machen soll muß jeder selbst entscheiden. Persönlich vertrage ich es leider nicht im geringsten; im anderen Fall würde ich sofort mitmachen, denn »Hot-Yoga« ist generell gesagt eine gute Sache.

Zu dem anderen von Dir erwähnten Punkt: Eine Yoga-Übung, ein Asana lediglich einmal zu machen, das ist nicht gut. Kaum hat man den Körper »informiert« worum es geht, hört man schon wieder auf – welchen Sinn soll das haben?

Die Wiederholung von Übungen ist wichtig. Noch besser macht man jede Übung dreimal, viermal, fünfmal … Erst dann hat sie »richtig« gewirkt, hat man den optimalen Effekt erzielt.

Hari Om –
Ram

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Letzte Änderung: von Ramananda. Begründung: Korrektur

Aw: Bikram Yoga 16 Okt 2011 17:28 #3865

Also ich kenne das so, dass eine Übung über eine längere Zeit gemacht wird, dann gibt es eine Entspannung und es wird zur nächsten Asana übergegangen. Das war nicht direkt das, was mich daran gestört hat, sondern die hektische Art und Weise, wie das rüber gebracht wurde. Die Asanas waren einander ziemlich ähnlich und es wurde auch nicht darauf geachtet, ob es möglich ist, diese auszuführen ohne meinen Nachbarn zu erschlagen. Lag vielleicht auch an der Lehrerin, sie wirkte auf mich jedenfalls nicht, wie eine typische Yoga-Lehrerin.

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Aw: Bikram Yoga 07 Apr 2012 16:21 #4790

die hitze/feuchtigkeit dienen zur entgiftung des körpers und zur auflockerung der muskulatur - wann immer es einem schwindlig wird, sollte man sich effektiv hinsetzen oder sich hinlegen

was die wiederholung der asanas anbelangt bin ich mit ram vollkommen einverstanden

über bikram-yoga streiten sich die gemüter oft - schlussendlich muss jeder finden was ihm oder ihr am meisten entspricht!

ich möchte aber doch anfügen, dass bikram-yoga auch viele positive aspekte hat!

was die pädagogik betrifft: da es ein yoga-stil ist, in welchem man ohne unterbrüche in der gesamtdynamik bleibt, sind die korrekturen oft verbal und generell vom lehrer gegeben, es liegt also in der eigenverantwortung des praktizierenden die 'instruktionen' mit der zeit zu verinnerlichen, die asanas gemäss seinem körper richtig auszuführen

natürlich kann auch im bikram-yoga ein lehrer durch handführung unterstützen (berührungen sind jedoch nicht von allen schülern willkommen)

um sich wirklich ein urteil zu bilden ist einmal ausprobieren meiner meinung nach nicht genügend

und was heisst denn 'typischer yoga-lehrer' ? wichtig sind die kompetenzen und die pädagogik !!! dies ist jedoch vollkommen stil-unabhängig !

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