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Hier können Themen besprochen werden, die sich auf die yogische Sicht der Welt beziehen.
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Wie retten wir die Welt ? 19 Aug 2010 15:19 #2378

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Die Welt leidet unter Hunger, Krankheit, Krieg und Unweisheit. Die Menschen schreien nach Hilfe. Im Moment zerstört die kapitalistische Globalisierung die Beziehungen der Menschen zueinander. Die Reichen werden immer reicher und es gibt immer mehr Arme. Über 1 Milliarde Menschen auf der Welt leiden unter extremer Armut. Extreme Armut bedeutet chronische Unterernährung, schlechte Gesundheitsversorgung, nicht genug zum Leben zu haben. Mehr als zehn Millionen Kinder sterben jährlich an Unterernährung und vermeidbaren Krankheiten.

Nach der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen ist ausreichende Nahrung ein Menschenrecht. Die Reichen sind deshalb verpflichtet, den am Hunger leidenden Menschen von ihrem Geld so viel abzugeben, dass sich alle genug zu essen kaufen können. Darüber hinaus gibt es in der Menschenrechtscharta das Menschenrecht auf Arbeit. Die Reichen sind desweiteren verpflichtet, für die gesamten Arbeitslosen der Erde Arbeit zu schaffen, ihnen ausreichend Land zur Verfügung zu stellen oder den Staaten der Welt genug Geld für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zu geben.
Es gibt die Möglichkeit von ausreichender Besteuerung, Schutzgesetzen für die Armen und einer Agrarreform. Es gibt die Möglichkeit eines globalen Marshallplans und einer globalen ökosozialen Marktwirtschaft. Und es gibt die Möglichkeit, dass die Armen sich organisieren und gemeinsam ihre Rechte durchsetzen. Es gibt viele Organisationen auf der Erde, die für eine bessere Zukunft arbeiten. Ich rufe dazu auf, sie zu unterstützen. Jeder Mensch sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten dazu beitragen, dass unsere Welt nicht eines Tages im Chaos versinkt, sondern in eine glückliche Zukunft gelangt.
Der äußere Reichtum hat sich im Westen in den letzten fünfzig Jahren verdoppelt. Gleichzeitig ist die Anzahl der Depressionen um das Zehnfache angestiegen. Wenn wir genau hinsehen, können wir feststellen, dass der westliche Kapitalismus zu großem äußeren Reichtum bei einigen wenigen Menschen und zu großem inneren Unglück bei immer mehr Menschen führt.
Das Modell des westlichen Konsumkapitalismus ist ein schlechtes Vorbild für die Welt. Die kapitalistische Globalisierung wird einige wenige Superreiche hervorbringen, etwas Reichtum für eine kleine Mittelschicht und eine massive Verelendung für eine große Unterschicht. Sie wird äußerlich riesige Slums, viel Kriminalität und große Suchtprobleme erzeugen. Die Masse der Menschen wird durch die vorwiegende Orientierung auf äußere Werte innerlich nicht glücklicher, sondern unglücklicher.
Wenn wir ohne Weisheit bei der kapitalistischen Globalisierung so weiter machen, wird die Umwelt zerstört, die Armut unkontrollierbar groß und die psychische Verelendung der Menschen entsetzlich werden. Es wird ewig sinnlose Verteilungskriege geben. Die Welt muss auf der Basis des inneren Glücks und der umfassenden Brüderlichkeit neu organisisiert werden. Wir brauchen eine Globalisierung der Liebe und der Vernunft.
Die Weltgemeinschaft sollte sich in den Grundsätzen umfassende Liebe, weltweiter Frieden, inneres Glück bei allen, genug Arbeit für alle, genug Essen für alle und eine ausreichende Gesundheitsvorsorge für alle zentrieren. Durch die Verbindung von ökologischem, sozialem und spirituellem Denken kann der Aufbau einer glücklichen Welt gelingen. Dafür gibt es viele positive Beispiele, zum Beispiel bei den Urchristen. Sie haben ihr Vermögen miteinander geteilt und sich im inneren Glück (in Gott) zentriert.
In einer globalisierten Welt besteht die einzige Lösung darin, dass wir weltweit eine Kultur der Liebe, der Weisheit und des Glücks aufbauen. Die globalen Unternehmen müssen global kontrolliert werden. Die Armen müssen global beschützt werden. Die Menschheit ist eine Familie. In einer guten Familie tragen alle Familienmitglieder zum Gelingen der Gesamtfamilie bei. Mögen wir das begreifen, unsere persönliche Aufgabe erkennen und rechtzeitig tatkräftig handeln.
Wie können wir persönlich gegensteuern? Wir können fair gehandelte Produkte kaufen, durch die die Menschen in der Dritten Welt einen fairen Preis für ihre Arbeit erhalten und vor Gesundheitszerstörung geschützt werden. Wir können auf umweltschonende Anbaumethoden achten und keine Produkte aus Kinderarbeit kaufen. Auch als Käufer haben wir eine gewisse Macht, die wir nutzen sollten.
Wir können Parteien wählen, die eine echte Entwicklungshilfe betreiben und nicht nur mit dem Geld der Steuerzahler die Absatzbedingungen unserer Unternehmen in den Entwicklungsländern verbessern wollen. Wir können darauf achten, dass sich die Parteien ökologisch, sozial und demokratisch verhalten. Wir können im Internet für Weisheit, eine offene Spiritualität und eine glückliche Welt eintreten.
Persönlich sollte jeder sein eigenes inneres Glück entwickeln. Nur glückliche Menschen können eine glückliche Welt aufbauen. Spirituelle Übungen (Yoga, Gehen, Meditation, Lesen, positives Denken) gehören in den Tagesablauf jedes Glücksmenschen. Ansonsten sollte jeder seine persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten betrachten. Dann wird er wissen, was er tun kann und was er zu tun hat. Er wird wissen, was seine Aufgabe und sein Ort des Wirkens für eine bessere Welt ist. Weiterlesen WikiHow Weiterlesen WikiHow
Yogi Nils

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Der Weg der umfassenden Liebe 19 Aug 2010 15:23 #2379

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Es gibt zwei Wege zur Erleuchtung, den Weg der Ruhe und den Weg der Liebe. Auf dem Weg der Ruhe kommen wir durch unsere spirituellen Übungen in uns zur Ruhe. Wir erheben uns meditierend über die Welt des Dualismus. Auf dem Weg der Liebe erkennen wir uns in unseren leidenden Mitwesen und helfen ihnen ihr Leid zu überwinden. So entsteht ein kosmisches Bewusstsein. Die umfassende Liebe öffnet unser Herz und wir gelangen in die Dimension der umfassenden Liebe. Und das ist Gott. Dann leben wir in Gott.

Wir dürfen uns nicht auf dem Weg des Handelns energetisch verbrauchen. Wir müssen uns als Arbeiter für eine glückliche Welt in unserer Ruhe und im Sein zentrieren. Wir sollten immer wieder in die Ruhe zurückkehren, unsere Batterien aufladen. Wir sollten in unserem persönlich richtigen Gleichgewicht von ruhendem Sein und aktivem Handeln leben.

Die Verbindung von innerem und äußerem Glück ist schwierig. Wenn wir für eine glückliche Welt kämpfen, sehen wir normalerweise unseren jeweiligen Gegner als eine Inkarnation des Bösen. Das mag für eine kurze Zeit hilfreich und unvermeidlich sein. Es verspannt uns aber innerlich. Wir sollten deshalb alle Gegner immer wieder geistig in uns auflösen und zur inneren Harmonie finden. Das geschieht, indem wir ihnen Licht senden, ihnen verzeihen, sie als innerlich leidende Opfer eines unweisen Weltsystems erkennen und sie letztlich als Teil unseres Selbst sehen. Denn unser wahres Selbst ist Gott, die umfassende Bewusstseinsdimension, das kosmische Bewusstsein.

Jesus hat dafür den Weg der Feindesliebe entwickelt. Wir grenzen uns zwar äußerlich klar gegen das Böse auf der Welt ab (die selbstsüchtigen Kapitalisten, die fehlgeleiteten Politiker, die unweisen Mitmenschen) und führen es auf den Weg des Guten, soweit wir es vermögen. Innerlich lassen wir aber kein Wesen aus unserer Liebe herausfallen. Ich orientiere mich am Weg der spirituellen Mutter, die auch ihre bösen Kinder liebt und letztlich eine glückliche Gesamtfamilie anstrebt. Wir sind also Mütter und Väter der Welt und retten auch die egoistischen Kapitalisten. Wenn auch vielleicht erst in einigen Leben. Ihr karmisches Leid können wir ihnen nicht nehmen.

Wichtig ist es, dass wir uns immer auf das Ziel einer glücklichen Gesamtwelt konzentrieren. Und dazu gehören auch die fünf Prozent an schlechten Menschen, die im Moment noch nicht den Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe begriffen haben. Diese fünf Prozent gibt es immer und überall. Wir müssen überall damit rechnen, uns vor ihnen ausreichend schützen und sie positiv erziehen, soweit es in unserer Macht steht. Eine positive Erziehung geschieht, in dem wir ein positives Glücksvorbild sind und uns mit dem Guten (der Weisheit) in den schlechten Menschen verbünden. Denn kein Mensch ist nur schlecht. Jeder Mensch besteht aus guten und nicht so guten Anteilen.

Ein Glücksmensch reguliert seine Wut so, dass sie effektive äußere Ergebnisse hervorbringt. Er identifziert sich aber nicht mit seiner Wut. Im Kern ruht er immer im Frieden und in der umfassenden Liebe. Notfalls gelangt er schnell durch seine spirituellen Übungen dort hin zurück. Jeder Mensch ist liebenswert, nur seine Handlungen sind es manchmal nicht. Im Yoga sehen wir in jedem Menschen das Göttliche. Manchmal nimmt Gott die Form eines kleinen Teufels an, damit das Leben nicht langweilig wird. Aber wir sollten darauf achten, dass die Teufel auf der Welt nicht überhand nehmen und die Engel immer die Macht behalten. Die Macht sei mit euch, meine Freunde.

Wir sind Lichtwesen. Wir sind Kinder Lichts. Der Kosmos ist unsere große Mutter und unser großer Vater. Das Problem der meisten unserer Mitmenschen besteht darin, dass sie nicht zwischen guten und schlechten Spielen unterscheiden können. Schlechte Spiele machen langfristig und oft sogar bereits kurzfristig alle Beteiligten unglücklich. Schlechte Spiele sind alle Spiele, bei denen die weltlichen Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

Wenn wir uns in den äußeren Dingen verankern, haften wir langfristig immer mehr an. Wir verspannen uns innerlich, unser inneres Glück nimmt ab und es zieht alle Beteiligten nach unten. Wir dürfen auch das äußere Glück leben. Wir dürfen uns am äußeren Leben erfreuen. Wir dürfen Beziehungsspiele spielen. Aber wir müssen die Spiritualität in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen. Wir müssen im Schwerpunkt unsere Lebensspiele aus der Weisheit und Liebe heraus spielen. Nur solche Spiele nützen uns.

Das ist schwer zu begreifen. Es gibt viele kleine Teufel auf der Welt, die negative Spiele spielen. Kleine Teufel sind immer arme Teufel. Ihnen fehlt es an Weisheit und sie schaden letztlich vorwiegend sich selbst. Wir brauchen viele Engel auf der Welt, die den kleinen Teufeln das richtige Spielen beibringen. Wenn die Engel sich in der Weisheit, in ihren spirituellen Übungen und im Weg der umfassenden Liebe zentrieren, dann siegen sie und es werden gute Spiele für alle Beteiligten.
Wer klug ist, lebt weise. Wer weise ist, verwirklicht das innere Glück. Wer das innere Glück verwirklicht hat, bringt das Licht und die Liebe in die Welt. (Yogi Nils)
Yogi Nils

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