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THEMA: Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich?

Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 10 Jan 2015 17:44 #7436

  • gomez
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Hallo zusammen,

nach jahrelanger Suche habe ich wohl die Ursachen für viele meiner gesundheitlichen Probleme gefunden - leider aber noch keine optimale Lösung. Mal kurz zu meinen Problemen damit ihr im Bilde seid:
Ich leide vor allem unter wiederkehrenden starken Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerz) und dauernder Benommenheit, die an schlechten Tagen auch zu richtigem Schwindel wird. Dazu kommen Schmerzen vor allem links an der Schulter und im Nacken und je nach Tagesform eine ganze Latte an vegetativen Symptomen von Schwächegefühl über das Gefühl schwer zu atmen, Ohrgeräusche, Schmerzen beim Schlucken usw... Weiterhin leide ich seit Geburt an moderat starker Neurodermitis die zuweilen den ganzen Körper betrifft. Das alles macht das Leben echt fast unerträglich - ich kämpfe mich nur noch von einem zum nächsten Tag.

Alle schulmedizinischen Dinge (HNO, Neuro, Augen, Psycho, MRT Hals+Kopf, Kardio, Orthopäde) sind abgeklärt und am Ende bleibt übrig, dass es was mit dem Bereich um meine HWS zu tun haben muss. Ich war dann erst beim Ostheopaten, der konnte das auch provozieren (vor allem den Schwindel), mir aber nicht wirklich langfristig helfen.

Nun bin ich bei der Physiotherapie gelandet - genauer manuelle Therapie - und werde mit der Triggerpunktmethode behandelt. Die Therapeutin sagt, dass es bei mir eindeutig die extrem verhärteten Muskeln sind (und zwar im Hals, Nacken, Brust, überall sind Triggerpunkte) und ich habe auch das Gefühl der Weg ist der richtige. Natürlich ist die manuelle Therapie keine Lösung auf Dauer. Dazu hab ich das Gefühl, dass egal was ich sonst im Alltag tue, ob ich so oder so im Bett liege, Sport mache oder nicht, drauf achte wie ich sitze oder nicht: Es ist irgendwie alles "schlecht", denn ich fühle mich kaum besser und bin langsam echt total verzweifelt.
Zum Beispiel habe ich heute wieder mal etwas Ausdauertraining gemacht (ganz schonend auf so einem Crosstrainer) und habe jetzt wieder Kopfweh und Schmerzen an Hals/Schulter. Das kenne ich auch vom Joggen. Vor einiger Zeit war ich regelmäßig im Fitnesstudio um v.a. Rückenmuskulatur zu stärken aber dadurch wurde vor allem der Schwindel nur noch schlimmer. Jetzt wo ich einige Wochen Pause hatte geht es mir schon etwas besser.

Ich schiebe meinen Kopf im Alltag wohl zu weit vor und meine Nackenmuskeln sind extrem verkürzt, aber mehr als drauf achten kann ich doch nicht.
Die Therapeutin (MT) fand bei der letzten Behandlung einen Punkt an der BWS, wo mein vegetatives System bei Druck auf den Punkt sozusagen "alarmiert" wird (Herzschlag geht hoch, es läuft mir kalt den Rücken runter, beschleunigte Atmung usw...), das ist echt wahnsinn. Ich kläre bald noch ab ob es ein BSV ist aber ich hoffe nicht. Falls es nichts "ernstes" ist hat mir die Therapeutin nun nahegelegt mal Yoga zu probieren, sie hat wohl auch eine sehr gute Lehrerin an der Hand mit der ich bereits gesprochen habe. Ich hoffe das könnte vielleicht was sein, denn ich muss ja langfristig denken, könnte mir durchaus vorstellen Yoga in meinen Alltag (für immer) einzubauen wenn dies denn hilft.

Jetzt würde mich die Einschätzung von euch sehr Yogaerfahrenen interessieren., denn ich muss zugeben, dass ich auch etwas Angst vor einer erneuten "Niederlage" habe, sprich das Yoga mir sozusagen als Therapie nicht hilft bzw. das Ganze wie bei den letzten Versuchen eher schlimmer wird. Ich weiß nicht wie oft ich das noch verkraften kann - ich weiß wirklich nicht mehr wie es sich anfühlt sich einfach mal "gut" zu fühlen. :-(

Und noch was: die Psyche ist soweit abgeklärt: Der Schwindel hat mir vor allem anfangs extrem Angst gemacht bis hin zur Panik. Ich wurde dahingehend behandelt und am Ende sagte die Therapeutin, dass da noch mehr sein muss, also was körperliches. Mittlerweile nervt mich der Schwindel vor allem und macht mir nur noch wenig Angst - ich gehe damit glaube ich fast vorbildlich um (kein Vermeiden, zulassen und Dinge zu Ende denken usw.), aber das nutzt mir ja nix wenn die Ursache nicht verschwindet...

Sorry das es so lang geworden ist und Danke fürs lesen!!!

gomez.

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 11 Jan 2015 22:24 #7437

Falls es nichts "ernstes" ist hat mir die Therapeutin nun nahegelegt mal Yoga zu probieren, sie hat wohl auch eine sehr gute Lehrerin an der Hand mit der ich bereits gesprochen habe.


Das hört sich doch nach einer sehr guten Möglichkeit an. Ob es das passende für Dich ist, wird sich erst zeigen, wenn Du es ausprobierst. Ich glaube, es lohnt sich, das Risiko einzugehen.

Ein sehr positiver und mutmachender Artikel:
http://www.stern.de/gesundheit/2-yoga-als-therapie-die-kunst-des-biegens-1751629.html
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

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Letzte Änderung: von wintersun.

Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 13 Jan 2015 22:30 #7440

Ja, Yoga wäre vielleicht das Richtige für dich. Vor allem in Entspannung und behutsamer Dehnung sehe ich Linderungsmöglichkeiten.

Erfolgsgarantie kann aber niemand geben.

Mit zu hohen Erwartungen setzt man sich selbst unter Druck. Yoga kann auch dabei helfen, mit Mißerfolgen fertig zu werden. Yoga wird oft mit guten Ergebnissen als Therapie oder Therapieunterstützung eingesetzt, ohne daß dies der eigentliche Zweck von Yoga ist. Ich meine, daß Yoga besser "wirkt", wenn das Interesse daran über die Heilungs- oder Linderungsaussicht hinausgeht.

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 14 Jan 2015 07:40 #7441

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Vielen Dank für die beiden Antworten.

Zu hohe Erwartungen habe ich denke ich nicht, ich hoffe einfach nur, dass es mal etwas ist was mir gut tut und somit auch hilft. Ich werde diese oder nächste Woche hoffentlich meine erste Stunde haben, bin schon gespannt.

Und ich fände es sehr bereichernd wenn ich Yoga als Weg zu mehr Zufriedenheit und Gleichgewicht sozusagen im Leben auch über eine Heilungs/Linderungswirkung hinaus für mich nutzen könnte...

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 14 Jan 2015 09:47 #7442

ich hoffe einfach nur, dass es mal etwas ist was mir gut tut und somit auch hilft. Ich werde diese oder nächste Woche hoffentlich meine erste Stunde haben, bin schon gespannt.


Ich würde mich sehr freuen, wenn Du etwas von deinen Erfahrungen mit Yoga hier schreibst.

Es gibt ja verschiedene Yogastile. Auch jeder Yogalehrer macht aus dem Yogastil etwas eigenes. Ich hoffe es passt für Dich und es tut dir gut. Yoga üben fühlt sich für mich gut an und schenkt mir Lebendigkeit. Das ist der wichtigste Grund für mich, Yoga zu praktizieren.

Eine Notiz aus einer meiner Yogastunden:

Sinnvolles üben ist: Nicht schön üben, sondern achtsam üben.

Viel Freude bei deiner ersten Yogastunde.
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Lucius Annaeus Seneca

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 15 Jan 2015 22:48 #7444

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Ja das mach ich sehr gern, ich halte euch auf dem Laufenden!

Ein Gespräch ist jetzt erstmal für Samstag vereinbart und sie will sich dann ihre Herangehensweise überlegen. Da werde ich auch ein paar meiner Fragen stellen usw.

Mal schauen :-)

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 27 Jan 2015 23:36 #7452

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Hey, ich bin mal ganz direkt jetzt. Du sagst, das Psychische sei abgeklärt worden. Warst du bei einem Facharzt für Psychiatrie und Neurologie? Oder "nur" bei einer Psychologin? Nicht, dass ich Psychologen schlecht finde, ganz im Gegenteil. Die können schön viel helfen. Aber deine ganzen körperlichen Symptome können auch bei einer Psychischen Krankheit auftreten. Ich beispielsweise habe eine bipolar affektive Störung (heißt, ich bin manisch depressiv). Das wurde erst kürzlich diagnostiziert von einem Facharzt (s.o.). Das Interessante ist, dass ich viele der von dir beschriebenen Symptome auch hatte/habe. Seit ich aber an der Psyche arbeite (Tabletten und Psycho-Therapie bei einem Psychiater und einem Psychologen), ändern sich auch die Körperlichen Sensationen. Umgekehrt funktioniert es begrenzt auch. Also durch Yoga habe ich im Laufe der Jahre viele Tools gelernt, die mir nun sehr gut helfen, mit meinen verschiedenen Phasen und damit verbundenen geistigen und körperlichen Symptome umzugehen.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich wünsche dir, dass du die für dich richtige Therapie findest. Aber ich bin mir sicher, dass Yoga in jeder Lebenslage absolut hilfreich und heilend wirken kann!

LG
Silvia

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 28 Jan 2015 20:06 #7455

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Silvia75 schrieb: Warst du bei einem Facharzt für Psychiatrie und Neurologie? Oder "nur" bei einer Psychologin?


Hallo Silvia!

Direkt drauf los fragen ist doch genau richtig :-)

Ich war sowohl bei (2 oder sogar 3 wenn ich länger zurückdenke) Neurologen/Psychiater als auch mal zu einem Gespräch in einer psychosomatischen Klinik hier vor Ort.
Eigentlich war die Reihenfolge so: Ich war beim Hausarzt mit meinen Symptomen (ist schon ein paar Jahre her) und der schickte mich zum Neurologen. Der hat mich untersucht und dann weiter zur Psychosomatik geschickt und die rieten mir nach 30-45 Minuten Gespräch zu einer Psychotherapie.
Die hab ich dann auch gemacht, ging über ein Jahr bei einer Psychologin. Im Nachhinein würde ich sagen, dass ich diese Therapie auch brauchte um mit den Symptomen überhaupt mal klar zu kommen. Ich lernte mich nicht so reinzusteigern usw. Das übliche, du kennst das sicher. Verpasst haben alle Ärzte (inklusive dem Hausarzt) mMn mich auch bzgl. HNO, Orthopädie usw. abzuklären... das kam erst viel später und da war ich auch erneut beim Neurologen (inkl. MRT Kopf/HWS).

Am Ende kam jedenfalls die Psychologin zu dem Schluss, dass ich definitv noch irgendwas "echt" körperliches haben muss. Und ich denke das auch absolut, vor allem nach meinen ganzen Erfahrungen mit Orthopäden und Osteopathen und wie es mir nach Krafttraining zum Teil geht/ging.

Natürlich hat die Sache auch eine starke psychische Seite, ich merke das deutlich wie sich meine Stimmung eintrübt wenn es mir anfängt schlechter zu gehen, aber ich merke auch sofort, wenn es mir mal besser geht! Dann bin ich viel besser drauf alles in allem. Ist ja auch logisch irgendwie - ich würde mich auch als sehr reflektiert denkend und sensibel einstufen... manchmal auch zu sensibel ;-)

Danke auch für deine Wünsche, ich hoffe das Yoga startet bald, leider ist die empfohlene Lehrerin gerade ziemlich krank und alles verzögert sich etwas... aber ich bleib dran! Und dir wünsche ich auch das dir die Therapie hilft und es dir besser geht :-)

LG
gomez.

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 18 Mär 2015 20:57 #7533

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Hallo zusammen,

ich hatte ja versprochen zu berichten wenn ich mit Yoga begonnen habe. Nun habe ich insgesamt drei Stunden gehabt und zwischendurch täglich geübt.

Ich muss sagen, dass mir Yoga sehr gut gefällt und es sich für mich wirklich gut anfühlt. Nach der zweiten Stunde war ich regelrecht geflashed wie gut ich mich danach gefühlt habe.

Nun ziehe ich das mal eine Weile durch, lerne die Bewegungen und Abläufe immer mehr (und neue) und freue mich auch sehr drauf. Mal sehen was so kommt :-)

LG
gomez.

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 19 Mär 2015 07:27 #7534

Hallo Gomez,

das hört sich doch ermutigend an. Mach sachte ...

LG
Peter
Meine Bücher
Spirituelle Fantasy: "Die Prophezeiung von Tandoran" u.a. bei Amazon oder Thalia .
Entspannungstechniken lernen und lehren (mit Audioübungen) u.a. bei Amazon und Thalia .

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 23 Apr 2015 20:50 #7557

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So ich übe jetzt fast täglich und besuche parallel einen Kurs 1x pro Woche. Ich muss sagen, es gibt mir echt viel mich so - ich sag mal - meditativ zu bewegen und zwischendurch und davor bzw. danach zu entspannen.

Eine Sache finde ich aber komisch und vielleicht könnt ihr mir da was zu sagen:
Wenn ich vom Gefühl her einen angespannten Tag habe bzw. der Tag davor angespannt war oder ich mal 1-2 Tage kein Yoga machen konnte passiert mir manchmal folgendes.
Ich liege in der Entspannungsphase auf der Matte und lasse mich sozusagen gehen, beim Ausatmen "durchzuckt" mich dann immer mal so ein komisches Gefühl - ein bisschen wie ein Adrenalinstoß aber nicht wirklich. Es ist nicht unangenehm, macht mir auch keine Angst aber es ist ziemlich präsent für kurze Zeit. Es fühlt sich schon an als würde sich was lösen aber es löst sich scheinbar nicht richtig denn das Gefühl kommt immer wieder bis es langsam abebbt. Ich fühle mich direkt danach nicht großartig anders als sonst wenn das Gefühl nicht auftritt aber doch mache ich mir Gedanken ob das nun ein gutes Zeichen ist oder nicht?

Leider halten sich meine Verspannungen weiterhin hartnäckig. Zwar hatte ich immer mal das Gefühl das es allgemein gaaaanz langsam besser wird, gestern und heute hatte ich dann wieder eine Art Rückfall mit großem Unwohlsein usw. Aber mir ist schon klar das ich hierbei einen langen Atem brauche und ich zieh das auch durch!

LG
gomez.
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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 25 Apr 2015 22:05 #7562

Hallo gomez,

ohne dich und deine Übungspraxis zu kennen, ist es schwer, etwas auf deine Fragen zu antworten.

Ich lese, das Du Dich auf deine Yogastunden freust (gefreut hast), das Du zu einer eigenständigen Übungspraxis gefunden hast und das Du gute Erfahrungen gesammelt hast. Hört sich großartig an. Ich denke, mit Yoga ist es so, wie im übrigen Leben, das es da auch mal eine nicht so gute Erfahrung gibt und das die Dinge manchmal einiges an Zeit brauchen, um sich zu entfalten.

Yoga hat ein sehr heilsames Potential und ich hoffe, du findest das, was Du brauchst, um deine Verspannungen zu lösen.

Alles Gute auf deinem Weg! :)
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Lucius Annaeus Seneca

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 28 Apr 2015 19:44 #7564

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Hallo Wintersun,

vielen Dank für deine Antwort. Du hast denke ich absolut Recht wenn du sagst, dass es Zeit braucht. Ich fürchte der über Jahre angeübten Fehlhaltung und wahrscheinlich auch Fehlverhalten muss erstmal eine Weile gegengesteuert werden, bevor sich wirklich was tut.

Meine Yogalehrerin meinte bei der letzten Stunde zu mir, dass sich wahrscheinlich selbst die Dehnungen in den Beinen positiv auswirken werden, weil das alles ja zusammenhängt und bei mir höchstwahrscheinlich im Gesamten aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Ich hoffe sie hat recht und ich merke das auch bald ein wenig mehr.

Mit meiner Frage hatte ich insgeheim gehofft, dass jemand so ein ähnliches Gefühl bei der Entspannung erlebt hat oder so, denn da war meine Yogalehrerin auch überfragt. Die Übungspraxis ist denke ich ok und wird auch gut überwacht :-)

LG!

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 02 Sep 2015 19:58 #7653

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Hallo zusammen,

ich melde mich nach einiger Zeit der Yogapraxis nochmal hier zurück. Leider mit wenig guten Nachrichten, da sich meine Verspannungen hartnäckig halten und ich nicht wirklich eine Besserung in der Hinsicht oder beim Schwindel bzw. Kopfschmerz bemerke. Es ist leider in letzter Zeit eher so, dass es die Tage nach dem Yogakurs schlechter ist. Ich mache zuhause sonst fast täglich auch was, aber die letzten Wochen war es mir teilweise kaum möglich weil ich so starke Kopfschmerzen oder Verspannungen hatte.
Irgendwie tut mir allgemein Bewegung in der Hinsicht nicht gut - wenn ich Laufen gehe oder Rad fahre wird der Schulter/Nackenbereich danach auf oft schlechter. Dazu kommt, dass ich mich tagelang extrem schlapp fühle, kaum morgens aus dem Bett komme usw.

Meine Frage wäre jetzt: Muss ich hier nur sozusagen meine Komfortzone verlassen und da mal eine Zeit lang durch damit es nachhaltig besser wird oder läuft hier was grundsätzlich falsch?
Die Yogalehrerin meinte, dass meine Haltung schon besser geworden ist und ich die Übungen auch alle gut mache. Außerdem ist abgesehen von den Problemen es schon ein schönes Gefühl die ganzen Muskeln zu spüren und sich aktiv zu fühlen...

Kurz zur Yogastunde: wir sind meist 6-9 Leute, zuletzt sogar nur 5, die Lehrerin achtet sehr drauf wie sich alle anstellen und korrigiert falls was nicht richtig ist. Ich fühle mich da wirklich wohl und gut aufgehoben und mache nur was geht, übertreibe eigentlich nicht. Ich habe nach dem Yoga eine tiefe Entspannung in mir. Gleichzeitig merke ich aber auch - spätestens am nächsten Tag - dass sich was tut. Meist geht es mir dann gefühlt schlechter was Schwindel und Verspannungen/Kopfschmerzen angeht.

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 03 Sep 2015 16:32 #7654

Hallo gomez,

da ich schon seit Jahren ein körperliches Problem habe, wo mir Yoga nicht weiter hilft, habe ich letzte Woche wieder einen Versuch mit Osteopathie gestartet.

Ich habe schon verschiedene Osteopathen im Laufe der Jahre kennengelernt. Die arbeiten zum Teil sehr unterschiedlich. Bei manchen hatte ich das Gefühl, es wird etwas besser und bei anderen hatte ich das Gefühl, das hilft mir nicht weiter. Letzte Woche hatte ich den ersten Termin und habe ein gutes Gefühl und leichte Besserung.

Vielleicht wäre das für Dich eine Idee. Du hattest ja auch schon mal Osteopathie und bist nicht weitergekommen. Vielleicht hilft ein anderer Osteopath?

Zu der Frage, ob deine Yogapraxis sinnvoll ist, kann ich keine Antwort geben. Das ist aus der Distanz nicht möglich und dazu bin ich auch nicht der Experte. Nur einige Gedanken von mir.

Normalerweise stimmt etwas nicht mit der Praxis, wenn es Dir am nächsten Tag schlechter geht. Vielleicht sind es bestimmte Asanas, die Dir nicht gut tun?

Es wäre auf der anderen Seite schade, Yoga aufzugeben, da es ja auch etwas positives für Dich hat.

Welche Art von Yoga übst Du denn?

Hier noch zwei links zum Thema Yoga und Kopfschmerzen. Ich habe die Artikel nur kurz überflogen, scheinen gut zu sein. Werde ich bei Gelegenheit mal genauer lesen. Im dem ersten Link sind Übungen zu finden, die Du vielleicht bei Kopfschmerzen mal ausprobieren magst. Ich finde die Übungsreihe sehr gut. Ich mache ähnliche Übungen wenn ich mal Kopfschmerzen habe und es hat mir schon geholfen.

http://omyogawellness.com/wp-content/uploads/2014/08/YogaForHeadaches.pdf

https://yogainternational.com/article/view/5-poses-for-headache-relief

Gute Besserung und liebe Grüße
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Lucius Annaeus Seneca

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Wäre Yoga vielleicht das Richtige für mich? 06 Sep 2015 15:24 #7655

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Hallo Wintersun,

danke für deine Antwort.
Ja ich hatte mal Osteopathie und dann auch manuelle Therapie und die hat mir ja wirklich etwas geholfen. Denke ich werde eher nochmal manuelle Therapie parallel zum Yoga versuchen.

Also die Yogaart ist wohl Hatha allerdings legt die Lehrerin sehr viel Wert auf korrekte Ausführung und langsame Bewegungen um es präzise zu lernen, glaube da gibt es noch eine Subform deren Namen ich leider vergessen habe. Wir arbeiten auch oft mit Blöcken zum Abstützen damit der Rücken sicher ist usw.
Ich weiß nicht ob mir bestimmte Asanas "schaden" es ist einfach alles so diffus, dass ich das gar nicht genau sagen kann. Aber im Prinzip kommts mir so vor, als wenn es eher schlechter wird, wenn die Schultern viel genutzt wurden, ähnlich wie es mir früher auch im Fitnessstudio ging. Da haben mir solche Bewegungen um den Trizeps oder Schulterbereiche zu trainieren manchmal regelrechte Benommenheitsanfälle produziert. SO krass ist es aber beim Yoga definitiv nicht! Allerdings manchmal ist mir schon schwindeliger nachdem ich einfach mal auf der Yogamatte lag und mich etwas entspannt habe und dann wieder aufstehe. Also total anfällig irgendwie :-(

Danke für die zwei Links, ich werde mir die mal ganz genau anschauen. Hatte auch schon ein paar Dinge bzgl. Kopschmerzen und Yoga gefunden und auch gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass gerade Augenübungen (wo man die Augen hoch und runter und rechts und links bewegt) zum Teil ein Gefühl von Verspannung gegeben haben. Also kommt mir so vor als wären auch die Augenmuskeln total zu.

Was mir auch noch eingefallen ist: bevor es mir zuletzt so schlecht ging habe ich nicht nur Yoga geübt sondern auch meine Füße über einen Tennisball gerollt, um mal die Faszien dort etwas zu lockern (tat auch anfangs etwas weh). Das habe ich recht intensiv gemacht und am nächsten Tag gings mir halt so schlecht.

Danke und liebe Grüße,
gomez.

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