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Preisgestaltung einer Yogastunde 24 Mai 2013 08:19 #6416

  • atem 66
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ein herzliches hallo an alle,

ich möchte gerne ab Herbst eigene Yogastunden unterrichten. Es sollen erst mal 2-3 Stunden (90 Minuten) werden.

Nun weiß ich nicht, ob es ratsam ist, offene Stunden oder Blöcke anzubieten.

Bei offenen Stunden, wird ja monatlich der Betrag überwiesen, während bei Blöcken sicherlich in bar bezahlt wird - oder? Muss man denn immer Rechnungen für die Teilnehmer ausstellen? Wie ist es mit dem Finanzamt? Wollen die auch Rechnungen sehen - oder genügt eine Aufstellung der Ausgaben/Einnahmen?

Was mache ich, wenn ein Teilnehmer z.B. bei den offenen Stunden (die ja monatlich abgerechnet werden)nicht regelmäßig zahlt...1-2 Std "überspringt?"

Wie geht Ihr damit um? Wie sind Eure Erfahrungen auf dem Gebiet?

Ich bin Euch für jeden Tipp - für jede Antwort sehr dankbar.

Herzliche Grüße

NAMASTE

Angelika

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Aw: Preisgestaltung einer Yogastunde 11 Jun 2013 12:31 #6424

  • Tine
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Sat Nam atem 66,

tief einatmen...los geht's:

so lange du Kleinunternehmer (§ 19 UstG) bist (Umsatz bis 17.500 €/Jahr) reicht eine Einnahmen/Ausgaben Aufstellung. Rechnung musst du nur ausstellen, wenn sie von deinen Teilnehmern gewünscht ist (Z.Bsp. für die Krankenkasse).

Ob du nun Kurse anbietest oder direkt offene Stunden kommt drauf an, in welcher Region du bist (Stadt, Land, Dorf). Wieviele andere Yogaanbieter gibt es in deiner Nähe? Wie sehen ihre Zahlungsmodalitäten aus? Machst du es nebenberuflich oder hauptberuflich?

Ich habe angefangen Yoga Kurse zu geben, d.h. in Blöcken zu unterrichten (z. Bsp. 10 Termine für z. Bsp. 90€/100€/110€). Schau dich um, was die Stunden in deiner Region kosten. Und verkaufe dich nicht unter deinem Wert, aber dennoch sollte es bezahlbar sein.

Solltest du eine monatliche Zahlung wünschen dann verlang eine Einzugsermächtigung, womit DU den Betrag jeden Monat von dem Konto des Teilnehmers abbuchen kannst. Für dieses Model würde ich auch einen Vertrag aufstellen, in der sich der Teilnehmer zur Zahlung verpflichtet. Sollte er nicht zahlen wird er gemahnt, bleibt die Mahnung erfolgtlos, wird wieder gemahnt und irgendwann gepfändet oder vollstreckt (da kenn ich mich jetzt nicht so gut aus). Das Ganze geht nur mit einer schriftlichen Vereinbarung (Vertrag).

Sehr viel macht auch in diesem Bereich des Yoga die Erfahrung aus.

Meine Empfehlung für dich: wenn du beginnst zu unterrichten würde ich zunächst in Kursen (zu je 8, 10 oder 12 Terminen, je Termin 90 min) beginnen. Du sagst dann dass der Kurs z.Bsp. 100 € kostet und das die Kursgebühr bei Kursbeginn in bar zu bezahlen ist.

Yogi Bhajan sagt: "Wer mit leeren Händen kommt, wird mit leeren Händen gehen".

Stöber auch mal im Internet bei anderen Yogastudios, was die so für Zahlungsmodalitäten haben...als Inspiration.

Liebe Grüße und viel Erfolg!
Tine

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Aw: Preisgestaltung einer Yogastunde 12 Jun 2013 20:21 #6428

  • atem 66
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Liebe Tine,

vielen Dank für Deine ausführliche Schilderung. Ich denke auch, erstmal mit einem 8-er/10/er Block zu beginnen.

Noch eine Frage: wie gehe ich vor, wenn ein Schüler z.B. von 10x nur 7x am Unterricht teilnimmt? Er aber zu Beginn der Einheiten bar bezahlt hat? Ist es sinnvoll die fehlenden Stunden zu verrechnen (mit der nächsten Einheit) oder bekommt er nichts erstattet/verrechnet? Was empfiehlst Du?


Danke und herzliche Grüße
Angelika

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Aw: Preisgestaltung einer Yogastunde 13 Jun 2013 06:33 #6429

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Hi!

Grundsätzlich ist der Betrag nicht zu erstatten, da der Teilnehmer ja die Möglichkeit hatte teilzunehmen. Anders könnte es bei unvorhergesehener längerer Krankheit sein. Und selbst das wäre schon sehr kulant.

Wenn man z.Bsp. einen VHS Kurs besucht und nur 7x teilnimmt (egal aus welchem Grund), bekommt man auch nichts erstattet.

Das mag im ersten Moment hart klingen, ist aber sicherlich gängige Praxis.

Liebe Grüße
Tine

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