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Camaripa, der Schuster 02 Okt 2009 15:41 #1686

  • YogiNils
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Camaripa war ein Schuster. Er und seine Frau mussten von morgens bis abends arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Nach vielen Jahren täglicher Mühe hatte Camaripa keine Lust mehr zu seinem Leben als Berufstätiger. Er sehnte sich nach einem ruhigen, entspannten und glücklichen Leben.

Da kam ein Yogi vorbei und bat ihn um eine kleine Spende. Camaripa gab ihm Geld, damit der Yogi sich etwas zu essen kaufen konnte. Dabei fragte er ihn, ob er einen Yoga-Weg kenne, den er mit seiner Frau gehen könne. Der Yogi riet Camaripa, seinen Beruf zu seinem spirituellen Weg zu machen.

Da Camaripa seine Familie und sich ernähren musste, konnte er nicht als freier Yogi leben. Er konnte aber die Freiräume in seinem Beruf nutzen, um sein inneres Glück zu entwickeln. Äußerlich sollte er so weiter leben wie bisher. Aber innerlich sollten seine Frau und er als Yogis leben.

Camaripa fragte, wie er das machen sollte. Der Yogi antwortete, dass er als erstes seine Lebensziele neu definieren müsse. Ein normaler Mensch arbeitet für das Ego. Er arbeitet für den Genuss, seine Sicherheit, seine Familie, für weltlichen Reichtum, Karriere und Anerkennung. Auf diesem Weg verstärkt er sein Ego, verspannt sich immer mehr durch den allgemeinen Lebensstress und verbraucht im Laufe seines Lebens seine innere Energie.

Ein spiritueller Mensch arbeitet für sein inneres Glück und die Liebe auf der Welt. Er sorgt gut für seinen Körper und seine Gesundheit. Aber sein Geist ist hauptsächlich mit dem Glück seiner Mitmenschen beschäftigt. Dadurch löst sich das Ego auf, und der Yogi wächst immer weiter ins Licht.

Camaripa und seine Frau übten sich von jetzt an von morgens bis abends im positiven Denken. Sie begannen den Tag mit einem Gebet zu ihrem spirituellen Meister und einer positiven Tageseinstellung. Sie beendeten den Tag mit einem Gebet und einer Meditation. Tagsüber machten sie so viele kleine Pausen, dass ihr Geist nicht in Stress geriet. Sie bauten geschickt so viele spirituelle Übungen in ihren Alltag ein, dass ihre Verspannungen immer weniger wurden.

Sie lebten im Schwerpunkt als Karma-Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt. Sie arbeiten aus der Ruhe und der Liebe heraus. Nach zwölf Jahren erwachte ihre Kundalini-Energie und erfüllte sie mit Licht. Jetzt hatten sie so viel Kraft, dass sich ihre Arbeit fast von alleine tat. Ihre Körper arbeitete, ihre Köpfe dachten und ihre Seelen ruhten im Glück. Arbeit ist Glück, wenn sie aus der Ruhe und der Liebe heraus geschieht.
Yogi Nils

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