Topic-icon Yoga am Morgen

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09 Mär 2008 13:23 #506 von Bianca85
Yoga am Morgen wurde erstellt von Bianca85
Hallo zusammen,
habt ihr auch das Problem morgens schwerer in die Yogaübungen zu kommen? Beispielsweise komm ich nicht in den Pflug hierbei tut mir derart die Hüfte weh dass ich mich nicht traue weiter zu machen. Am Abend hingegen komme ich ohne Probleme rein.

Außerdem ist mir augefallen,dass ich beim Bogen kaum atmen kann. Mir fällt es zumindest schwer tief in den Bauch einzuatmen. Wie geht es euch dabei? Habt ihr einen Tip?

Viele Grüße und einen schönen Sonntag noch.

Bianca

\\\\\\\"Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu sein\\\\\\\" Mark Twain

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09 Mär 2008 17:59 #507 von Betty
Betty antwortete auf Yoga am Morgen
Mir geht es ganz genauso. Besonders bei den Vorwärtsbeugen, habe ich derart Schwierigkeiten und Dehnschmerzen vom unteren Rücken bis in den Nacken, dass ich die Asanas kaum ausführen kann. Ich denke zwar, dass es die ganz normale Steifheit am Morgen ist, habe deshalb aber trotzdem davon abgesehen Morgens zu trainieren. Oder bessert sich das vielleicht nach einer Zeit?

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09 Mär 2008 20:09 #508 von Dino
Dino antwortete auf Yoga am Morgen
Hallo.

Einfach Weiterüben und vor allem in nichts hineinzwängen. Es geht beim Yoga nicht darum, wie weit man in eine Asana hineinkommt. Yoga ist kein Sport! Und vor allem kein Wettkampf. Es geht
dabei ums Üben selbst. Seid liebevoll zu Eurem Körper. Ich habe schon von einigen Yogis gehört, daß sie am Morgen steifer sind. Ist bei
mir auch so. Nochmal: Yoga ist keine Gymnastik,
kein Turnen, schon gar nicht Akrobatik oder artistisches Können. Jede Gymnastik ist Muskelanstrengung, zumindest Muskelzusammenziehung, und führt nur bis zu einem bestimmten Alter, etwa bis zu 30 Jahren, zu den besten Erfolgen. Da ist die Bewegung, das kraftvolle Springen die Hauptsache. Yoga ist gerade das Gegenteil davon: keine Muskelanstrengung, keine Anstrengung übehaupt, Muskeldehnung statt Muskelzusammenziehung, Entspannung statt Spannung, Ruhe, ja sogar: \"das Ausruhen vom Nichtstun\", wie der Dichter einleuchtend sagt. Wichtig beim Üben ist die Regelmäßigkeit. Es ist weitaus sinnvoller regelmäßig z.B. alle 3 Tage zu üben, als beispielsweise 3 Tage hintereinander und dann
wieder 4 Tage nicht. Man stelle sich folgendes Experiment vor: Man stellt eine brennende Kerze auf einen Tisch in die eine Ecke des Zimmers, in die andere Ecke einen Stuhl. Wir setzten uns auf den Stuhl und versuchen mit aller Kraft die Kerze auszupusten. Wir werden dies nicht schaffen. Und dennoch gibt es eine Möglichkeit, die Flamme langsam aber sicher auszublasen: indem
wir ganz normal pusten, als säßen wir unmittelbar vor der Kerze; nach kurzer Pause pusten wir von neuem, wieder kommt eine kurze
Pause, in der wir Luft holen - wieder pusten wir usw., immer in kurzen und dabei gleichen Zeitabständen mit immer gleicher normaler Anstrengung. Die Flamme beginnt stärker zu flackern und geht schließlich aus, früher oder später, je nach unserer Entfernung von der Kerze.
Diese Übung spricht Bände. Sie ist die beste Illustration zur Wirkung des Gesetzes vom Rhytmus. Puh, jetzt hab ich so viel geschrieben. Hoffe, es kommt richtig an.

Liebe, Licht und Frieden

dino

Ich gehe nie irgendwo hin. Ich bleibe immer hier. Aber die Szenerie um mich herum wechselt beständig.

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10 Mär 2008 14:50 #509 von Bianca85
Bianca85 antwortete auf Yoga am Morgen
Da sagst du wahre Worte Dino, ich versuche auch die Regelmäßigkeit beizubehalten, aber manchmal besiegt man den inneren Schweinehund einfach nicht.;)
Aber das Gute ist,dass ich immer öfter spüre, dass es mir fehlt wenn ich mal nicht dazukomme und das ist für mich auch schon wieder ein großer Schritt. Am Sonntagmorgen hatte ich erst wenig Elan aber als ich dann die Sonne gesehen habe bin ich sofort aufgesprungen und hab mit dem Sonnengruß meinen Tag begonnen. Es gibt nichts SChöneres für mich im Moment. Ich habe dann einfach das Gefühl etwas für mich und mein Seelenleben getan zu haben und frisch und munter ans Tageswerk zu gehen B)

Sonnige Grüße
Bianca

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