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THEMA: rechtes Knie schmerzt beim (sitzenden) Beugen / Anziehen

rechtes Knie schmerzt beim (sitzenden) Beugen / Anziehen 07 Mär 2017 08:01 #8013

Moin Moin zusammen und auch liebe Grüße aus Österreich,

bin gestern auf Eure Seite gestoßen (über einen Foreneintrag zum Thema "schmerzende Knie", der allerdings schon einige Jahre alt ist. Vielleicht gibt es Leute, die ein ähnliches Problem wie ich haben oder hatten oder Tipps zur Vorgehensweise haben. Da sich die Geschichte schon eine ganze Weile hinzieht, versuche ich es, einigermaßen chronologisch zu gestalten:


Ca. 2009 - erste Probleme mit beiden Knien (nachdem ich wochenlang bodennahe Motive photographiert habe und urplötzlich nicht mehr schmerzfrei in die Knie gehen konnte); lt. Arzt ungünstiger Verlauf meiner Knie, leichte O-Beine, Spreizfuß, Einlagen (die ich aber nicht tragen konnte, weil mir meine Schuhe entweder nicht mehr passten, wenn die Dinger drin waren oder ich mir Blasen lief. Das Problem beruhigte sich wieder, auch wenn ich nach wie vor nicht leicht in die Knie gehen konnte (vorher nie Probleme).

Ca. 2010 - mit Yin Yoga angefangen (und damit überhaupt mit Yoga, wenn auch erst später mit anderen Stilen). Halber Schmetterling oder ähnliche Übungen, bei denen ein Fuß an die Innenseite des Oberschenkels gelegt wird, stellten kein Problem dar. Ab und an mal mehr, mal weniger Beschwerden, insgesamt aber nicht auffällig.

Anfang 2014 - dummerweise den Lotussitz (den ich normalerweise vermieden habe) ausprobiert, danach wochenlang starke Knieschmerzen, konnte zuweilen kaum schmerzfrei laufen, beide Knie mittels Bandagen stabilisiert, erst mit Kurkuma-Paste ("Goldene Milch") gingen die akuten Schmerzen zurück. Zeitgleich hatte ich damals mit 10 Rolfing-Sitzungen angefangen (war ein jahrelanger Wunsch, den ich mir dann doch - trotz der hohen Kosten - einmal erfüllen wollte). Bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob das Rolfing etwas geholfen oder das folgende Problem nicht gar weiter verschärft hat.

Ca. seit Mitte 2014 merkte ich eine Veränderung in meiner Yoga-Praxis. Auf der rechten Seite konnte ich das rechte Knie auf einmal nicht mehr schmerzfrei beugen (z. B. halber Schmetterling), auch lag das Knie im Schneidersitz (bzw. ein Fuß vor dem anderen) nicht mehr am Boden auf, was vorher auch möglich war. Ich hatte das Gefühl, dass eine Seite der Hüfte "blockierter" ist, rechts knackt es zuweilen auch, wenn ich z. B. banale Pilates-Übungen mache (z. B. auf der Seite liegen und das Bein vor und zurück schwingen oder stehend das Bein seitlich anheben und zurück. Es tut nicht weh, aber es ist wahrnehmbar knackend.

Ich habe das Gefühl, dass ich rechts mehr Faszienarbeit betreiben muss, halte die Stellungen auch mal länger, weil ich spüre, dass durch das Dehnen kleine Veränderungen zwar möglich sind (z. B. Schneidersitz, Oberkörper auf linke Seite beugen, rechts Knie sanft nach unten drücken), zuweilen hilft es mir dann sogar, die anderen schwierigen Übungen (eben die mit im Sitzen auf die Seite angewinkelten Bein) besser durchzuführen. Am Anfang nutze ich auch noch einen kleinen Massageroller, mit dem ich über die schmerzende Stelle im Knie gehe - oft hilft es ein wenig, allerdings habe ich keine Ahnung, ob es vernünftig ist, was ich mache. Ich habe auch Angst, dass ich unbeweglicher werde, wenn ich das Knie nicht einigermaßen gleich in die Praxis involviere.

Übungen im Stehen wie den Baum sind wiederum kein Problem, da kann ich das Knie anziehen, ohne dass es schmerzt. Auch Sattel / halber Sattel sind kein Problem, ich kann auch meist recht schmerzfrei knien. Auch im Liegen kann ich das Bein anziehen und zur Seite fallen lassen.

Nur das Gefühl nach bspw. halbem Schmetterling ist arg, weil ich dann den Schmerz richtig wegmassieren muss, wenn ich das Bein wieder strecke. Also wirklich die aufrecht sitzenden Positionen, bei denen ich nach dem Anziehen des Beines eine Vorwärts- oder Seitwärtsbeuge folgen lassen müsste.

Mich verwundert einfach, dass es so spontan zu dieser Veränderung kam. Habe mir jetzt vorgenommen, stärker an der Knie-Muskulatur zu arbeiten, weiß aber derzeit so gar nicht, wie ich ansonsten mit dem rechten Knie umgehen soll. Man spürt übrigens auch den Unterschied - wenn ich das linke Knie anziehe und zur Seite fallen lasse (es ist meist beschwerdefrei, meldet sich nur selten), ist nichts Merkwürdiges zu ertasten. Beim rechen Knie hingegen spüre ich direkt oberhalb der dann sichtlichen Kniefalte innenseitig einen harten Knochen. Das ist auch der Bereich, den ich dann in der Regel mit Roller oder Daumen stark massiere.

In unserer Gegend gibt es leider keine (Kassen-)Ärzte im orthopädischen Bereich, die nicht gleich mit Röntgen, OP- oder Spritzen arbeiten würden.

Mir stellt sich vor allem die Frage, ob ich das Knie einfach nur unterstützen sollte (z. B. durch Block) oder weiterhin versuchen sollte, mittels Massage die Beugung zu ermöglichen (wie gesagt, beim Strecken meldet es sich dann spätestens).

Der Schneidersitz fällt mir z. B. leichter, wenn das rechte Bein außen / vorne liegt, als innen (weil dadurch angezogener. Dennoch versuche ich, den Sitz regelmäßig zu wechseln, des Ausgleichs wegen (notfalls mit gefalteter Decke als Unterlage). Und rechts hängt das Knie immer (egal, ob der Fuß vorne oder hinter dem anderen liegt) etwas in der Luft, als würde ein Widerstand von weiter oben ein Herabsinken auf die Erde verhindern.

Mit der Hüfte habe ich - bis auf das Knacken rechts bei ausholenden Bewegungen - keine Probleme, sie kippt auch gut nach vorne, wenn ich z. B. im Yin-Stil in der Libelle oder auch im Schmetterling sitze (letztere ist überhaupt eine meiner Lieblingshaltungen).

Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen (gemacht) bzw. weiß, wie ich am besten vorgehe? Irgendwie fühlt es sich für mich komisch an, wenn ich überlege, dass ich Übungen nur auf einer Seite vollständig machen kann. Ich bin Mitte 40 und eher daran interessiert, meine Beweglichkeit zu erhalten und zu fördern, als einen Teil meines Körpers ruhigzustellen.

Gehen oder Treppensteigen sind kein Problem, auch langes Gehen nicht. Wirklich nur die Sitzhaltung mit gebeugten, angezogenen Beinen (rechts).

Im Netz gibt es ja zahlreiche Anleitungen zur Stärkung der Kniemuskulatur - aber irgendwie finde ich nirgends etwas zu meiner Problematik der (vermutlichen) Fehlstellung, die ja da sein muss, wenn ich in der einen Kniebeuge den Knochen spüre, in der anderen wiederum nicht.

Die Probleme nehme ich natürlich vor allem bei den erwähnten Asanas im Yin Yoga wahr, weil hier die Stellungen ja länger gehalten werden, ansonsten (z. B. in sitzenden Twists) spüre ich nur einen leichten Widerstand in der Hüfte, wobei es ja eh normal ist, wenn eine Seite sich anders anfühlt als die andere. Auch Schnürsenkel oder so gehen einigermaßen, ich vermeide diese Übungen auch nicht, weil ich eben eine gewisse Beweglichkeit erhalten möchte.

Tut mir leid, sehr viel Text, ich weiß, aber ich hoffe, es ist einigermaßen nachvollziehbar, wie sich das alles entwickelt hat. Ich habe einfach keine Ahnung, was ich meinem Knie zumuten darf bzw. ob jemand die Erfahrung gemacht hat, dass sich das alles wieder gibt und ob Ruhe hilft, ob ich einfach nur so weit gehen soll, wie das Knie es zulässt (nur was, wenn es immer ärger wird, wenn ich es nicht mehr beanspruche?).

Wenn ich zum Orthopäden gehe (so ich einen finde, der nicht nur Privatpatienten nimmt, das ist hier in Österreich auch so ein Ding, vor allem auf dem Land), wird der vermutlich erst einmal röntgen wollen ... Die sind hier ziemlich großzügig mit Röntgen und anderen Dingen, bei denen man eher zweimal überlegen möchte ...

Liebe Grüße aus Österreich


Inka
»Warum ich nicht Brüder esse – einfach aus Familiensinn,
das ist alles. Irgendwo muss Scham beginnen.« - O. W. Fischer

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Letzte Änderung: von Inka vB.

 
 

rechtes Knie schmerzt beim (sitzenden) Beugen / Anziehen 07 Mär 2017 09:41 #8014

Nachtrag:

Mir ist noch etwas eingefallen:

Beim Zähneputzen mache ich nebenbei ganz gerne ein paar Beinübungen (was eben so im Stehen geht). Mir ist auch aufgefallen, dass es in der Kniekehle knackt (aber auch nur rechts), wenn ich den Oberschenkel im 90°-Winkel anhebe und dann den Unterschenkel hebe und senke (eine solche Übung gibt es im Liegen zur Stärkung der Kniemuskulatur bzw. Oberschenkel).

Keine Schmerzen, aber eben Knacken (stumpf, eher wie ein "Plopp", vermutlich eine überspringende Sehne?).

Ihr seht, das Thema beschäftigt mich arg, weil ich etwas hilflos bin - und klar, hoffe, dass es irgendwann wieder weggeht, weil ich mich einfach noch zu jung fühle, um jetzt schon körperlich abzubauen ...
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Letzte Änderung: von Inka vB.

rechtes Knie schmerzt beim (sitzenden) Beugen / Anziehen 18 Mär 2017 17:23 #8022

Liebe Inka,

Du hast sehr ausführlich beschrieben, wie es Dir mit deinem Knie geht. Doch ohne Dich und deine Bewegungen zu sehen, ist es schwer etwas zusagen. Ich würde auf jeden Fall keine Übungen machen, die während oder nach der Ausführung Schmerzen verursachen.

Das Du schaust, wie Du deine Knie kräftigen kannst, ist eine sehr gute Idee. Ich würde auch hier darauf achten, das es schmerzfrei ist. Vielleicht ist es sinnvoll, erst einmal mit den Dehnübungen zurückhaltend zu sein. Manchmal ist es eine Schutzreaktion des Körpers, das er irgendwo festhält.

Vielleicht gibt es bei Dir in der Nähe jemand, der eine fundierte Yogatherapie Ausbildung hat und Dir weiterhelfen kann.

Alles Gute mir deinem Knie,

Liebe Grüße
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Lucius Annaeus Seneca
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rechtes Knie schmerzt beim (sitzenden) Beugen / Anziehen 19 Mär 2017 06:25 #8023

Guten Morgen!

Tausend Dank für Deine Nachricht!

Also, derzeit ist es so, dass ich mein Knie eher schone bzw. mich tatsächlich auf Kräftigungsübungen konzentriere. Bin außerdem auf die Videos von "Liebscher & Bracht" gestoßen, wobei ich ja schon seit Jahren Yin Yoga mache und es m. E. weniger an Faszienverhärtung liegen dürfte. Bzw. die Videos dieser Schmerzspezialisten beziehen sich leider eher auf Knieschmerzen im Allgemeinen oder aber auf X-Beine, wobei mir gestern mitgeteilt wurde, dass sie auch ein Video über O-Beine in Angriff nehmen. Aber generell fürchte ich derzeit eher, dass es wirklich Schmerzen durch die Fehlstellung und weniger durch verknotete Faszien sind.

In 1,5 Wochen habe ich einen Termin beim Orthopäden, weil ich wohl um ein Röntgenbild nicht herumkommen werde (gerade wegen diesem komischen Knochen, den ich ja beim Beugen in der Innenseite spüre).

Auf YogaVidya gab es noch einige Tipps in Bezug auf Knorpelwiederaufbau. Ich bin jetzt so weit, dass ich versuche, konsequent auf Schneidersitz oder überhaupt Stellungen, bei denen die Knie mehr als 90 Grad gebeugt werden, verzichte. Der Schneidersitz bereitete mir ja immer mehr Probleme. Seit ein paar Tagen "klickt" es übrigens im Knie schon, wenn ich den Oberschenkel um 90 Grad anhebe und den Unterschenkel nur auf ca. 70 Grad hebe (zwecks Kniestärkung), eben irgendeine Sehne, die da herumzuspringen scheint :-(

Versuche jetzt also, mich beim Meditieren mit einem Stuhl anzufreunden (auch wenn sich das für mich komisch anfühlt, weil ich ja noch lange keine Seniorin bin oder so, da ist viel Perfektionismus, den ich scheinbar ablegen muss ...). Außerdem habe ich ein paar interessante Feldenkrais-Videos gefunden (was mir bislang eher zu "langsam" bzw. zu leicht vorkam, aber ich schätze, derzeit könnte das gerade das richtige sein).

Ich kann ja Bescheid geben, wenn sich etwas nach dem Orthopäden-Termin ergibt, vielleicht hilft es irgendwann noch jemandem weiter, der ähnliche Auffälligkeiten im Knie hat.

Jedenfalls wünschte ich, mir hätte damals vor Jahren schon jemand wirklich fundierte Ratschläge gegeben, was diese O-Bein-Diagnose nun wirklich zu bedeuten hat. Aber außer Einlagen und einigen laschen Randbemerkungen erfolgte da nichts, wodurch ich vor allem das rechte Knie vermutlich viel zu oft und falsch belastet habe und mit der nun wahrgenommenen Veränderung erst einmal klarkommen muss.

Vielleicht muss ich da gerade eine Erfahrung machen, um etwas zu lernen, ob es mir gefällt oder nicht. Probieren wir's ...

Alles Liebe

Inka
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rechtes Knie schmerzt beim (sitzenden) Beugen / Anziehen 19 Mär 2017 09:55 #8024

Liebe Inka,

danke für deine Rückmeldung.

Ich hoffe Du hast mit deinem Orthopäden Glück und er hilft Dir weiter.

Du hast geschrieben, Du hattest Rolfing gemacht. Hast Du dort keine Tips in Bezug auf deine leichten O-Beine und deine Yogapraxis bekommen?

Welche Kräftigungsübungen für die Knie machst Du. Mini Kniebeugungen könnten vielleicht gut sein. Die Beine an der Wand hochlegen - Viparita Karani finde ich für mich eine ganz sinnvolle und unterstützende Haltung, wenn meine Knie sich bemerkbar machen.

Wenn Du magst, findest Du hier zwei Artikel zum Thema Knie:
https://www.yogaundorthopaedie.de/links-und-medien/



Ich wünsche Dir und deinem Knie alles Gute. Würde mich freuen, wenn Du über deine weiteren Erfahrungen hier schreibst.

Noch einen schönen Sonntag!
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Lucius Annaeus Seneca
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Letzte Änderung: von wintersun.

rechtes Knie schmerzt beim (sitzenden) Beugen / Anziehen 28 Mär 2017 08:28 #8037

Hallo Wintersun!

Kann Dir nun endlich antworten, wir hatten etwas Stress wegen Umzug etc.

War nun beim Orthopäden, wurde geröngt (seit zwei Tagen knackt auch noch meine Hüfte, irgendetwas ist da derzeit blockiert, die seelische Seite spielt da sicher auch eine Rolle).

ABER: Arthrose konnte ausgeschlossen werden. O-Beine ja, aber nur leicht, die Ärztin meinte, die Knorpelabnutzung sei auch völlig normal.

Dieser bizarre Knochen, den ich ständig in der Innenseite erfühle und der mir zusehends Probleme bereitet, könnte eine "Exostose" sein, vermutet die Orthopädin. Zwar nichts tragisches, aber so, wie es mich stört, müsste es wohl weggemeißelt werden (also OP), aber auf meine Frage hin, ob danach denn alles wieder im Lot sei, bejahte die Ärztin deutlich.

Bis zum MRT dauert es leider bis Mai, bis dahin schaue ich, dass ich das Knie in die Übungen so weit einbeziehe, wie es eben nicht schmerzt.

Zu den Übungen:

Knie-Kreisen, wie es hier beschrieben ist: https://grokker.com/yoga/video/therapeutics-knee-health-1/50fb2430e26ef1f34d00020c (falls Du es nicht öffnen kannst: Stand, Beine geschlossen, leicht in die Knie gehen, Hände auf die Knie und dann kleine Kreise ziehen, geht gut in die Muskulatur um das Knie herum).

Luft-Radeln :-) Kann man ja gut auf der Couch machen.

Und, wie Du sagst, kleine Kniebeugen (ganz runter wär's eh wieder unangenehm)

Derzeit kann ich leider noch nicht wieder knien, evtl. geschwollene Baker-Zyste, keine Ahnung. Hatte zwischendurch auch immer wieder ein diffuses Stechen unter, ober oder im Knie, nur ein paar Sekunden lang, das aber seit gestern Abend auch weniger geworden ist.

Ich bin jetzt erst einmal positiv, weil die schlimmsten Befürchtungen entfallen!! Wie schön!!!

Und übe mich in Geduld, gehe es einfach langsamer an ... naja und schaue, welche Emotionen ggf. noch in Hüfte und Knie gespeichert sein könnten, da gibt es sicher auch einiges.

Wenn es ein Update gibt, kann ich gerne Bescheid geben! Dass es so etwas wie eine Exostose gibt, wusste ich bislang überhaupt nicht, ich dachte echt, mein gesamter Unterschenkel ist verdreht oder so :-O


Herzensgrüße


Inka
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rechtes Knie schmerzt beim (sitzenden) Beugen / Anziehen 17 Jun 2017 11:11 #8094

Gute Genesung!

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rechtes Knie schmerzt beim (sitzenden) Beugen / Anziehen 17 Jun 2017 11:11 #8095

Sowas kenne ich nur zu gut!

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rechtes Knie schmerzt beim (sitzenden) Beugen / Anziehen 09 Mär 2018 07:33 #8263

  • Adi
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Oh menno..wie geht es dir denn nun ?
Ich habe auch schon seit Jahren Probleme mit meinen Knien, Beinen und allgemein Gelenken..
Die verschiedensten Mittel habe ich ausprobiert aber die wenigsten konnten mir auf Dauer helfen.. aus dem Grund habe ich mich auch dazu entschlossen, mal was neues auszuprobieren, natürlich mit Attest vom Arzt.

Hatte mir verschiedene Informationen zum CBD Öl gesucht.
Es soll bei solchen Schmerzen wirken.

Wie wäre es denn so für dich ?

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Letzte Änderung: von Peter.

rechtes Knie schmerzt beim (sitzenden) Beugen / Anziehen 09 Mär 2018 08:44 #8264

Oh, das tut mir leid, hatte die Diskussion hier völlig verdrängt, auch weil ich im Nachhinein dachte, dass es wohl so interessant nun auch nicht mehr sein könnte.

Aber ich kann Folgendes berichten :-)

Hatte einen Meniskusriss inkl. dazugehöriger Meniskuszyste. Das wurde Ende August dann operiert (falls jemand einen netten Sportchirurgen sucht: Dr. Leo Schörghuber in St. Pölten). Jetzt ziert zwar eine ca. 5 cm lange Narbe meine Knie-Innenseite, und das Knie fühlt sich zwischendurch bei abrupten Bewegungen etwas "instabil" an, aber ich kann seitdem wieder Yoga machen. Das mit der Zyste war arg, weil das auch die OP vergrößert hat, sonst wäre es nur bei der Arthroskopie geblieben.

Bizarrerweise hat das Ganze wohl auch Einfluss auf die Hüfte gehabt, weil diese zum Teil sehr nachhaltig bei Bewegungen knackte. Durch die - keine Ahnung, wie lange - Verletzung, die sich ja erst letztes Jahr so akut bemerkbar gemacht hatte, scheint der ganze Körper sich "verzogen" zu haben. Gegen das Hüftknacken gehe ich derzeit so vor, dass ich das "Nadelöhr" rechts quasi im Sitzen ausübe (und zwar mit eher Hohlkreuz bzw. maximal geradem Rücken, damit der Hüftbereich gut gedehnt wird). Dadurch ist das Knacken wieder weniger geworden, aber generell ist die rechte Seite nach wie vor eher angespannt, als die linke.

Vor allem erschüttert mich, wie der Körper eben doch langsam seine Verschleißerscheinungen zeigt. Man wird ja nicht jünger, aber der Moment des Begreifens, dass man eben nicht mehr 20 ist und Verletzungen nicht mehr ganz so leicht weggessteckt werden können ... Das nur am Rande.

Mir hat Feldenkrais ja viel geholfen, Übungen hierzu mache ich nach wie vor regelmäßig, kann ich als Ergänzung zum Yoga nur empfehlen.

Ich glaube, bei sensiblen Knien ist es auch eine Herausforderung, für sich zu erkennen (daran arbeite ich nach wie vor), dass manche Haltungen eben variiert werden müssen. Dass der Schneidersitz oder manche anderen Posen eben doch mit einer Unterstützung erfolgen müssen, dies aber die Übungen nicht weniger gut und wichtig macht.

Sehr hilfreich finde ich auch die "Goldene Milch", weil diese ja Arthrose vorbeugen soll (und vereinzelte andere Heilwirkungen dazu erwähnt werden).

Mit CBD Öl habe ich bislang keine Erfahrungen gemacht, weil das Zeug so elendig teuer ist :-( Mich täte das aber generell interessieren, falls es mal günstiger wird (u. a. auch, weil mir neulich sogar zwei Hundehalter Positives berichtet haben, die es ihren älteren Tieren verabreichen). Ich glaube, unter 55 Euro für eine kleine Flasche ist derzeit gar nichts zu haben, oder weiß jemand etwas Näheres dazu?

Ach, und Weihrauch-Kapseln (gibt's bei dm, sogar vegan) nehme ich auch immer wieder zur Prophylaxe. Keine Ahnung, ob es wirklich hilft, aber ich will nichts unversucht lassen. Naja, und im Sommer ist mehr Bewegung eh wieder ein Muss.

Herzensgrüße

Inka
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