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Yoga Lebensweisheiten

Hier finden Sie unsere Sammlung von Yoga Lebensweisheiten zum erbauen, nachdenken und nachahmen.

  • Video-Vortrag: Yoga Geschichte "Die Brunnenfrösche"

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    Eine der Lieblingsgeschichten von Swami Vishnu und Sukadev. Eine Analogie über das Entkommen aus einem selbstgemachten Brunnen und als Analogie, wie die individuelle Seele von einer beschränkten Erfahrung zur Unendlichkeit gelangen kann.

    Länge: 24 Minuten

  • Vieles auf Erden ist uns verborgen

    waldweg mystisch h4 564 

    Vieles auf Erden ist uns verborgen.
    Als Ersatz dafür wurde uns ein geheimnisvolles, heimliches Gefühl zuteil
    von unserer pulsierenden Verbindung mit einer anderen Welt,
    einer erhabenen und höheren Welt,
    und auch die Wurzeln unserer Gedanken und Gefühle sind nicht hier,
    sondern in anderen Welten.


    Fjodor Michailowitsch Dostojewski

     

  • Vivekananda - Dein Weg

    weg wald krumm 564 

    Wir sollten niemals versuchen, dem Weg eines anderen zu folgen, denn es ist sein Weg und nicht der unsrige. Hast du erst deinen Weg gefunden, brauchst du nichts weiter zu tun, als die Hände in den Schoß zu legen und dich von der Flutwelle zur Befreiung tragen zu lassen. Hast du ihn also gefunden, so entferne dich niemals wieder von ihm. Dein Weg ist der beste für dich, aber er ist nicht unbedingt der beste für andere.

    Swami Vivekananda, * 12. Januar 1863 in Kolkata; † 4. Juli 1902 in Haora; hinduistischer Mönch und Gelehrter.

     

  • Vom Befrieden der Gunas

    alter mann feld baum 564

    "Wer, wo ein ‚Guna‘ ihm erscheint,
    Er darum diesen doch nicht hasst,
    Nach andern, ‚Gunas‘ nicht begehrt,
    im Geiste ruhig und gefasst;

    Wer gleichsam unbeteiligt bleibt,
    Bei eines ‚Guna‘ Gegenwart,
    Wer denkt, ‚ein Guna treibt sein Spiel‘,
    Und deshalb stets den Gleichmut wahrt;

    Wer standhaft ist in Freud und Leid,
    Wem gleich ist Scholle, Stein und Gold,
    Wer gleich sich bleibt, wenn man ihn schmäht
    Und wenn man ihm Bewund’rung zollt;

    Wem gleich ist Ehre oder Schmach,
    Ob Freund, ob Gegner unterliegt,
    Wer jeder Tat entsagt, der hat
    Der ‚Eigenschaften‘ Macht besiegt.“

    (Bhagavad Gita 14.22–14.25, Siehe dazu auch Yogasutra II-3)

  • Vom Beten

    kind betet auf teppich l 564

    Dann sagte die Priesterin:

    "Sprich zu uns vom Gebet."

    Und er antwortete, sagte:

    Ihr betet in Verzweiflung und Not.
    Würdet ihr doch auch beten
    in der Fülle eurer Freude und in euren Tagen des Überflusses.

    Denn zu was anderem ist das Gebet da,
    als für die...

  • Vom Geben

    hand geben blumen u 564

    Dann sagte ein reicher Mann: "Sprich zu uns über das Geben."

    Und er [der Prophet Almustafa, der 12 Jahre auf sein Schiff gewartet hatte, das ihn jetzt endlich in seine Heimat zurückbringen sollte. Vor seiner Abreise baten ihn einzelne Einwohner der Stadt Orphalese, ihnen ein letztes Mal seine Einsichten zu einem bestimmten Thema zu erläutern] sprach:

    Ihr gebt nur wenig, wenn ihr von euren Besitztümern abgebt.

    Erst wenn ihr von euch gebt, gebt ihr wahrhaftig.

    Was sind eure Besitztümer anderes als Dinge, die ihr aufhebt und aus Angst bewacht, dass ihr sie morgen brauchen könntet?

    Und morgen, was bringt morgen dem überklugen Hund das Vergraben seiner Knochen in weglosem Sand, wenn er den Pilgern in die Heilige Stadt folgt?

  • Vom Tod

    kerze schwarz

    Dann sprach al-Mitra und sagte:

    "Wir würden nun wegen des Todes fragen."

    Und er sagte:

    Ihr möchtet das Geheimnis des Todes erfahren.

    Aber wie sollt ihr es finden, wenn ihr es nicht im Herzen des Lebens sucht?

    Die Eule, deren nachtgebundene Augen für...

  • Vom Traum zur Freude

     

    Ich schlief und träumte: Das Leben war Freude.

    Ich erwachte und sah: Das Leben war Pflicht.

    Ich handelte und sah: Die Pflicht war Freude.

    Tagore, eigentlich Rabindranath Thakur, bengalischer Dichter, Philosoph, Maler,
    Komponist, Musiker, Brahmo-Samaj-Anhänger ,
    1913 Gewinner des Nobelpreis für Literatur,
    * 7. Mai 1861 in Kalkutta; † 7. August 1941 Kalkutta.

     

  • Vom Vergnügen

    vergnuegen frau wandern himmel meer

    Dann trat ein Einsiedler, der einmal im Jahr die Stadt besuchte, vor und sagte:

    "Sprich zu uns vom Vergnügen."

    Und er antwortete und sprach:

    Vergnügen ist ein Freiheitslied,
    Aber es ist keine Freiheit.
    Es ist das Aufblühen deiner Wünsche...

  • Von der Freiheit

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    Und ein Redner sagte:

    "Sprich zu uns von der Freiheit."

    Und er antwortete:

    Am Tor der Stadt und an eurer Feuerstelle habe ich gesehen, wie ihr euch niederwerft und eure Freiheit anbetet,

    wie Sklaven, die sich vor einem Tyrannen erniedrigen und ihn preisen, obgleich dieser sie tot schlägt.

    Ja, im Gehölz des Tempels und im Schatten der Zitadelle habe ich die Freisten unter euch ihre Freiheit wie ein Joch und eine Handfessel tragen sehen.

  • Von der Idee zum Schicksal

    Achtsamkeit auf die Gedanken
    Achte auf Deine Gedanken,
    denn sie werden Deine Worte.
    Achte auf Deine Worte,
    denn sie werden Handlungen.
    Achte auf Deine Handlungen,
    denn sie werden Gewohnheiten.
    Achte auf Deine Gewohnheiten,
    denn sie werden Dein Charakter.
    Achte auf Deinen Charakter,
    denn er wird Dein Schicksal!

    Aus dem Talmud

     

  • Von der Liebe

    rose bunt blau u 564

    Dann sagte Almitra:

    "Sprich zu uns von der Liebe."

    Und er hob seinen Kopf und blickte auf die Menschen, und es fiel eine Stille über sie. Und mit einer großen Stimme sagte er:

    Wenn die Liebe euch winkt, dann folgt ihr,
    obwohl ihre Wege hart und steil sind.

    Und wenn ihre Flügel euch umhüllen, dann gebt euch ihr hin,
    obwohl das Schwert, versteckt unter ihren Flügeln, euch verwunden mag.

    Und wenn sie zu euch spricht, dann glaubt an sie,
    obwohl ihre Stimme...

  • Von der Vernunft und der Leidenschaft

    vernunft leidenschaft wegweiser 564

    Und erneut sprach die Priesterin:

    "Sprich zu uns von der Vernunft und der Leidenschaft."

    Und er antwortete und sagte:

    Eure Seele ist oftmals ein Schlachtfeld, auf dem eure Vernunft und eure Urteilsfähigkeit Krieg gegen eure Leidenschaft und euer Verlangen führen.

    Könnte ich doch ein Friedensstifter für eure Seele sein, so dass ich die...

  • Von Schuld und Sühne

    oder: Von Verbrechen und Bestrafung

    kind betet auf teppich l 564

    Da trat einer der Richter der Stadt hervor und sprach:

    "Sprich zu uns von Schuld (Verbrechen) und Sühne (Strafe)."

    Und er antwortete und sprach:

    Es geschieht, wenn euer Geist auf dem Wind wandert,
    Dass ihr, allein und unbewacht, an anderen und damit an euch selbst Unrecht begeht.

    Und für das Unrecht, das ihr begangen habt, müsst ihr an das Tor der Gesegneten klopfen und eine Weile unbeachtet dort warten.

    Wie der Ozean ist euer göttliches Selbst...

  • Wahrheit auf Wanderschaft

    wandern rucksack 564 

    Es heißt, die Wahrheit wandert von Ort zu Ort.

    Warum ist dies so?

    Weil sie von überall verstoßen wird.

    Quelle: unbekannt

     

  • Weisheit muss Wurzeln schlagen

    baum wurzel himmel t 564

    "Wer Weisheit nur aus Büchern lernt
    Und selbst nicht weise denkt und lebt,
    Wird immer mehr von ihr entfernt,
    Je mehr er ihr zu nahen strebt.

    Das Leben soll die Erde sein,
    darin die Weisheit Wurzeln schlägt,
    Und pflanzt ihr hier den Kern nicht ein,
    Wächst auch kein Baum, der Früchte trägt."

    Friedrich Martin von Bodenstedt (1819 - 1892), deutscher Schriftsteller

  • Wer die Stille lebt ...

     

    Nicht außerhalb, nur in sich selbst

    soll man den Frieden suchen.

    Wer die innere Stille gefunden hat,

    der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts. 

    Siddhartha Gautama Buddha,
    Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

     

  • Werden und wachsen am Meru

    tibetanische hochebene 564


    Vor langer Zeit bedrückte Häuptling Nanda vom Amdo-Stamm in der tibetanischen Hochebene eine wichtige Sorge. Er erspürte das Ende seiner Tage und es drängte die Zeit, einen Nachfolger für die Führung des Stammes zu finden. Laut ihren Gesetzen musste dies jemand aus seiner Blutslinie sein. Dadurch kamen nur seine drei Söhne in Betracht. Doch wen von den Dreien sollte er für diese Aufgabe auswählen?

    Zunächst wendete er sich an den Abt des nahegelegenen buddhistischen Klosters. Jener riet ihm...

  • Wie Santosh zur Zufriedenheit fand

    qual skulptur 564

    Eine Geschichte darüber, wie unsere Sicht der Dinge gewandelt werden kann.

    "So geht es nicht weiter! Wir werden noch alle verrückt. Es muss etwas geschehen." Santosh zog mit beiden Händen an seinen spärlichen Haaren. Er wohnte zusammen mit seiner Frau, ihren drei Kindern und seinen Eltern in einer 2-Zimmer-Bleibe in Madurai.

    "Was sollen wir tun? Wir können uns keine größere Wohnung leisten." Mahila, seine Frau, schaute ihn ratlos an.

    "Das ist doch die Hölle. Den ganzen Tag schreit irgendwer, wir kommen mit dem Aufräumen nicht hinterher und ich habe mich heute schon zweimal mit meiner Mutter gestritten." Santosh stierte stumpf auf den Esstisch und zog mit dem Zeigefinger die Holzmaserungen nach. Die kleine Kumari, letzte Woche ein Jahr alt geworden, zog sich an ihm hoch.

    "Vielleicht weiß der Meister einen Rat?" Seine Frau blickte ihn fragend an.

  • Wieder dem Unkraut

     BKS Iyengar

    Wer Yoga übt, entfernt das Unkraut aus dem Körper,

    sodass der Garten wachsen kann.

    Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar, Erfinder des Iyengar-Yoga,
    (14. Dezember 1918 - 20. August 2014 in Pune)

     

  • Wir werden immer sein

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    02-12 Wisse Arjuna: Es gab nie eine Zeit, da weder ich noch du nicht war. Noch diese Könige. Und es wird nie eine Zeit geben, da wir nicht sein werden.

  • Wolf und Waldemar im Spiegelkabinett

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    In einem kleinen rumänischen Dorf gastierte ein Jahrmarkt. Die Hauptattraktion war ein großes Spiegelkabinett.

    Eines Tages verirrte sich ein Wolf in den frühen Morgenstunden auf den verlassenen Jahrmarkt. Das Spiegelkabinett war am vergangenen Abend unverschlossen geblieben und so setzte der Wolf vorsichtig seine Pfoten in die Spiegelgänge.

  • Yoga-Geschichte: Ein Mönch

    moench pfad foto lw 564

    Ein alter Mönch, Swami Satchidananda Saraswati, ging in Madura (Indien) die Straße entlang. Ein arroganter und missratener Kaufmann rief den Swami zu sich heran und fragte: "Oh Swamiji, was ist höher einzuschätzen, dein Bart oder der Schweif eines Esels?"

  • Zen und der Tod eines Kindes

    steine turm 564

    Zen-Meister Bantu weinte bitterlich. Sein jüngster Sohn Benan war zu Tode gekommen.

    "Warum weint Ihr, Meister?", fragte ihn die achtjährige Maulen, "Ihr lehrt uns doch immer, dass alles in der Welt nur Illusion sei."

    "Das stimmt auch", antwortete der Meister und streichelte dem Mädchen über den Kopf, "alles ist Illusion. Doch der Tod eines eigenen Kindes ist die Größte aller Illusionen."

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