Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

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Auf vielen Veranstaltungen wird betont, dass das, was Menschen als Schlangen ansehen, ja oft nur Seile seien (bzw. Nachts im Wald sieht man anstelle von Bäumen beängstigende Wesen stehen). Es fehlt aber die Stärke, um die entsprechende Erfahrung zu realisieren. Man resigniert aus Mangel an Übung. So kommt man nicht zum Ziel. Nur dann wird der Mensch von Furcht befreit, wenn das fundierte Wissen mit der Praxis gekoppelt wird. Die Idee anzunehmen, "es gibt nichts zu fürchten, weil uns nichts schaden kann, auch wenn das Gegenteil augenscheinlich wahr ist", mag paradox erscheinen.

Wenn man die Furcht verneint, kann man den Gegenstand der Furcht überwinden. Wir sollten gar keinen Dualismus im Gemüt dulden, nicht eine Spur von Gegensätzlichkeit. Stets sollten wir kos­mische Liebe und universelle Geschwisterschaft entfalten. Wo Liebe und Geschwisterlichkeit sind, existiert keine Feindschaft. Da gibt es auch keine überlegene Macht, auch kein seichtes Vergnügen und keinen Schmerz. Allerletzten Endes existiert auch die Furcht nicht. Dies ist eine Stufe. Die letzte Stufe ist das Gefühl und Bewusstsein der Einheit mit allem. Alle sind Gott. Alle gehen ein in Gott. Alle werden eins mit Ihm. Gott allein durchdringt das ganze Weltall. Es gibt keine zweite höchste Macht. Es gibt In Seiner Schöpfung nichts Zweites. Dieses Wissen vernichtet die Furcht vollständig und führt uns In ewigen Frieden.

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