Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

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Einmal erzählte der Meister von seiner täglichen Routine und seinen Übungen: „Obwohl die Askese meine Konstitution stark geschwächt hat und einige heftige Gegenreaktionen hervorgerufen hat, so habe ich es meinem Körper nie erlaubt, unter den Belastungen zusammenzubrechen. Das verdanke es meinen Übungen, die mich darin unterstützt haben. Ich übe auch heute noch regelmäßig ohne einen Tag Pause und erlaube es den Gegenreaktionen nicht mich zu überwältigen. Obwohl sich manchmal alles um mich dreht wenn ich aufstehe, so fange ich mich doch, eile den Hügel hinauf, praktiziere mein Sirshasana und laufe dann wieder zur Arbeit. Wenn ich erst einmal aufgestanden bin fühle ich einen Energiestoß in mir - Gott alleine weiß woher er kommt - und ich stelle mich sogleich den Dingen mit voller Tatkraft. Dann sprenge ich alle Fesseln, halte eine donnernde Rede und schließe erst ab wenn ich erschöpft bin. Es erstaunt mich selbst, wie ich das schaffe. Beizeiten fühle ich mich sogar zu schwach um aufzustehen; sobald ich aber aufrecht stehe, strömt diese enorme Kraft durch mich. Gott alleine weiß aus welcher Quelle sie hervorsprudelt. Die Energie kommt aber nicht aus mir  denn ich fühle mich nur als ein Instrument. Aber das weiß ich: Durch mein systematisches Praktizieren halte ich meinen physikalischen Körper in einem solch guten Zustand, dass er als Kanal für einen solch plötzlichen Energieeinstrom standhalten kann.“

 

(Sirshasana: Kopfstand)


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