Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

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Im nächsten Moment deutete der Meister mit einem Schmunzeln auf seinen riesigen Mantel, der seinen Bauchumfang verhüllte und sprach: „Bestimmt sehe ich in diesem Aufzug wie ein modischer Geck aus, aber wirklich, es ist mir gleichgültig was die Leute sagen. All diese Dinge sind nämlich notwendig um meinen Körper bei guter Gesundheit und Leistungsfähig zu erhalten, damit er seine Aufgaben weiterhin erfüllen kann.


Was immer du hast, du musst es der Welt geben, sonst ist dein Leben nichts wert. Um das zu tun musst du aber deine physischen und mentalen Fähigkeiten intakt halten. Wenn ich in meinem Alter meinen Rücken kalter Zugluft aussetze, so würde dies nur einen Hexenschuss heraufbeschwören. Zu was ist man sich selbst und der Welt schon zunütze, wenn man sich mit Rückenschmerzen herumplagen muss? Der einzige Nutznießer von so etwas ist doch nur der Arzneimittelhersteller!“

 

„Seht doch, ich kann nichts für mich selbst behalten, nicht einmal für einen Moment. Alles was ich für mich neu entdecke, verkündige ich danach der Menschheit. Ich muss immer für andere da sein, auch in den geringsten Angelegenheiten. So bin ich immer auf in Fahrt ohne Ruhepause für mich. Da dies meine Devise ist – in jedem Moment meines irdischen Lebens etwas für die Allgemeinheit zu tun – wie kann ich es dann verantworten, den Zustand meines Körpers durch irgendwelche überkommenen Übungen der Askese und Kasteiung zu gefährden? Man kann nur in Form bleiben, wenn man alle Extreme meidet und sich von allen Formen der Bequemlichkeit und des Luxus fernhält.“

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