Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

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… „Gehorsam, Hingabe und spirituelle Verbundenheit sind allesamt miteinander verbunden. Nur wenn du dich dieser Sache mit vollem Herzen widmest, kannst du in inneren Kontakt mit mir treten. Sonst bist du nur für ein paar Jahre hier, arbeitest wie ein Ochse, ziehst aber daraus ­­nur wenig spirituellen Nutzen.

Es sind vor allem jene kleinkarierten persönlichen Neigungen, Gefühle von Mögen und Nichtmögen und deine eigenen Vorstellungen davon, was ein spirituelles Leben ist, die einem Kontakt mit mir im Wege stehen. Du musst täglich in dich gehen, um dort deine Fehler zu erkennen. Du musst jeden Morgen zur Mutter Ganges beten: ‚Nur durch deine Gnade darf ich hier am Ufer des Ganges sein, während Millionen Menschen auf der Welt sich danach sehnen, nur einen Blick auf dich werfen zu können und einen Schluck aus deinen heiligen Wassern trinken zu dürfen. Mutter, bitte segne mich auf dass ich reinen Herzens sei und ich auf dem Pfad der Entsagung und des Sadhana bleibe; auf dass ich frei von Verfehlungen bleibe und mich mit ganzem Herzen der Göttlichen Aufgabe widme.’

 

Erinnert euch doch! Warum seid ihr überhaupt hierher gekommen? Damit ihr euch um ein Glas Milch oder etwas Obst zankt? Oder darum, wer die höhere Position im Ashram innehat? Nein, ihr seid hier, um die Selbsterkenntnis zu erreichen. Lenkt doch eure Energie einzig auf dieses große Lebensziel und lasst euch durch nichts davon ablenken!

 

Aber auch wenn die Selbsterkenntnis nicht euer Ziel sein sollte und ihr nur hier seid, um ein wenig Seelenfrieden zu genießen, so ist es dennoch eure dringendste Aufgabe, einige Göttliche Tugenden während eurer Zeit hier zu entwickeln. Tugenden allein können euch wirklichen Seelenfrieden geben. Wenn ihr aber eure Zeit nur mit Klatsch und Tratsch verschwendet, wie könnt ihr dann Seelenfrieden erreichen? Und ihr stört dazu auch den Frieden anderer Menschen!

 

Löst doch diese Vedanta-Klubs hier noch heute auf! Wenn drei, die gerade nicht beschäftigt sind – seien es nun Sanyassins oder normale Bürger – sich in einer Teestube treffen, worüber werden sie dann schon reden? Über Gott und Sadhana, über den Dienst an der Menschheit oder die Selbsterkenntnis? Nein, immer geht es um eine dritte Person! Sei es nun ein anderer Aspirant oder der Ashram-Sekretär oder Stalin oder Churchill. Sie kritisieren Gott und die Welt; nur nicht sich selbst. Wenn sich diese Clique dann auflöst, bildet  sich sogleich eine neue, in der die alte Clique kritisiert wird. Abscheulich!“…

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