Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

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Was für eine Bandbreite von Möglichkeiten hat Swami S. doch allein durch das Verteilen von Flugblättern und Pamphleten, spirituelles Wissen zu verbreiten! Seine Arbeit besteht darin, im Außendienst die Arbeit unserer Gemeinschaft weiterzuführen. Er ist aber zu schüchtern, um jemanden ein Flugblatt in die Hand zu drücken, obwohl er nicht darum gebeten wurde. Er meint, es sei unter seiner Würde. Vielleicht wird er mit dieser zaghaften Art sogar hier und da einige Pamphlete los, aber dabei wird er immer Acht geben müssen, seine Würde nicht in den Augen der anderen zu verlieren. So geht das aber nicht! Niemand verliert je seine Würde, wenn er spirituelles Wissen unter die Menschen bringt. Was er hier erbringt ist Jnana Yajna (das Opfer des Wissens) - das höchste aller Opfer.
Ihr alle solltet wissen, wo die Dinge gelagert sind, die auch andere brauchen. Zum Beispiel die Flugblätter, die gratis verteilt werden: Als ich vor ein paar Tagen fragte, wo die Gujarati Flugblätter sind, wusste nur Swami S. wo sie zu finden waren. Ist das nicht traurig? Denkt doch nicht in solchen Kategorien wie ‚Das ist meine Arbeit und das ist seine Arbeit - das ist meine Pflicht und das ist seine Pflicht.’ Wie soll so ein Gefühl von Brüderlichkeit und Arbeitsteilung entstehen? Wenn jemand seine Arbeit nicht tun kann, sollte gleich ein anderer für ihn einspringen, ohne dass er darum gebeten werden muss.

Schon zu Beginn meiner spirituellen Praktiken sann ich darauf, den Göttlichen Auftrag weiterzuführen. Auch jetzt noch lerne ich wie ein Schüler, höre regelmäßig im Satsang die Vorträge und mach mir gedankliche Notizen der wichtigsten Punkte. So lerne ich immer mehr dazu. Manchmal verwende ich dann diese Gedanken in meinen Gedichten und Artikeln, die in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht werden, oder ich verwende sie in gänzlich neuen Publikationen. So profitiere ich nicht nur selbst von den Vorträgen, sondern gebe dieses Wissen mittels meiner Schriften an tausende andere Menschen weiter. Gleichzeitig verdiene ich durch diese Veröffentlichungen genug Geld, um unsere Mission am Leben zu erhalten.“

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