Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

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Am 12. November 1949 kamen zwei Schweizer Touristen in den Ashram, um den Meister aufzusuchen, der gerade auch vor Ort war. Auf dem Weg zum Ashram-Tempel bemerkten die beiden Touristen ein Schild mit der Aufschrift: Yoga-Vedanta Forest University. Sie kannten die Einrichtung bereits durch das wöchentliche Magazin der Universität. Die erste Frage, die den beiden über die Lippen kam als sie den Meister trafen, war:
„Wie lange dauert es, um den Kurs an der Forest University zu absolvieren?“

 

„Ein Leben lang“, feixte der Meister.

„Waaaas?“ riefen die von dieser Antwort völlig überraschten Besucher.

So erklärte ihnen der Meister, was er damit meinte:

 

„Ja, wenn ihr die letzte Prüfung der Yoga-Vedanta Forest University, die Selbstverwirklichung, bestehen wollt, so müsst ihr euer ganzes Leben dem Studium und der Praxis des Yoga und des Vedanta widmen. Es reicht einfach nicht aus, nur ein paar Bücher zu lesen, das angesammelte Wissen anschließend auf ein Stück Papier zu erbrechen um sich dann befriedigt mit dem Gedanken zurücklehnen: ‚Was  bin ich doch für ein toller Yogi’.

 

Yoga und Vedanta sollten Teil eures gesamten Wesens werden. Es genügt nicht, sie nur rein intellektuell zu verstehen.  Ihr müsst Yoga und Vedanta leben und fühlen, damit ihr die Wahrheit, die sie verkünden, auch wirklich erfahren könnt.“

 

(Vedanta: Ende der Veden; Philosophie des Absoluten / Vedas, Veden: indische Heilige Schriften; älteste Schriften der Menschheit)

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