Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

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Furcht und Bindung sind Bewegungen, Wellen im Gemüt. Sie sind eine Art vorübergehender Wirbel. Das Gemüt setzt sich aus Furcht und Bindung zusammen. Diese sind wie Zwillinge, die eng miteinander verbunden sind. Wenn Furcht und Verhaftetsein zunichte werden, hören Leben und Existenz des mentalen Egos auf.

Die Furcht ist, wie gesagt, die Folge von Unwissenheit. Durch Verblendung und die Identifikation mit dem Körper vergisst der Mensch sein eigentliches göttliches Wesen. Im Urbeginn war er die all­durchdringende, unsterbliche, furchtlose Seele oder Brahman, Gott. Durch die Identifikation mit dem Ego trennte sich der Mensch von der Einheit und erstrebte persönlichen Besitz. Er begann sein eigenes unabhängiges Leben auf dieser irdischen Ebene.

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