Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

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Im November 1956 wandte sich ein Besucher mit folgenden Worten an den Meister: „Swamiji, manchmal ist mein Vertrauen in spirituelle Dinge noch sehr schwach. Ich habe Bücher über östliche und westliche Religion und Philosophie gelesen, aber mein Vertrauen ist dabei sehr schwach und wechselhaft geblieben.“

Der Meister riet: „Solange du noch keine felsenfesten Grundlagen  in deiner eigenen Philosophie entwickelt hast, solltest du keine westlichen  Bücher lesen. Sie verunsichern dich nur. Lies die Gita, die Upanishaden und die Brahma Sutras, damit du dich in unserer Gedankenwelt verwurzelst. Später dann kannst du Bücher von westlichen Philosophen lesen. Bis dahin praktiziere viel Japa. Es wird dir inneren Frieden geben.

 

(Swamiji: Respektvolle Anrede eines Swamis / Swami: 1. Mönch; 2. Gott; 3. respektvolle Anrede für einen Yoga-Meister / Bhagavad Gita: wichtigste indische Heilige Schrift / Upanishad: indische Heilige Schrift; letzter und philosophischer Teil der Veden / Vedas, Veden: indische Heilige Schriften; älteste Schriften der Menschhe / Sutra: 1. Schnur; 2. Leitfaden, Aphorismus / Prasthanatraya: 1. die Dreiheit der wichtigsten Jnana Yoga Schriften: Bhagavad Gita, Upanishaden, Brahmasutras; 2. die für den Hinduismus maßgeblichen Bücher / Jnana Yoga: Yoga des Wissens / Japa: Wiederholung des Mantras / Mantra: Klangenergie; mystische Formel zur Meditation)

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