Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

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… „Warum lässt du dir einen Bart wachsen, posierst als Yogi und betrügst die Öffentlichkeit? Warum läufst du wegen ein paar Rupien hinter den Geschäftsleuten hinterher? Gott hat dir schließlich Jugend, Energie und Intelligenz gegeben. Aber warum lässt du dies alles in die falschen Kanäle fließen? Öffne deine Augen. Vergiss nicht das Ziel deines Lebens. Erkenne Gott indem du dein Sadhana praktizierst. Erst wenn er denkt, dass du geeignet bist, der Menschheit zu dienen, so wird er alles für dich arrangieren. Bist du selbst aber der Überzeugung, dass du der Menschheit dienen möchtest, so besorge dir ein paar nützliche Medikamente und verteile sie unter den armen, kranken Menschen und siehe Gott in ihnen. Erlöse Andere von ihrem Elend und erwarte nichts für deinen Dienst. Gib all den armen Jungen in deinem Dorf Unterricht und ernähre dich den Almosen, die du von 4 oder 5 Haushalten erhältst. Lebe in Abgeschiedenheit. Konzentriere dich. Meditiere. Studiere täglich die Upanishaden, die Gita und die Brahma Sutras. Zerstöre alle schlechten Eigenschaften in dir.
Wenn du den Weg zu deiner eigenen Erlösung nicht kennst und ihn auch nicht begehst, wie kannst du dann dem Rest der Menschheit Erlösung schenken? Baue keine Luftschlösser mehr! Es raubt dir den Frieden und ist der größte Feind der Meditation. Wie schade, heutzutage ist das Ashramgründen ein regelrechter Beruf geworden!

Lieber Swamiji, selbstloser Dienst an der Menschheit muss immer auch an den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten ausgerichtet werden.  O Swamiji, du musst dies alles nicht tun, nur um der Öffentlichkeit zu dienen. Den Dienst, den du nach deinen Fähigkeiten mit der rechten Einstellung tun kannst, wird dir dein Herz reinigen und dich schließlich Gott erkennen lassen. 

Mögen die Sadhus und Sannyasins den Ruhm und das Ansehen dieses spirituellen Landes aufrecht erhalten – ein Land dessen Ziel die Gotterkenntnis und der selbstlose Dienst ist.“

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