Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

Yoga Inspirationen

 

Viele der losen Inspirationen zum Yoga, die du hier findest, stammen aus der Feder Swami Sivananda. 

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Wenn ein Zeitungsredakteur um einen Artikel für sein Blatt bat, so sandte der Meister stets gleich vier oder fünf. Zur Begründung sagte er: „Selbst wenn sie nicht alle veröffentlicht werden, so werden sie doch in der Redaktion durchgesehen. Ich bin schon zufrieden, wenn nur eine Person sie liest. Werden sie dann aber in der Redaktionssitzung für gut befunden, so wird vielleicht einer der fünf oder sechs veröffentlicht. Dieser eine Artikel kann dann viel Gutes in der Öffentlichkeit bewirken.“

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Auf Jnana Dana oder „das Geschenk des Wissens“ bezugnehmend sagte der Meister einmal: „Gib den Hungrigen zu essen und nach einer Weile werden sie wieder hungrig sein. Gib den Nackten Kleidung und sie werden nach einer Weile wieder bedürftig werden. Gib den Armen Geld und wenn sie alles ausgegeben haben, werden sie noch mehr Geld wollen. Aber gib ihnen Wissen, so hast du ihnen das notwendige Mittel gegeben, um für sich selbst zu sorgen.“

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Von Delhi aus kehrte der Meister nach Rishikesh zurück. Am Bahnhof wartete bereits eine große Menschenmenge, die den Meister mit vielen Willkommensgrüßen und Reden empfing. Inmitten der Menge war ein gewisser Banna Ram aus Hardwar. Er sah den Meister heute das erste Mal und war etwas befremdet von dem überschwänglichen Empfang. Seinem kritischen Blick erschien das viele Lob wie eine übertriebene Schmeichelei. So wartete er gespannt darauf zu sehen, wie der Meister auf diese überwältigende Lobpreisung reagieren würde. Später berichtete er: „Zu meiner großen Überraschung gab er keine Dankesansprache auf die vielen Lobreden, sondern ging direkt dazu über, sein bekanntes Ram-Nam Dhun anzustimmen. Er tat dies wie jemand, der von der ersten Schockwelle eines Erdbebens getroffen wird. Es erschien mir so, als ob seine Heiligkeit die Lobpreisungen wie Erdbebenwellen empfand und sich nun durch das Heraufbeschwören des Göttlichen Segens vor ihren Auswirkungen schützen wollte. Diese Charakterstärke beeindruckte mich so sehr, dass ich beschloss, von nun an  die Lehren seiner Heiligkeit mit größerer Demut und Ehrerbietung zu studieren.“


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Einige Monate nach der Rückkehr des Meisters von seiner Indien- und Ceylontour kam eine Gruppe von Gelehrten zu Besuch in den Ashram. Sivagnana Gramani war einer von ihnen.

Am Abend sprach er im Satsang: „Als Swamiji Madras besuchte, wurde ihm von den dortigen Behörden ein offizieller Empfang bereitet. Ich erinnere mich noch an den Ausdruck von Freude und Frieden auf seinem Gesicht, als er an diesem Tag vor der Stadtversammlung geehrt wurde. Genauso sah ich ihn später bei einer kleinen inoffiziellen Versammlung. Er hatte den gleichen friedlichen Gesichtsausdruck wie zuvor. Fürwahr, er hat den Frieden erreicht, der höher ist als alle Vernunft.“


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Jugal Kishore Birla aus Delhi fragte den Meister:

„Glaubst du, dass es möglich ist, Darshan (den Anblick, die Schau) Gottes zu haben?“„Ja, ja sicherlich!“, versicherte der Meister. „Gott tanzte mit Mira und aß Butter aus ihren Händen. Giridhar Gopal war für sie Realität. Und für Ramakrishna war der Anblick von Kali realistischer als alles andere auf dieser Welt. Er konnte mit ihr sprechen, mit ihr essen, mit ihr spielen und sogar durch sie von seinen Zweifeln befreit werden.“

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In Ceylon besuchte der Meister den buddhistischen Kelaniya Tempel, wobei er vom dort amtierenden Justizminister L. A. Rajapakse durch die Anlage geführt wurde. Später hielt der Meister im Tempel einen Kirtan ab.


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"Das Leben derjenigen Aspiranten, die diese Gewohnheit annehmen, wird in einem hellen Licht erstrahlen, dass Gott zur Ehre das gesamte Universum durchstroemt. Wie viele hingebungsvolle und fromme Mitmenschen ueben schon jetzt trotz alltaeglicher Pflichten ihr Sadhana mit großem Fleiß! Wenn aber ihr als verstaendige junge Erwachsene nicht den Einfluss der geistigen Haltungen und Gedankenverbindungen auf alle Handlungen erkennt, wie soll dann der gewoehnliche Mensch die Theorie und Philosophie des Karma Yoga verstehen? Gebt alle befremdenden und vorgefassten Meinungen darueber auf, was Sadhana nun ist oder nicht.  Aller selbstloser Dienst, der mit Hingabe getan wird, ist Sadhana. Wenn ihr euch darin uebt, alle Arbeit mit Verehrung zu verrichten, so kann es kein Gefuehl von Verzagtheit mehr geben."


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Dem Meister fiel auf, dass selbst seine engsten Schueler nicht immer ganz verstanden, was er sie zu lehren versuchte. So nahm er den aeltesten unter ihnen zur Seite und sprach:

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Einmal munterte der Meister die Herzen einiger seiner Schüler durch folgende Worte auf:
"Kuemmert euch nicht darum, ob ihr die Selbstverwirklichung erreicht oder nicht. Bemueht euch vielmehr, ein ethisches Leben zu fuehren und euch im Dienst an anderen Menschen zu vervollkommnen. Seht Gott im Menschen. Seht den Menschen als Gott. Denn wenn euer Konzept von Gott es vorsieht, dass er allgegenwaertig und alldurchdringend ist, warum solltet ihr ihn dann nicht in allen Lebewesen sehen? Was hindert euch daran, euren Glauben zu leben? Ihr muesst euch von der Idee trennen, dass Gott nur hinter verschlossenen Tueren und Augen zu finden ist.

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Es war in Rajahmundry und der Meister hatte hohes Feiber. Die naechste Station auf der Indienreise war Kovvur, und man dachte daran abzusagen. Aber der Meister sprach: "Wir müssen nach Kovvur - bereitet alles für den Aufbruch vor."

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Eine Begebenheit, die die Demut des Meisters in besonderer Weise demonstrierte, ereignete sich in Delhi, gegen Ende der Indientour des Meisters:

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In seiner erten Rede im verwestlichten Ceylon schlug der Meister einen neuen Tonfall ein. So sprach er unter anderem: "Ihr bewundert die neuen elektrischen Tischlampen bei euch zuhause, aber habt ihr schon gelernt, die herrliche Sonne, die ihr Licht durch das gesamte Universum verbreitet zu verehren?

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Der Meister sprach immer in Übereinstimmung mit Zeit, Ort und Anlass. Er sagte immer das Richtige zur rechten Zeit. "Wovon soll ich euch schon berichten, denn ihr seid ja meine ersten Gurus gewesen. Alles lernt der Mensch durch euch. Ein Kind fragt seine Mutter "Mutter, was ist dies? Mama, was ist da?" und lernt so alles von ihr und durch sie. Wahrlich, ihr seid die Gurus der Gurus."

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Der Anlass war eine Benefizveranstaltung von G. N. Balasubramaniam in der Gokhale Halle in Madras zugunsten des Kattupakkam Sivananda Seva Ashrams. Der Meister war gebeten worden, hier den Vorsitz zu übernehmen. Gegen Ende der Veranstaltung stand er auf, um zu den Versammelten zu sprechen. Nachdem er einige einleitende Worte gesprochen hatte, konnte er kaum noch an sich halten, so sehr sprudelten die Worte in einem unendlichen Strom aus seinem Munde.

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Gegen Ende der Indientour am 7. November 1950 besuchte der Meister die Salwan Schule in Karol Bagh in Neu Delhi, wo er zu einer Versammlung von Schülern sprach:

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Manchmal bediente sich der Meister einer kleinen Prise Humor, um ein Anliegen klarer zu machen. So begab es sich einmal, dass während eines gut besuchten Empfanges im Museumstheater von Madras der Meister das Publikum dazu einlud, das Maha Mantra mit ihm zu singen. Jedoch, die Resonanz der Versammelten war eher kläglich.

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Auf seiner Indientour besuchte der Meister auch die  Südindische Journalistenvereinigung in Madras. Als er dort den Vittala Kirtan sang, bemerkte er, dass einige Leute nicht auf den Namen Gottes ansprachen und so berichtete er den Versammelten, wie es im Leben von Menschen ohne spirituellen Hintergrund immer wieder Schicksalsschläge gebe und sie sich dann Gott zuwendeten. „All jene unter euch, die die Gabe der Unterscheidungskraft besitzen, werden jetzt mit mir zusammen den Kirtan singen“, bedeutete er und begann erneut: „Vittala, Vittala, Vittala.“


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22. Wähle eine Tugend und konzentriere dich darauf. Du wirst diese Tugend mit Sicherheit entwickeln.


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16. Wenn alle Sinne durch die Praxis von Pratyahara zurückgezogen sind, erlangt man Einpünktigkeit des Geistes.


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10. Beobachte jedes Sinnesorgan oder Indriya, wenn es auf Abwege gerät. Ziehe es zurück. Praktiziere wieder und wieder Abstraktion.


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7.    Die Disziplin des Geistes ist so notwendig, wie es die Nahrung für den Körper ist.

8.    Es sollten wiederholte Anstrengungen gemacht werden, die zerstreuten Strahlen des Geistes zu sammeln.

9.    Ein Yogi praktiziert Abstraktion oder Zurückziehen der Sinne. Das wird Pratyahara genannt.


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4.    Diejenigen, die Pranayama (Atemübungen) praktizieren, sollten Brahmacharya (Enthaltsamkeit) einhalten und die Ernährungsregeln beachten.

5.    Einfaches, wenig gewürztes, nahrhaftes Essen ist notwendig, wenn man Pranayama praktiziert.

6.    Durch die Praxis von Asanas und Pranayama erlangt man Langlebigkeit, gute Gesundheit, Glätte der Haut und immerwährende Schönheit.


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1.    Asana ist die Stellung, in der man stetig und mit Leichtigkeit für die Meditation sitzen kann.

2.    Asana ist notwendig für die Meditation über Gott.

3.    Padmasana (Lotussitz), Siddhasana (halber Lotus), oder Sukhasana (einfacher Schneidersitz) beruhigen die Nerven, entspannen den Körper, machen den Geist stetig und sorgen für gute Haltung.


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… „Ramakrishna war kein Forscher und Gelehrter. Er zapfte ebenfalls die Quelle an. Hütet euch! Hütet euch! Hütet euch! Lasst euch nicht von diesem falschen äußerlichen Geglitzer hinreißen. Alles Wissen ist in euch. Schließt für ein paar Minuten eure Augen und meditiert. Tut es jetzt.“


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Es war während der Reise des Meisters durch ganz Indien. Am 17. September 1950 hielt er eine Ansprache vor einem prallvollen Saal an der Patna-Universität. Der Vizekanzler Sarangdhar Sinha führte den Vorsitz. In der Mitte seiner Ansprache brach der Meister in Kirtan (Mantrasingen) aus:


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… „Überall sollte der Name Gottes gesungen werden. Die ganze Atmosphäre sollte von Liebe, Reinheit, Opfer, Dienst, Entsagung und Leidenschaftslosigkeit durchdrungen sein.

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Ein Bewunderer des Meisters bat einmal um seinen Rat bezüglich der Eröffnung eines Ashrams an seinem eigenen Heimatort. Der Brief, den der Meister als Antwort schrieb, enthielt beinahe so etwas wie eine Blaupause für eine ideale spirituelle Einrichtung. Außerdem machte er einen klaren Unterschied zwischen Sozialarbeit als solcher und Sozialarbeit, die im Geiste der Verehrung des Virat (der Universellen Form Gottes) geleistet wird.

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… „Glaube nicht, dass du dich damit selbst lobst oder prahlst. Du brauchst auch keine Angst vor Kritik zu haben. Lass die Leute dich kritisieren oder sagen, dass du prahlerisch und arrogant bist; leidende Menschen aber werden sich um dich scharen und so kannst du viel Dienst leisten. Das ist es, was gebraucht wird.


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… „Du solltest nicht schüchtern sein, sondern ihnen kühn versichern: ‚Kommt zu mir. Ich werde euer Augenlicht wiederherstellen. Ich werde euch neue Sehkraft geben. Bis jetzt habe ich zehn Menschen vom grauen Star geheilt. Leute, die zuvor unfähig waren, einen großen, direkt vor ihnen stehenden Elefanten zu sehen, sind jetzt in der Lage, eine Nadel einzufädeln!’


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Der Meister war nicht recht zufrieden. Er hielt beinahe eine Strafpredigt, was zugleich die Stärke seines Wunsches zu dienen und auch seine Genialität im Organisieren enthüllte.


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Während eines Augenhilfe-Camps kam der Meister in den Operationssaal. Dr. Kailas Nath, ein junger Chirurg aus dem Punjab, kümmerte sich um einen Patienten. Karina Karunakaran, ein indonesischer Aspirant, assistierte ihm.


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Einige Besucher kritisierten den Publicity-Apparat der Institution.

„Wenn Publicity für einen selbstsüchtigen, weltlichen Zweck benutzt wird, warum sollte man sie dann nicht für einen selbstlosen, spirituellen Zweck benutzen?“

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Als er am Abend des 2. Novembers 1946 zusammen mit dem Meister den Hügel zum Tempel des Vishwanath hinaufstieg, fragte ein gewisser Meshana:

„Swamiji, wozu muss es im Ashram das Divine Life-Magazin, das Postamt und den Verkauf von Büchern an die Allgemeinheit geben? Ist dies nicht ein Ort für heilige Meditation?“

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… „Jeder, der aufrichtig nach Selbstverwirklichung strebt, welchen Pfad er auch wählt, was immer er auch zur Erreichung des Ziels und mit Ernsthaftigkeit tut, leistet der Welt in ihrer Gesamtheit einen ausgezeichneten Dienst. Er stellt eine Herausforderung an diejenigen dar, die denken, dass nur sinnlicher Genuss Freude sei, und die an die feste Wirklichkeit der Welt und weltlicher Beziehungen glauben. Durch ernsthaftes Sadhana und Selbstdisziplin wirst Du in der Lage sein, Selbstverwirklichung zu erlangen, wo auch immer Du bist.“


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… „Aber damit soll nicht gesagt sein, dass ein Aspirant oder Sannyasin, sofern er nicht einen spektakulären Dienst leistet, eine große, unproduktive Last für die Gesellschaft ist.


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… „Die Bewohner des Ashrams sind alle im Dienst an der Menschheit beschäftigt. Arbeit für die Erhaltung der spirituellen Kultur ist genauso wichtig, wenn nicht noch mehr als die Arbeit auf anderen Gebieten des Dienstes. Tatsächlich glaube ich, dass es erst dann eine größere Chance geben wird, dass die Welt endlich Frieden genießen kann, wenn die Betonung nach und nach vom politischen zum spirituellen Standpunkt verschoben wird.


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… „Der Patriot, der dem Land dient, der Anwalt und der Arzt, die der Gesellschaft dienen, der Ingenieur, der Professor, der Straßenfeger und der Autofahrer


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Nachdem er dem Meister den Brief überreicht hatte, blieb der Professor im Ashram, wobei er an den Nachmittagsvorträgen und den morgendlichen und abendlichen Satsang-Programmen teilnahm. Er dachte, dass der Meister ihn rufen würde, um seine Zweifel zu zerstreuen. Als das nicht geschah, dachte er, der Meister habe es vielleicht übelgenommen. Aber zu seiner beachtlichen Erleichterung schickte ihm der Meister am vierten Tag die folgende schriftliche Antwort durch seinen Sekretär:


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Einmal gab es einen jungen Mann von gewalttätigem Benehmen im Ashram, der Ashrameigentum zu seinem persönlichen Gewinn wegzunehmen pflegte. Der Meister bestand darauf, ihn in der Einrichtung zu behalten, indem er sagte: „Ich muss ihm dienen und ihm helfen, sich zu bessern. Lasst ihn hier sein.“

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Die seltsame Reaktion des Meisters war wirklich nicht Ausdruck eines Furchtkomplexes. Als im Jahre 1935 die Möglichkeit eines Rechtsstreits in Bezug auf die Veröffentlichungstätigkeit des Ashrams besprochen wurde, schrieb er einem Schüler: „Man sollte jede Erfahrung gemacht haben, nur dann werden Furcht und das Gefühl der Schande verschwinden.“


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Am 15. Januar 1956 sprachen die Ashram-Autoritäten mit dem Meister über die überhöhten Kosten, die eine Druckerei von außerhalb für den Druck eines kleinen Buches in Rechnung gestellt hatte. Das allgemeine Gefühl war, dass die Druckerei die Gesellschaft betrogen hatte.


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R.M. Karkare war Professor an der Vikram Universität in Gwalior. Als er sich für kurze Zeit im Ashram aufhielt, begann er sich zu fragen, ob dessen Bewohner nicht nützlicher für die Gesellschaft sein könnten. Er brachte seine Zweifel in Form eines Briefes an den Meister zu Papier:


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Die Ingenieure schlugen vor: „Warum kannst du nicht ein paar Schüler nach Afrika schicken, wie es andere spirituelle Einrichtungen auch tun? Sie werden von dort aus Geld sammeln.“


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Am 2. November 1956 besuchte eine Gruppe von Ingenieuren den Ashram. Der Meister führte sie herum und erklärte ihnen, wie sich der gesamte Gebäudekomplex ohne einen Plan entwickelt hatte; dies aber hauptsächlich aus Mangel an Geldmitteln.


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Ein gewisser Mönch, der früher einigen nützlichen Dienst für die Institution geleistet hatte, begann ein untätiges Leben der Bequemlichkeit zu führen.

 

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Die Bauarbeiten am Viswanath-Tempel im Ashram gingen voran. Der Meister kam zur Besichtigung. Plötzlich warf er sein Handtuch beiseite und band seinen Dhoti (Kittel) in der Weise eines Kulis hoch. Im nächsten Moment trug er Körbe voller Erde auf seinem Kopf! Er mischte sich frei unter die Arbeiter. Sie fanden große Freude an seiner Gemeinschaft. Er zog vielleicht noch größere Freude daraus, mit ihnen eins zu sein.

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„Überarbeite dich nicht. Bringe andere Leute dazu, zu arbeiten“, sagte der Meister am 28. Juni 1956 zu Jyotirmayananda, einem älteren Mönch im Ashram.

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 „Ernennt Sekretäre und Hilfssekretäre für jede Abteilung. Und man sollte niemals zulassen, dass diese Ernennung zu einer Farce wird. Das ist der Fehler, der oft von Organisatoren begangen wird, die dazu neigen, diejenigen, die sie für verantwortliche Positionen ernennen, zu ihren bloßen Marionetten zu machen!


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Am 8. Juli 1949, als der Meister von den Autoritäten auf gewisse Probleme mit der Verwaltung des Ashrams aufmerksam gemacht wurde, gab er ihnen einige wertvolle Ratschläge.


 
 
 

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