Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

Yoga Inspirationen

 

Viele der losen Inspirationen zum Yoga, die du hier findest, stammen aus der Feder Swami Sivananda. 

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Gott als das Absolute ist die letzte endgültige Wirklichkeit, die Wahrheit. Diese Wahrheit ist der Weg und das Ziel, das höchste Ziel der Menschheit. Die Wahrheit ist Eins und unteilbar, doch führen viele Wege zu ihr. Sie hat viele Seiten: Schönheit und Güte sind eins mit der Wahrheit. In ihr gibt es weder Geburt noch Tod. Alle Dinge, alle Objekte und Themen, alle Zwecke und Ziele menschlicher Belehrungen sind bloße Wortspiele oder Töne. Die Unendlichkeit, die innerlich und äußerlich ist, erscheint als diese Welt innerhalb von Raum und Zeit.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Gott ist die einzige Wirklichkeit als Wahrheit, Weisheit, Unendlichkeit, Glückseligkeit oder wie wir Gott auch nennen mögen. Außerhalb davon existieren nur Erscheinungsformen.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Gott, das Absolute, ist Anfang und Ende, das Erste und Letzte, allein, ohne ein Zweites.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Karma-Yoga ist ein sicherer Weg zur Entwicklung der Hingabe an den Herrn und zur vedantischen Erfahrung der Einheit. Ohne Karma-Yoga, d.h. ohne selbstlosen Dienst, besteht nicht die geringste Aussicht - selbst mit Hilfe jahrelanger Bemühungen -, auf den Bhakti- oder Jnana-Yoga Weg zu gelangen ( Bhakti-Yoga: der Pfad der Hingabe und Liebe für Gott ; Jnana-Yoga: der Weg der Erkenntnis)  Dienen ist durch Taten bezeugte Liebe. Echte, wahre Liebe drückt sich nicht durch Worte, sondern durch Dienen aus. Die Erkenntnis der Einheit des Lebens wird dadurch erfahren, dass wir dem Einen Selbst in allem dienen. Aus der Pflanze des KarmaYoga sprießen die Blüten des Bhakti- und des Jnana-Yoga.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Der selbstlos Dienende hat unter Umständen mit Ärger und Enttäuschungen zu tun. Dann soll er seine Arbeit unerschrocken fortsetzen, nicht wanken oder in seiner Hingabe an die Pflicht irre werden. Dank seiner Aufrichtigkeit werden sich alle Hindernisse in Hilfskräfte verwandeln, denn das Göttliche wird ihm auf geheimnisvolle Art in seiner Arbeit beistehen. Dies ist unterschiedslos immer wieder die Erfahrung aller selbstlosen Helfer. Lass also Mut und Vertrauen in das Göttliche jederzeit deine Losung sein!
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Der geistig Strebende sollte seine eigenen Interessen denjenigen der anderen unterordnen. Wer einem in Not befindlichen Hilflosen beisteht, tut mehr Sadhana und Besseres als der Mensch, welcher Meditation, Asanas (Hatha-Yoga) und Atemübungen durchführt. Wenn jemand notleidenden Menschen eine Stunde lang dient, gilt dies so viel wie sechs Stunden Meditation.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Es ist meine feste Überzeugung, dass selbstloses Dienen die größte und erhabenste Kraft des Menschen ist, das Mittel und der Weg zu hohen Ebenen der Entwicklung.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Der Samadhi-Zustand ist nichts als Glückseligkeit, Freude und Friede. Im höchsten, im Nirvikalpa-Zustand, hört jede mentale, gedankliche Tätigkeit auf. Es besteht kein Unterschied mehr zwischen Subjekt und Objekt.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Der Zustand des kosmischen Bewusstseins lässt sich nicht beschreiben. Er bedeutet Ehrfurcht, heilige Scheu, höchste Freude und reine, lautere Glückseligkeit.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Es ist besser, den Moment zu ergreifen und das Beste daraus zu machen. Lebe weise, während das Leben vor dir liegt, weise und gut im Sinn der Rechtschaffenheit. Weihe dein Leben dem Augen­blick. Aus dieser Vereinigung wird das ewige Leben hervorgehen. Denn deine Seele ist unsterblich; und wenn du jeden Moment Herz und Seele in dein Leben hineinlegst, wird auch dein Leben die Merk­male deiner Seele teilen. Wenn in der Freude und Befriedigung, welche dir die im rechten Sinn erfüllte Pflicht gewährt, Vergangenheit und Zukunft deinem Denken entschwinden, wird die Gegenwart zum ewigen Jetzt. 

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Beim Tod des physischen Körpers verlässt das Leben den Körper, um in einem anderen neuen zu wohnen. Das Leben kennt keinen Tod. Aus diesem Grund möchte der Mensch nicht sterben. Nicht ein­ mal ungesunde Zustände will er in Kauf nehmen, die das Leben ernstlich stören. Aber der physische Körper, mit dem  der Mensch verbunden ist, während er hier als Individuum lebt, ist auf diese oder jene Weise Krankheiten, Verfall und Tod unterwor­fen. Was auch die heutige Wissenschaft an Theorien aufstellen mag, die Grundursache von Leiden und Krankheiten bleibt unbekannt.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Auf der anderen Seite ist der eigentliche Feind in dir selbst,  die Quelle der Sympathien und Antipathien und des  Egoismus. Wenn du Grund zum Fürchten hast, so ist es die dunkle Natur deines eigenen Gemüts.  Wenn du diesen inneren Feind besiegst, wirst du entdecken, dass du keinen äußeren Feind zu fürchten brauchst. Wenn du diesen inneren Feind überwältigst wirst du erleben, dass das zunehmende Gefühl der Einheit und des Einsseins dich zu allen Geschöpfen auf der Erde näher zieht und zugleich alle Wesen näher zu dir. Wenn die Furcht stirbt, wird die Liebe geboren, die dein innerstes Wesen ist. Denn die Liebe ist das Licht der Einheit und des Einsseins. Die Furcht ist in Wahrheit nicht ein Teil deines innersten Wesens, sondern die Folge von Unwissenheit; man fürchtet das Unbekannte. Wenn diese Unwissenheit durch ein richtiges Verständnis der Natur des Weltalls und des Wesens Gottes entfernt ist, wird dir bewusst werden, dass die Angst gar keine Grundlage hat. In Tat und Wahrheit sind Ängste grundlos.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Eine Tugend allein macht die Vollkommenheit nicht aus, geradeso wie ein  Mensch nicht nur aus einem Glied besteht. Der Mensch ist aus vielen Teilen  zusammengesetzt und die Vollkommenheit ist die Frucht vieler vorzüglicher  Eigenschaften. Die Furchtlosigkeit spielt eine besondere Rolle unter ihnen.  Sie ist der Gegenspieler des Kummers, den sie direkt an der Wurzel  abschneidet.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Es gibt zwei verschiedene Arten von Gottesverehrung: die eine bezieht sich auf "die alles durchdringende Natur" und die andere auf "hier und hier allein". Wenn man sich hinsetzt, um über die Allgegenwart Gottes zu meditieren, d.h. über Das Göttliche in der Sonne, im Mond, in den Sternen, in allem und jedem, könnte man sich unter Umständen in der Unermesslichkeit verlieren. Auf der anderen Seite kann man im Anfangsstadium die göttliche Gegenwart auf einen bestimmten Ort beschränken, um dann später zur ersten Methode überzugehen.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Oft schweifen die Gedanken ab und beschäftigen sich mit weltlichen Dingen, wenn sie anfangen, an Gott zu denken. Mangelnde Übung und ein noch schwacher Wille sind die Ursachen. Anfangs ist es schwer die Konzentration auf Gott gerichtet zu halten; für diese Übung muss eine völlig andere übergeordnete, höhere Schicht des menschlichen Geistes entwickelt werden.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
In allen Zeitaltern begegnen wir solch großen Persönlichkeiten, die uns immer zu helfen bereit sind, die sich aber vielleicht nicht als solche ankündigen. Es ist unsere Sache, sie herauszufinden, den eigenen Meister zu wählen, Ihm mit ganzer Aufrichtigkeit zu dienen und unseren Durst nach Wissen zum Ausdruck zu bringen. Manche denken es ist unmöglich, auch nur einen einzigen Menschen mit den Eigenschaften eines wirklichen Meister ausfindig zu machen. Obwohl absolut feststeht, dass keine Vollkommenheit auf irgendeinem Gebiet ohne einen Meister erlangt werden kann, ist es doch sicher, dass allen Menschen Gottes Nähe und Liebe in gleicher Weise gilt. Aufrichtigkeit und ernstes Streben tragen immer ihre Früchte. Unter diesem Gesichtspunkt sollten Konzentration und Meditation nie aufgegeben werden.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Die moderne Zivilisation hat die Menschen in solchem Ausmaß versklavt und abhängig gemacht, dass sie zu ursprünglichen echten Empfindungen, Gedanken und Taten nicht mehr vollständig fähig sind. Sie geben sich keine Rechenschaft über ihr tägliches Handeln, über die Folgen ihres Vorgehens und Tuns; sie denken nicht darüber nach, was sie eigentlich suchen und welchem Ziel sie entgegengehen. Erfindungen, Neuerungen und verbesserte Einrichtungen haben den Menschen von der Arbeit und der menschlichen Geschicklichkeit und Kunstfertigkeit entwöhnt. Die Energieeinsparung in dieser Richtung hat aber nur seine Trägheit hervorgerufen. Er ist das Opfer vermehrter sinnlicher Wünsche und Vorstellungen geworden. Verloren in den fortwährend sich ergießenden Luxusströmen des Lebens hat der Mensch die wahre Bedeutung, den eigentlichen Sinn dieses Lebens völlig vergessen. Er denkt nicht darüber nach, woher die täglichen Notwendigkeiten kommen, wer der nie versagende, unermüdliche Versorger ist, wo Er sich befindet, wie man Ihm begegnet, was man von Ihm erbitten und auf welche Weise man Ihn verehren kann. Kein noch so gründliches Studium auf dem Gebiet der Geografie, des Pflanzenreichs, der verschiedenen Technologien, der Physiologie und anderer Zweige der Wissenschaft wird diese Probleme lösen oder auch nur den geringsten Anhaltspunkt für eine Lösung bieten.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Bekräftige folgende Formeln und meditiere darüber:


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Gott ist alldurchdringend. Immer ist ES bei dir. ES ist in dir und um dich herum. Man braucht ES nicht in der Ferne zu suchen. Das physische Auge kann ES freilich nicht sehen. Der Tastsinn kann ES nicht erreichen. ES muss durch das innere Auge der Weisheit geschaut werden.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Setze dich frühmorgens hin und schließe deine Augen. Meditiere eine halbe Stunde lang über die Tapferkeit, das Gegenteil von Furcht. Denke über die Vorteile des Muts und die Nachteile der Angst nach. Praktiziere die Tugend des Muts während des Tages. Empfinde, dass du Tapferkeit schon in hohem Maß besitzt. Bringe sie im täglichen Leben zum Ausdruck. In einigen Wochen oder Monaten wird die Angst durch Mut ersetzt sein.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Wenn wir über Leitsätze der Wahrheit meditieren, öffnet sich unser inneres Auge der Weisheit. Es wird uns das rechte Verständnis geschenkt und wir erkennen die Wahrheit. Das ist Gottesdienst. Das ist Verehrung des Herrn, die uns von Bindung und Knechtschaft befreit.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Schlimmer noch als jene im Wachzustand kön­nen die Schrecknisse des Traums sein, welche auf Gemütszustände vor dem Schlafen zurückzufüh­ren sind. Deshalb sollte man nie in einem Zustand von Sorge oder Angst zur Ruhe gehen, noch mit schwerem Herzen oder im Gedanken an ein dro­hendes Unheil. Jeder sollte vor dem Schlafen alle derartigen Stimmungen und Gedanken aufgeben und sich auf Gott konzentrieren, bis er von seinen Ängsten befreit ist. Im Gemüt und in der Seele muss völliger Friede sein. Gelingt es ihm nicht, über Gott zu meditieren, sollte er laut eine Hymne oder ein Gedicht rezitieren, bis er darüber einschläft. Dann wartet bestimmt ein tiefer, friedlicher Schlaf auf ihn.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Erstickende Wellen der Furcht mögen uns zuweilen überschwemmen. Wir verlieren vielleicht das mentale Gleichgewicht für eine Weile. Vielleicht sind wir überempfindlich und erregt. Die Erinnerung an die Vergangenheit galoppiert mit beflügelter Geschwindigkeit vorbei. Die Einbildung steigt hoch und wir malen uns Unglück über Unglück aus, das uns erwartet. Unter all diesen Umständen müssen wir jedoch unser vollstes Vertrauen in Gott setzen, zu Ihm Zuflucht nehmen und felsenfest glauben, dass Er allein uns erlösen kann.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Die Furcht stammt nicht aus dem eigenen innersten Selbst. Dies ist das Geheimnis. Das Wissen von Gott, die Kenntnis der ewigen Wahrheit, vernichtet die Furcht restlos.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Auf vielen Veranstaltungen wird betont, dass das, was Menschen als Schlangen ansehen, ja oft nur Seile seien (bzw. Nachts im Wald sieht man anstelle von Bäumen beängstigende Wesen stehen). Es fehlt aber die Stärke, um die entsprechende Erfahrung zu realisieren. Man resigniert aus Mangel an Übung. So kommt man nicht zum Ziel. Nur dann wird der Mensch von Furcht befreit, wenn das fundierte Wissen mit der Praxis gekoppelt wird. Die Idee anzunehmen, "es gibt nichts zu fürchten, weil uns nichts schaden kann, auch wenn das Gegenteil augenscheinlich wahr ist", mag paradox erscheinen.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Wenn ein Kind vor etwas Angst hat, sagen wir ihm zuerst, dass es nichts zu fürchten gibt; wir bestreiten, dass der Gegenstand zu fürchten ist. Wir erklären dem Kind, was wirklich vorliegt und was die Wahrheit ist. Wir überzeugen das Kind davon, dass es nur seine Einbildung war, die diese Furchtempfindung in ihm ausgelöst hat. Wir bestätigen das, was wahr ist. So müssen wir uns auch als Erwachsene fortwährend das Wissen einprägen, dass im ganzen Weltall nichts existiert, was Furcht verursachen könnte. Dem Unterbewusstsein, das durch einen ungewohnten Anblick oder eine barsche Stimme erschreckt wird, müssen wir immer wieder versichern, dass all dies falsch ist und dass die sich dahinter befindende Wahrheit mit dem wirklichen normalen Sinn und Wissen wohl vertraut ist. Sobald nämlich die Furcht vollständig beseitigt ist, kann uns nichts Schaden bringen.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Die Furcht muss überwunden werden. Das kann durch die Befreiung von den Gegenständen der Furcht geschehen.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Hänge dich nicht an diesen vergänglichen Kör­per. Er ist wie eine Kokosnussschale oder ein Kopf­kissenbezug. Denke immer an den innewohnen­den, unsterblichen Geist in dir. Identifiziere dich mit Ihm. Das ist die wirkungsvollste Methode. Die Furcht wird verschwinden. Du kannst durch den dichtesten Urwald gehen und ohne Licht und ohne Begleitung mitten in der Nacht auf den Straßen wandern. Der Gottliebende verliert alle Furcht durch totale Selbstübergabe.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Gewöhnlich fürchtet das Kind Vater oder Mut­ter nicht. Nur wenn der Vater sich außergewöhnlich verhält oder auf unnatürliche Weise brüllt, gerät das Kind in Schrecken vor ihm. Das prägt sich dem Gemüt ein und wirkt sich noch im späteren Leben aus. Diese Erinnerung kann auch im erwachsenen Alter kaum ausgemerzt werden. Man sollte also Kindern keine Angst machen.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Furcht ist eine negative Eigenschaft oder Regung des Gemüts. Sie ist ein Produkt der Unwissenheit. Sie tritt auf, wenn man sich mit dem Körper identifiziert und sein unsterbliches Selbst vergisst. Sie ist der alte Gefährte des Verhaftetseins oder der Täuschung.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Das Gemüt ist wie die empfindliche; fotografische Platte einer Kamera. Was immer von der Linse wahrgenommen wird, wird in die lichtempfindliche Fotoplatte dahinter eingeprägt. Genauso wird alles Gesehene und Gehörte in die sensitive Tafel des Gemüts eingegraben. Der kindliche Geist ist besonders empfindsam und formbar. Deshalb sollten Eltern und Lehrer im Umgang mit Kindern sehr gewissenhaft und verantwortungsbewusst sein. Sie sollten ihnen nichts erzählen, was sie erschrecken könnte. Stattdessen sollten sie ihnen Heldengeschichten erzählen, damit sie Mut entwickeln. Wenn die Mütter intelligente und tapfere Kinder zur Welt bringen wollen, sollten sie schon während der Schwangerschaft inspirierende, erhebende Bücher lesen. Mütter, Väter und Lehrer sollten wenigstens eine elementare Kenntnis der Psychologie haben, um die Kinder richtig zu begleiten.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Irrationale, seltsame, zwanghafte, persönliche Ängste werden Phobien (10) genannt. Diese werden durch keine objektive Wirklichkeit verursacht. Obwohl der bedrohliche Gegenstand oder die Situation, die Furcht erregen könnte, fehlt, kann sich der von Angst und negativen Gefühlen befallene Mensch nicht davon befreien.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Jeder Mensch leidet unter irgendeiner eingebildeten Angst. Er ist ohnehin schon erregt durch Ärger, Habsucht, Stolz und Hass. Nun facht noch Furcht das Feuer seiner weltlichen Gemütsbebewegungen an. Wie ein Affe jagt er durch die Gegend und kommt keine Sekunde zur Ruhe.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Furcht und Bindung sind Bewegungen, Wellen im Gemüt. Sie sind eine Art vorübergehender Wirbel. Das Gemüt setzt sich aus Furcht und Bindung zusammen. Diese sind wie Zwillinge, die eng miteinander verbunden sind. Wenn Furcht und Verhaftetsein zunichte werden, hören Leben und Existenz des mentalen Egos auf.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Unwissenheit ist die Ursache der Furcht. Der Mensch aß von der verbotenen Frucht und wurde Sklave der Sinnesfreuden. Er vergaß sein ursprüngliches göttliches Wesen und wurde vom Strudel der Unwissenheit fortgerissen. Aus dem unendlichen, furchtlosen Gott wurde das begrenzte, angsterfüllte, kleine menschliche Ich. Die Identifikation mit dem Körper, das Sich-als-Körper-Fühlen ist die Ursache der Furcht.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

furcht frau 564

Die Furcht ist der große Feind des Menschen, der Feind seines Fortschritts. Sie zerstört seinen Frieden und seine Harmonie. Sie verschlingt oder untergräbt seine Vitalität und Energie. Sie raubt dem Nervensystem die Kraftreserven und verursacht Schwachheit.

Es gibt zwei Arten von Furcht: natürliche oder gerechtfertigte Furcht, wenn das Leben in Gefahr Ist, und unnatürliche oder ungewöhnliche Furcht, hinter welcher keine objektive Wirklichkeit steht.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Aus: Inspirierende Geschichten

In längst vergangenen Tagen lag einst ein kleiner Ashram (Aufenthaltsort eines Weisen, Zentrum religiöser Studien) bestehend aus ein paar Hütten und einem Tempel, umgeben von einem großen Garten mit Blumen, Kräutern und verschiedenen Pflanzen und Bäumen, auf einem Hügel neben einem schnell fließenden Strom am Oudh Wald weit entfernt von jeder Stadt. Es lebte dort ein Heiliger mit seinen sechs Nachfolgern. Er war ein Schüler von Gopala (ein Name für den jungen Krishna) und bezeichnete sich selbst als dessen Diener. Und so erhielt er seinen Namen, Gopaldas und der Ashram wurde der Gopal Ashram genant.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Dienst an Kranken, Armen und Mahatmas reinigt das Herz. So kann man göttliche Eigenschaften wie Mitleid, Mitgefühl, Barmherzigkeit und Großzügigkeit entwickeln. Es trägt dazu bei, schlechte Eigenschaften und Unreinheiten des Geistes wie Selbstsucht, Stolz, Hass, Zorn, Gier, Eifersucht und so weiter zu beseitigen.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Manche Mahatmas (Meister) verbringen ihr ganzes Leben mit dem eingehenden Studium der Schriften und führen gerne hitzige Diskussionen und Streitgespräche über schwer verständliche Yoga- und Vedanta-Themen. Manche Yogis mühen sich mit Hatha-Yoga-Übungen ab in der Hoffnung auf übernatürliche Kräfte und foltern den Körper. Ein paar fühlen sich vom Kundalini-Yoga, dem Yoga der Energieerweckung, und den Tantra Shastras (Schriften über Tantra, die Shiva-Shakti-Philosophie) angezogen. Sie wollen auf diese Weise geistige Kräfte erlangen, um Wunder vollbringen zu können. Andere verbringen ihre ganze Zeit mit Japa (Mantrawiederholung) und Kirtan (Mantrasingen) und beklagen stundenlang ihr Getrenntsein von Gott. Gebildete junge Leute schreiben ständig interessante Artikel und Vorträge, um sich auf weltweite Vortragsreisen vorzubereiten. Ich liebe und respektiere alle diese großen Seelen wegen ihrer gründlichen Vertiefung in ihr jeweiliges Gebiet. Aber erreichen sie alle die Vollkommenheit?


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Erfolg ist schwer ohne gegenseitige Hilfe. Kopf und Herz sollten sich ergänzen. Ideal und Wirklichkeit sollten in einem engen Verhältnis zueinander stehen. Arbeit in diesem Bewußtsein ist Karma Yoga. Der Herr hat diese Wahrheit in der Bhagavad Gita verkündet.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Der erste Schritt ist oft der schwerste.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Einst lebte in einem fernen Dorf in der Nähe von Allahabad ein Vaishya (Ein Mensch vom Stand der Händler und Kaufleute) namens Kancha Prabhu. Er handelte mit Stückgut und durch den Willen Gottes wurde er sehr reich. Er war so reich, dass er schon gar nicht genau wusste, wie viel er besaß. Er hatte aber keine Söhne. Nur seine Frau lebte bei ihm.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Es wäre einfach, diese Frage etwa so abzutun: "Ja, nach langen, intensiven Askese- und Meditationsübungen im Swarg Ashram und nach dem Darshan (Sicht) und dem Segen mehrerer Maharishis (große Weise) erschien mir Gott in Gestalt von Sri Krishna."


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Zur Zeit Buddhas lebte Durbuddhi, ein Atheist in der Stadt Gaya. Durbuddhi war ein sehr grausamer Mensch. Er peinigte die guten Menschen. Er beraubte sie, terrorisierte sie und jagte ihnen Angst ein. Er hatte einen grimmigen Charakter. Kinder und Frauen erstarrten vor Schrecken, wenn sein Name fiel. Er war ein Teufel in Menschengestalt.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Es ist mein Glaubensbekenntnis, Gott in jedem Wesen oder jeder Form zu sehen, Ihn überall, immer und in allen Lebenslagen zu fühlen und alles als Gott zu sehen, zu hören, zu schmecken und zu spüren.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Für den Entwicklungsprozeß zur idealen menschlichen Natur hin braucht man gute Gesundheit, klares Verständnis, tiefes Wissen, einen reinen machtvollen Willen und moralische Integrität.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Meine Philosophie ist weder eine verträumte, subjektive, die Welt verneinende illusionistische Lehre noch eine grobe weltbejahende Theorie sinnorientierten Menschseins.


Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Für mich gibt es keine physische Welt.


 
 

Teilen macht Freude:

 

Auch interessant