Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

Yoga Inspirationen

 

Viele der losen Inspirationen zum Yoga, die du hier findest, stammen aus der Feder Swami Sivananda. 

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Als Sannyasin im Swarg Ashram, wo der Meister Bußübungen während seiner Sadhana machte, pflegte er unermüdlich die kranken Mahatmas.


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Als der Meister auf seiner Indien-Tour in Colombo war, wurde er von einem jungen Mann angesprochen, der ihn bat, ihn in das Studium der Bhagavad Gita einzuführen.


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  21. Suche die innere Sonne, das innere Licht des aus sich selbst heraus strahlenden Atma oder der höchsten Seele.
  22. Die Vedanta spricht von dem einen losgelösten Brahman und der einen abhängigen Maya.
  23. Keine Philosophie kann ohne Selbstanalyse begriffen werden.
  24. Erkenne das Eine, indem du alles andere erkennst.
  25.  Weisheit sind wahres Gold und Edelsteine.
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  16. Unsterblichkeit oder ewiges Leben ist der Zustand jenseits der Zeit.
  17. Die Philosophie des Vedanta zeigt, dass alle Religionen im Kern eins sind.
  18. Jesus sagte: „Gott ist im Himmel.“ Dann sagte er: „Das himmlische Königreich ist in eurem Herzen.“ Und schließlich sagte er: „Der Vater und ich sind eins.“
  19. Wir sind alle eins; eine göttliche Flamme.
  20. Unglück und Leid sind die Folge von Unwissen.
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  11. Wenn du Unterschiede schaffst, ist Furcht in dir.
  12. Wo keine Dualität ist, gibt es weder Krankheit, noch Verfall, noch Tod.
  13. Derjenige, dessen Geist zerstreut ist, der lasterhaft und ruhelos ist, der keinen inneren Frieden hat, kann niemals Selbstverwirklichung erreichen, auch nicht mit allem Wissen dieser Welt.
  14. Nach der Philosophie des Advaita Vedanta ist Befreiung das Verschmelzen der individuellen mit der kosmischen Seele.
  15. Wissen aus Büchern und Gelehrsamkeit sind nutzlos. Die Erkenntnis des Atma allein ist wesentlich.

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   6. Befreiung ist der Hafen ewigen Friedens.
   7. Brahman ist die Quelle jeder Erkenntnis. Es ist die Quelle der Tätigkeit des Geistes und der Sinne.
   8. Suche die Erkenntnis des Atma, und sei es in der Arktis oder Antarktis.
   9. Das, was frei ist von Dualität; das, was die Ursache der Vielfalt ist und zugleich das eine und einzige, ist Brahman.
  10. Alles Lebende ist eins. Das Individuum und das Göttliche sind eine Einheit.
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   1. Unsterblichkeit, die durch objektive Umstände oder durch gute Taten erlangt wurde, ist endlich.
   2. Unsterblichkeit kann nicht durch materiellen Reichtum erlangt werden.
   3. Selbstverwirklichung ist nicht das Ergebnis einer Leistung.
   4. Gehe von der Zeit in die Ewigkeit über. Das ist Freiheit oder Befreiung.
   5. Ein Mensch, der spirituellen Durst hat, trinkt den Nektar der Unsterblichkeit.

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Gandhi war ein großer Anhänger des Fastens. Das Wort „fasten“ erschreckt euch. Ihr könnt nicht einmal an einem Tag im Monat ohne Essen sein. Ihr könnt nicht auf eure Naschereien verzichten. Ihr habt sechs Mahlzeiten am Tag und wenn ihr beim Zubettgehen nicht euren Kaffee bekommt, leidet ihr sehr darunter.
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Neben Buddha und Jesus war Gandhi ein weiterer großer Heiliger, der uns den Weg zu Gewaltlosigkeit und Frieden zeigte. Er zeigte uns, wie man Ahimsa, Satyam und Brahmacharya lebt. Diese drei Ideale bilden die eigentliche Grundlage von Yoga und Vedanta. Gandhis Leben baute auf der soliden Basis dieser fundamentalen Tugenden auf. Von Kindheit an hatte Gandhi einen natürlichen Hang zur Ehrlichkeit. Es war ein angeborener Wesenszug. Später erlegte er sich das Gelübde der lebenslangen Brahmacharya auf. Durch verschiedene wirkungsvolle Techniken brachte er alle seine Sinne unter vollständige Kontrolle. Ahimsa prägte sein tägliches Leben. Durch die Macht, die er dadurch gewann, war er fähig, all die Gewalt ertragen, die seine Gegner ihm antaten. Er hatte keine Verhaftungen an den Körper, der den wertvollsten Besitz für jeden Menschen darstellt. Oft setzte er sein Leben aufs Spiel. Er war ein großer spiritueller Held.
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Gandhi war nicht nur ein Patriot, sondern auch ein Heiliger. Sein politisches Engagement, sein Patriotismus und sein Einsatz für die Freiheit Indiens waren  Teil seiner Sadhana, zur Selbstverwirklichung. Er war ein Maharishi. Er zeigte uns, wie man Freiheit und Vollkommenheit erlangen kann. Ziviler Ungehorsam war eine mächtige Waffe in seiner Hand, mit der er Indien zur politischen Freiheit führte. Ziviler Ungehorsam oder Verweigerung ist die älteste spirituelle Waffe, die die Weisen in Indien die Menschen zu gebrauchen lehrten, um spirituelle Freiheit zu erlangen.
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Am selben Tag sprach der Meister vor einer großen Menge in der Gokhale Halle und würdigte Gandhi mit folgenden Worten:


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Ein anderes Mal während der Indien-Tour war der Meister an der Hindu Theological School in Madras, wo er zu den Theologiestudenten sprechen sollte. Er bemerkte ein Portrait von Gandhi vor der Estrade. Es war reich geschmückt, denn es war Gandhis Geburtstag. In das Bild versunken, sagte der Meister: „Bapuji lächelt. Er sieht uns alle an und segnet uns. Auch er ist heute sehr glücklich.“


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Während der Indien-Tour des Meisters im Jahr 1950, kam ein junger frommer Mann aus Bihar in Sri Sinhajis Haus mit dem Meister zusammen. Er hatte ein spezielles Problem und der Meister gab ihm eine noch speziellere, paradoxe Antwort darauf.


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Am Abend des 25. November 1949 bereitete R. Anantakrishna Sastri, ein bekannter fernöstlicher Gelehrter, an der Ufertreppe des Ashram eine Zeremonie zur Verehrung des Ganges vor. Die Ufertreppe wurde ausgiebig geputzt und die Ashrambewohner und Besucher setzten sich bequem auf die sauberen Stufen. Auch der Meister war dabei. Sastriji und seine Frau begannen mit dem Ritual.


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Als im Jahre 1949 der Bedienstete des Meisters ein almirah öffnete, fand er dort ein von Ratten zernagtes Betttuch und darin vier neugeborene Rattenbabys. Sie hatten die Augen gerade erst ein wenig geöffnet. Er brachte sie zum Meister. Als dieser die Rattenbabys sah, wurde sein Herz von Mitleid ergriffen und es tat ihm sehr leid, dass sie gestört worden waren. Er bat den Bediensteten, sie sofort zurückzulegen, genauso wie er sie vorgefunden hatte, damit die Mutter sie nicht suchen müsse, wenn sie zurückkäme. Und so geschah es.

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Es war der 4. Oktober 1948. „Was für ein schönes Häuschen! Dient es Meditationszwecken, Swamiji?“ fragte ein Besucher, als er in Richtung der Wohnräume des Meisters blickte, hinter denen am Flussufer eine kleine Hütte stand.


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Während des abendlichen Kirtan Singens sah der Meister einen Teilnehmer, der mit dem unteren Ende seiner Taschenlampe plötzlich einen Skorpion zerquetschte. Nach dem Kirtan fragte er den Besucher, warum er das Insekt getötet hätte. „Es sticht Menschen“, antwortete der Besucher.


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Als der Meister eines Tages von seinem Büro in sein Zimmer zurückkam, sah er eine Menge großer schwarzer Ameisen über den Weg krabbeln.
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Im Verlauf eines zwanglosen Gesprächs mit einem seiner vertrautesten Schüler, erklärte der Meister, warum er morgens so viel Zeit im Bad zubrachte.


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Im Jahre 1938 las Sri N. P. Kaliandasani, ein Hypnosearzt aus Kalyan, einen Artikel, in dem der Meister erwähnte, dass es sich nur um einen Trick handelte, wenn man roti auf heißen Kohlen auf der Handfläche bäckt. Mit dem Wunsch, diesen Trick vom Meister zu lernen, machte sich Kaliandasani im August 1939 auf den Weg nach Rishikesh.


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In Gesprächen redete der Meister stets jeden mit Respekt und Höflichkeit an. Auch wenn er nur mit einem Kind sprach, nannte er es „Aap ayiye“. Während seines Aufenthalts in Malaysia  sprach er den tamilischen Lastträger auf der Kautschukplantage immer mit „neengal“ an und niemals mit „nee“. Die Pronomen für die zweite Person „aap“ in Hindi und „neengal“ in Tamil werden benutzt, wenn man mit einem älteren Menschen oder einem Vorgesetzten spricht, oder auch, wenn man gleichgestellten besonderen Respekt erweisen möchte. Die entsprechenden Pronomen für gleichgestellte sind „tum“ und „nee“, für minder gestellte und Untergebene „tu“ und „nee“.


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Ein kanadischer Aspirant, Joe Gnilka, veranschaulichte diesen Standpunkt. In einem Gespräch mit dem Meister am 12. Dezember 1958 sagte er: „Diese Illusion ist mir immer noch ein Rätsel. Ich fühle mich selbst nirgends. Wenn dies, das und überhaupt alles eine Illusion ist, welche Garantie gibt es dann, dass Brahman selber nicht auch nur eine Illusion ist? Man denkt, dass Brahman existiert, aber es könnte ein Irrtum sein. Es könnte auch nur eine Illusion sein.“
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Ebenfalls in den 50iger Jahren kamen Mitglieder einer deutschen Familie, um den Meister zu sehen. Eine von ihnen, eine Dame, fragte ihn, ob auch Europäer im Ashram lebten. Als der Meister bejahte, fragte die Dame interessiert weiter: „Sind Deutsche hier?“


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1958 traf eine Gruppe Südafrikaner den Meister. Während sie über die Ableger der Divine Life Society in Südafrika sprachen, erwähnten sie, dass einige europäische Mitglieder großes Interesse an der Entwicklung der Tätigkeiten der Gesellschaft zeigten. Sie sprachen im Besonderen von einem jungen Europäer, der allem entsagt hatte und sich nun ganz für die Gesellschaft einsetzte.


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21.  In dem Augenblick, wenn die Unwissenheit vertrieben oder die Dualität aufgehoben ist, erfährt man Moksha.



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13.   Verschiedenheit ist des Produkt der Unwissenheit, der Täuschung.


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5.      Avidya Shakti (die Macht der Unwissenheit) besteht in der reinen Seele. Das ist ein Mysterium.


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1.      Ewige Weisheit, tiefster Frieden und immerwährende Wonne sind bereits in dir angelegt. Sie sind nur durch Unwissen verschleiert.


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Der Rechnungsprüfer des Swarg Ashram war gerade mit der  Buchprüfung im Büro des Meister beschäftigt. Der Meister sah in an und sprach: „Prüfe deinen Geist, prüfe deine Gedanken. Mache eine Inventur aller Gedanken und Wünsche deines Geistes.“


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Als der Meister mit Major General A.N.Sharma nach Hardwar reiste, hatte das Auto eine Panne und man musste die Fahrt mit dem Bus fortsetzen.


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Ein Regierungsangestellter beklagte sich beim Meister: „Obwohl ich alle Bedingungen für eine Beförderung längst erfüllt habe, bin ich noch nicht befördert worden, wie alle meine Kollegen. Ich glaube ich benötige etwas Göttlichen Hilfe damit es mit mir weitergeht.“


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Ein kleiner Zwischenfall, der sich vor Jahren während der Britischen Herrschaft in Indien ereignete, zeigt eindrucksvoll des Meisters Einfluss auf die Natur.


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In seinem Buch, Die zehn Upanishaden (Ten Upanishads) schildert der Meister in klaren Worten, wie jeder selbstverwirklichte Weise alle Kräfte von Brahman besitzt. Er schreibt, dass das Wissen über Brahman niemals unabhängig von der Beherrschung dieser Kräfte einhergeht; Wissen und Kräfte gehen quasi Hand in Hand.

Als Anwalt Tiwari aus Gwalior dieses Buch gelesen hatte, dachte er, dass der Meiser als selbstverwirklichter Weiser über all diese psychischen Kräfte verfügen müsse, obwohl er niemals offen Gebrauch davon mache. Als er sich im Sommer 1955 im Ashram aufhielt, wandte er sich an den Meister und stellte er ihm diese Frage indirekt, indem er sich erkundigte: „Swamiji, was sind die Kräfte eines Jivanmukta?“

„Ein Jivanmukta hat alle Kräfte eines Siddha.“

„Wie unterscheiden sich diese Kräfte von jenen Gottes?“

„Die Kräfte eines selbstverwirklichten Weisen sind wie die von Gott, bis auf die Kraft der Schöpfung.“

„Kann er also das Wasser des Ganges gefrieren lassen?“

Der Meister lächelte. „Warum nicht?“ Er könnte es, wenn er es wollte, aber er würde es nicht tun, es sei denn es wäre zum Wohle der Menschen.“



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Ein Mann wollte etwas über sein früheres Leben wissen. Besessen von diesem Wunsch, trat er auf den Meister zu, und bat diesen voller Inbrunst, ihm seine Vergangenheit doch etwas zu erhellen. Der Meister schloss daraufhin seine Augen für einige Augenblick; aber als er sie wieder geöffnet hatte, ging er nicht auf die Bitte des Besuchers ein, sondern begann eine andere Arbeit. Als der arme Besucher aber auf seinem Anliegen beharrte, fuhr ihn er Meister an: „Maharaji, wenn ich dir etwas über dein früheres Leben erzählte, so würdest du vor Schreck erstarren.“


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Sushila Vighnay, Doktorin und Anhängerin des Meisters, kam 1958 in den Ashram. Während eines Gespräches mit dem Meister trug sie folgende Zweifel vor: „Wie kann es sein, Swamiji, dass ich in meinen Träumen deinen Darshan hatte noch bevor ich hierher kam? Auch für die vielen inspirierenden Erfahrungen, die durch deine Gnade zu mir kamen, finde ich keine Erklärungen.“


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Es war der 14. März 1955. Der Meister begab ich gerade auf den Weg zum Satsang; mit ihm war Swami Atmananda. Dieser war gerade von einer Reise nach Gujarat zurückgekehrt und berichtete ihm nun in aller Ausführlichkeit von einer wunderlichen Begebenheit, bei der der Meister im Haus eines Anhängers erschienen sein soll. Die Frau des Hauses, die gerade anwesend war, hielt daraufhin einen Lobgottesdienst vor den Füßen des Meisters ab und brachte ihm Opfergaben dar. Als die Erscheinung des Meisters entschwunden war, fielen zwei Sandalen und ein Photos des Meisters von oben herab. Auf ähnliche Weise hatte sie auch Kenntnis von Liedern erhalten, die fernab in Gujarati komponiert worden waren.
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Eines Tages wandte sich ein Aspirant mit einem wohlgemeinten Rat an den Meister: „Viele glaubwürdige Personen schreiben dir Wunderkräfte zu. Meinst du nicht, du solltest dich nicht vor der Öffentlichkeit und deinen Anhängern von solchen Dingen distanzieren?“
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… „Was ich euch heute gesagt habe, sollte genug sein, um euch für die nächsten drei Jahre zu beschäftigen. Ich spüre große Liebe für jeden von euch. Ich bete Tag und Nacht zu Gott er möge euch mit Unterscheidungskraft, Leidenschaftslosigkeit und Weisheit segnen. Nur deshalb sage ich dies alles zu euch. Ich bürde euch keine harte Disziplin auf, weil ich weiß, dass die Menschen hier alle in verschiedenen Entwicklungsstadien sind. Ich möchte, dass jeder  Aspirant hier aus eigenem Antrieb und ohne Widerstände wachsen kann. Jeder sollte hier seine verborgenen Möglichkeiten entwickeln; ich gebe jedem hier genug Raum dazu.


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… „Ihr solltet dem Ashram, der euch für eine Zeit lang mit Nahrung und Unterkunft versorgt hat,  mit ganzen Herzen dienen. Dankbarkeit ist eine goldene Tugend. Wenn ihr aber noch nicht einmal diese grundlegende Tugend, die selbst die Tiere haben, verinnerlicht habt, wie wollt ihr dann auf die Gottverwirklichung hoffen?


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… „Angenommen ihr würdet ein normales Familienleben führen, würdet ihr dann täglich Milch und Früchte zu euch nehmen? Fragt euch das einmal. Wenn ihr 150 Rupien im Monat verdienen würdet und ihr für eine 5-köpfige Familie verantwortlich wärt, würdet ihr euch dann den Luxus einer Banane auch nur einmal im Monat leisten? Niemals würdet ihr das tun, denn ihr würdet denken, was dies für eine Geldverschwendung sei. Und warum? Weil ihr euch um den Fortbestand eurer Familie sorgen würdet, weil ihr denken würdet, dass ihr genug Geld für die Ausbildung eurer Kinder sparen müsst. Hier aber habt ihr solche Gedanken nicht. Ihr fühlt euch für den Fortbestand der Institution nicht weiter verantwortlich, denn hättet ihr solche Gedanken, so hätten wir hier bei uns keine Probleme mehr.


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Ihr denkt wohl, dass ich immer voller Liebe und Sanftmut bin, dass ich die Arbeit liebe und es gerne sehe, wenn andere arbeiten. Ja, so bin ich. Aber ihr seht nicht meinen Rudra Aspekt. Wenn ihr euch ein wenig Wissen angelesen habt und ihr deshalb vor Stolz beinahe platzt, oder wenn ihr meint, ihr seid für die Institution unentbehrlich, dann zeige ich euch ein wenig von meinem Rudra Aspekt. Es war Gandhi ganz alleine, der Indien in die Unabhängigkeit führte und nicht eine Institution. Ein Heiliger allein kann die Welt verändern. Die Institution ist nur ein Instrument in seinen Händen, die darüber hinaus Anderen die Möglichkeit zur Entwicklung gibt. Ich kann aber auch ohne eine Institution meine Arbeit vollbringen. Auch heute noch könnte ich die Gesellschaft einfach so auflösen. Ich lebe dann von Almosen, wohne in einer Höhle und wirke von dort aus Wunder.


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… „Ihr müsst immer mit selbstlosen Dienst beschäftigt sein. Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit – es gibt wirklich nichts wirksameres, um den teuflischen Geist von seinen Schandtaten abzuhalten. Ihr müsst euch über und über mit Arbeit bedecken und immer einen Monat voll unerledigter Arbeit vor euch haben. Niemals sollte es euch passieren, dass ihr das Gefühl bekommt, alle Arbeit erledigt zu haben, denn in diesem Moment gebt ihr eurem Geist die Erlaubnis, Sturm zu laufen. Hier gibt es kein Ende der Arbeit. Ich kann euch in diesem Moment  so viel Arbeit aufladen, dass ihr die nächsten zwei Jahre rund um die Uhr beschäftigt seid.


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… „Gehorsam, Hingabe und spirituelle Verbundenheit sind allesamt miteinander verbunden. Nur wenn du dich dieser Sache mit vollem Herzen widmest, kannst du in inneren Kontakt mit mir treten. Sonst bist du nur für ein paar Jahre hier, arbeitest wie ein Ochse, ziehst aber daraus ­­nur wenig spirituellen Nutzen.


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Einmal musste der Meister einen Aspiranten aus dem Ashram verweisen.

Kurz danach sprach der Meister zu einem der Ashramleiter und einigen seiner Anhängern: „Eine niederträchtige Moral ist eine Schande sowohl für Aspiranten als auch für Sannyasins. Bei einem Menschen, der seiner Lust anheim fällt würde ich ja noch eine Warnung aussprechen und ihm die Chance geben, sein Verhalten zu bessern.  Nicht aber wenn jemand das harmonische Zusammenleben im Ashram zerrütten, die Mission des Herren vereiteln und einen Keil zwischen die Bewohner hier treiben will. Vor solchen Unruhestiftern muss man auf der Hut sein. Sie sind für die Institution wie ein tödliches Krebsgeschwür, dass sofort beseitigt werden muss. In so einem Fall bediene ich mich der Blitzmethode und werfe sie ohne vorherige Warnung aus dem Ashram.


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Zu der Zeit als der Meister sein Sadhana noch im Swarg Ashram praktizierte, hatte er einen Zimmernachbarn namens Rajarajeswarananda, der ein Verehrer der Göttlichen Mutter war. Ganze zwölf Jahre lang hatte er Devi gehuldigt, jedoch ohne damit Perfektion zu erreichen. Am Tag von Durga Puja wollte dieser Swami die Göttliche Mutter mit Seidenstoffen und Schmuck verehren, aber ihm fehlte das Geld dazu. Am Tag vor der Feier hörte er plötzlich ein Klopfen an seiner Tür. Er öffnete und sah drei Mädchen aus Punjab vor sich. Jede von ihnen trug einen Silberteller mit Seidenstoffen, Früchten, Schmuck und Geld.
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Der Meister hatte kein bestimmtes Ritual für die Lobpreisung der Göttlichen Mutter. Er erklärte dies einmal als ein Gelehrter aus Südindien mutmaßte, dass der Meister wohl die Perfektion im Sri Vidya Upasana erreicht haben müsse, und er deshalb bei allen seinen Unternehmungen so erfolgreich sei.

 

„Ich habe auch kein Sri Vidya Upasana vollführt,“ entgegnete ihm der Meister. „Ich wiederhole das Mantra, zusammen mit einigen anderen nach meinem täglichen Bad. Ich wiederhole es aber nur einmal. Aber vielleicht hast du recht wenn du sagst, dass ich Sri Vidya Upasana vollführt habe. Obwohl, auf eine andere Art und Weise. Wann immer ich eine Frau sehe, so verbeuge ich mich im Geiste vor ihr und wiederhole ein Devi Mantra wie etwa Om Sri Durgayai Namah. Ich sehe in allen Frauen die Verkörperung der Göttlichen Mutter. Wenn ich die heiligen Aschen auf meine Stirn auftrage wiederhole ich Om Hrim Om. Dies ist mein Sri Vidya Upasana.


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Dr. Thompson, ein amerikanischer Philosoph, stellte dem Meister eine direkte Frage: „Hast du je Gott gesehen, Swamiji?“

„Ich sehe stets nichts anderes als Gott!“ antwortete der­ Meister. „In den Speisen, die ich zu mir nehme, im Wasser, dass ich trinke, in den Menschen die ich grüße, in den Tieren, auf die ich treffe, und auch in ihnen, Dr. Thompson, sehe ich nichts anderes als Gott allein!“
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Im Jahre 1956 besuchte Pastor Stanley Jones den Ashram. Er war ein bekannter christlicher Prediger aus den Vereinigten Staaten. Bei einer Diskussionsrunde am Morgen des 14. März berichtete Pastor Jones zusammen mit einigen anderen Besuchern über seine Erfahrungen.

 

Als die Reihe an den Meister kam, sprach dieser nur: „Suche, finde, tritt ein und verweile dort. Ich singe diese Formel. Ich lebe diese Formel. Ich versuche, rechtschaffen zu sein. Ich versuche, in Gott zu leben. Ich kultiviere Tugenden. Das sind meine Erfahrungen.“
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Einmal wollten einige Ashrambewohner einem Mitbewohner den letzten Dienst erweisen. Ramananda war sein Name; er war für tot erklärt worden.

 

Als der Meister dazu kam, sah er die Ruhe auf dem Gesicht des Besagten und er rief: „Nur nichts übereilen! Gebt ihm zuerst künstliche Beatmung und einige Injektionen. Lasst uns sicher sein, dass er nicht nur ohnmächtig ist.“

 

Die Aspiranten handelten schnell. Zwei von ihnen rieben Ramanandas Füße mit Terpentinlösung ab, während zwei andere Atemspende gaben. Ein anderer Swami verabreichte Injektionen.

 

Der Meister selbst saß neben dem Körper Ramanandas, rieb den Brustkorb und sang den Hare Rama Kirtan.

 

Als dann einer der Atemspender die Hand Ramanandas losließ, fiel diese leblos zu Boden.

 

„In Ordnung, jetzt betet ,Krishna Bhagavan Ki Jai’“ sagte der Meister, der nun davon überzeugt war, dass alles Menschenmögliche getan war und gab so seine Erlaubnis für den letzten Ritus. Er selbst nahm dazu ein Gefäß mit Gangeswasser und goss es unter den Worten des Panchakshara Mantra über den Körper des Toten.


 
 

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