Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

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Die völlige Läuterung all unserer Werkzeuge ist eine absolute Notwendigkeit. Und zwar müssen wir jenen Teil unseres niederen Selbst ins Auge fassen, dessen Reinigung und Vervollkommnung am leichtesten die Vollkommenheit aller übrigen Teile herbeiführen wird. Wir sind der vom Körper und Gemüt eingehüllte Geist. Zuerst muss das Antahkarana, das innere Instrument, das was uns als "Ich" erkennen läßt, in Angriff genommen werden. Dieses setzt sich aus dem Gemüt, dem Intellekt, dem Ego, d.h.. dem persönlich-egoistischen Sinn, und dem Unterbewusstsein zusammen.

Innerhalb des Gemüts oder mentalen Ich ist es Buddhi, das Unterscheidungsvermögen, das zuerst geläutert werden muss. Ist Buddhi einmal gereinigt, kann es höchst wirkungsvoll auf die Wahrheit unseres innersten Seins reagieren und auch klar die Vorgänge im übrigen Teil unseres Wesens verfolgen. Buddhi ist das Werkzeug in uns, dass dem Geist ermöglicht die Wahrheit zu verstehen und zu besitzen. Für diese Besitzergreifung sind zwei Dinge nötig: immer stärkere Befreiung von den niederen Funktionen des mentalen Egos und deren Beherrschung sowie ein immer deutlicher werdendes Bewusstsein von der Tatsache des inneren Kerns, des selbst-existierenden Seins, der Macht und der Glückseligkeit des göttlichen Selbst, das hinter dem Schleier des Buddhi verborgen ist. Wenn in Buddhi, im Unterscheidungsfaktor, die leiseste Spur eines Wunsches besteht, offenbart es Unvollkommenheit. Jede, aber auch jede Unterordnung des Buddhi in Bezug auf Sinneseindrücke, sinnliche Regungen und Erregungen ist Unreinheit.

aus: Die Überwindung der Furcht

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