Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

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Es war während der Reise des Meisters durch ganz Indien. Am 17. September 1950 hielt er eine Ansprache vor einem prallvollen Saal an der Patna-Universität. Der Vizekanzler Sarangdhar Sinha führte den Vorsitz. In der Mitte seiner Ansprache brach der Meister in Kirtan (Mantrasingen) aus:

Hari Ki Premi Hari Hari Bolo

Avo Pyare Milkar Gavo.

Dann bemerkte er, dass viele Studenten nicht an seinem Gesang teilnahmen. Er gab ihnen eine milde Zurechtweisung:

„Ihr schließt euch mir nicht dabei an, Seine Namen zu singen. Mira tanzte auf offener Straße. Alle ihre Lieder sind unsterblich geworden. Sie lebt in unseren Herzen. Solange man sich an Krishnas Namen erinnern wird, solange wird man sich auch an ihren Namen erinnern. Ihre Lieder inspirieren Menschen, wenn sie verzweifelt sind. Sie hatte Vertrauen in Krishna. Sie lernte nicht an Schulen oder Colleges. Sie machte keinen M.A.-Abschluss. Sie unternahm keine Forschungsarbeit. Stattdessen zapfte sie direkt die Quelle an – Gott! So erwarb sie alles Wissen.“ …

(Kirtan: Mantrasingen / Mantra: Klangenergie; mystische Formel zur Meditation / Mira, Mirabai: indische Heilige / Krishna: Manifestation Gottes; achter Avatar von Vishnu; lebte laut klassischer Chronologie ca. 3000 v.Chr.; verkündete die Bhagavad Gita / Vishnu: Erhalter; Teil der hinduistischen Trinität)

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