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Yoga zuhause lernen – wichtige und hilfreiche Tipps für Anfänger

Yoga ist mittlerweile zum Trend-Sport geworden und es gibt unzählige Angebote, wo man Yoga erlernen kann. Sie können Yoga in einem Yoga-Studio, Online-Kurs oder auch mit einem privaten Yogalehrer erlernen. Hierbei ist es zunächst wichtig, dass Sie sich darüber im Klaren sind, warum Sie gerne Yoga lernen möchten. Möchten Sie mit der Hilfe von Yoga leichter entspannen? Wollen Sie innere Ruhe finden oder etwas gegen Ihre Rückenschmerzen tun? Je nachdem, welches Ziel Sie mit der Yoga-Praxis erreichen möchten, können Sie eine andere Art Yoga praktizieren. Es gibt unterschiedliche Stile, die Sie ausprobieren können. Weiterhin benötigen Sie natürlich auch die richtige Ausstattung wie eine Yoga-Matte oder auch Yoga-Blöcke. Wenn Sie gerne Yoga erlernen möchten, haben wir nachfolgend einige hilfreiche Tipps für Sie zusammengestellt, damit Sie erfolgreich starten.

Punkt 1

Wo finde ich einen guten Yoga-Lehrer in meiner Umgebung?

Nicht jeder Yoga-Lehrer ist für jeden Schüler geeignet. Bis Sie den richtigen Yoga-Coach für Ihre individuellen Bedürfnisse gefunden haben, kann es schon mal eine Weile dauern. Wenn Sie beispielsweise die Yoga-Praxis in Berlin erlernen wollen, haben Sie die Möglichkeit, sich an einen privaten Lehrer für Yoga zu wenden. Besonders für Anfänger ist es von Vorteil, wenn der Lehrer sich nur auf Sie konzentrieren kann und Ihnen bei der richtigen Ausführung der Übungen hilft. Auf diese Weise werden Sie individuell gefördert und Ihr Lehrer passt sich Ihren Bedürfnissen an. Einen solchen Lehrer können Sie ganz einfach online über eine Plattform wie Superprof finden. Dort gibt es Yoga-Lehrer für alle Niveaus, Altersstufen und Yoga-Arten. Hier können Sie nach Angeboten in ganz Deutschland oder nur im Umkreis suchen.

Achten Sie darauf, dass der Yoga-Lehrer kompetent ist und nach den Richtlinien der Yoga Alliance oder des Berufsverbandes der Yogalehrenden in Deutschland ausgebildet wurde. Weiterhin achtet ein guter Yoga-Lehrer in der Stunde auf seine Schüler und führt die Übungen nicht mit aus.

Punkt 2

Welcher Yoga-Stil ist für mich geeignet?

Als Anfänger ist es beim Yoga eine schwierige Aufgabe, den richtigen Stil zu finden. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Yoga, über die man sich erst mal einen Überblick verschaffen muss. Wenn Sie fit sind und sich richtig auspowern möchten, sollten Sie es mit Power Yoga probieren. Bei diesem Stil kommen Sie in jedem Fall ordentlich ins Schwitzen. Ebenso für sportliche Yoga-Anfänger ist Vinyasa Flow Yoga geeignet. Dieser Stil zeichnet sich durch viel Bewegung aus und die einzelnen Übungen werden nur für eine kurze Zeit gehalten. Sind Sie nicht so sportlich und möchten sich lediglich entspannen, sollten Sie Yin Yoga testen. Die einzelnen Übungen werden hierbei mit Hilfsmitteln oft bis zu 10 Minuten lang gehalten und der Stil dient der reinen Entspannung. So können Sie bewusst Ihren Körper entspannen und loslassen.

Wir stellen auf Yoga-Welten.de verschiedene Yoga-Stile vor:

Iyengar Yoga – Einführung, Übungsreihen, Videos

BKS Iyengar

 

Iyengar Yoga beruht auf den Lehren von B.K.S. Iyengar. Die Körperübungen und Atemübungen werden langsam, konzentriert und genau ausgeführt. Zahlreiche Hilfsmittel sollen die Ausführung der Übungen insbesondere für Anfänger und körperlich behinderte Menschen vereinfachen. 

Ashtanga (Vinyasa) Yoga und Power Yoga

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Ashtanga (Vinyasa) Yoga ist eine Hatha-Yoga-Übungssystem mit speziellen Übungsabfolgen und Atemtechniken. Power Yoga baut darauf auf, die Reihenfolge der Asanas ist aber variabler.

Kundalini Yoga

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Kundalini Yoga - Wege zur Urkraft im Menschen

Wie bei vielen Yoga Stilrichtungen üblich, betont der Name den Aspekt des Yogas, den diese Richtung vorrangig fördern will. Beim Bhakti Yoga ist dies die liebende Hingabe an Gott, beim Raja Yoga der "königliche" achtfache Yoga-Pfad, beim Jnana Yoga der eigene Intellekt (Jnana = Wissen) und beim Karma Yoga gilt es, das moralische Konto der Seele ins Plus zu bringen.

Kundalini Yoga will die Schlangenkraft am Fuße der Wirbelsäule erwecken und durch die Nadis über die einzelnen Chakren nach oben ins oberste Chakra, dem Sahasrara-Chakra, leiten, um hierdurch den Menschen zur Erleuchtung zu führen. Alle körperlichen Übungen, Mantras, Meditationen und Atemübungen im Kundalini Yoga sind auf dieses Ziel ausgerichtet.

Es gibt unterschiedliche Herangehensweise im Yoga, diese Urkraft im Menschen zu erwecken:

Was ist TriYoga?

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TriYoga – der meditative Tanz

TriYoga ist eine Yogaart mit fließenden Bewegungen, welches die Elemente Asana (Stellungen), Pranayama (Atem) und Mudra (Siegel) miteinander verbindet. Die charismatische Begründerin dieses Stils, Kali Ray (besser als Kaliji bekannt), hat 1980 nach der spontanen Erweckung ihrer Kundalini mit einer fließenden Serie von Yogastellungen begonnen. TriYoga war geboren, obwohl Kaliji zuvor nur wenig Hatha Yoga praktiziert hatte.

Karma Yoga

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Was ist Karma Yoga? Karma Yoga ist der "Yoga der Tat". Ein jahrtausendealter spiritueller Pfad, den eigenen Alltag yogisch zu durchweben. Was bedeutet das konkret?

Was ist Bhakti-Yoga?

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Bhakti-Yoga - der Weg der liebevollen Hingabe

Die Bedeutung: Bhakti-Yoga steht für liebevollen und verehrenden Hingabe zu Gott, einem Guru und/oder der gesamten Schöpfung. Es gibt viele Spielarten der Bhakti...

Raja Yoga nach Patanjali

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Raja Yoga nach Patanjali | der achtfache Pfad| Sutras

Raja bedeutet im Sanskrit "König, königlich". Somit steht Raja Yoga für "königlicher Yoga". Nach der Yogatattvaupanishad und anderen alten Yogaschriften ist Raja Yoga einer der vier Yogas. Diese lauten Mantra Yoga, Laya Yoga, Hatha Yoga und Raja Yoga.

Wir verstehen Raja Yoga heutzutage meist im Sinne Pantanjalis, der den Raja Yoga als achtfachen Übungspfad definiert hat. Ziel ist Bewusstwerdung und die völlige Beherrschung und Kontrolle des menschlichen Geistes, um Zugang zum wahren Selbst zu finden.

Hier findest du die Sutra, welche den Raja Yoga im Sinne Patanjalis erläutern. Am Ende finden sich Text- und Videobeiträge, in denen Yogakundige ihre Sicht des Raja-Yogas darlegen.

Bikram Yoga – Erläuterung, Vorteile und Nachteile

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Beim Bikram Yoga werden die Yoga Übungen in einem heißen Raum durchgeführt (35-40 Grad). Die Serie enthält 26 Asanas sowie 2 Pranayamas und wird manchmal als Hot Yoga bezeichnet. Die Bekleidung während des Bikram Yoga ist meist ... luftig.

Jnana Yoga

Jnana Yoga – der Weg des verwirklichten Wissens in den alten Schriften

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"Wer bin ich?", "Was ist wirklich?", "Was ist Schein?"

Jnana Yoga ist der Yoga der spirituellen Erkenntnis. Es handelt sich um den philosophischen Bereich des Yoga. Der Mensch sollte sich Fragen stellen wie: Wer bin ich? Wer ist dieser Handelnde? Woher komme ich, woher kommt die Welt? Was ist der Sinn des Lebens? Was ist wirklich usw.? Die Lehre vom Karma spielt dabei eine entscheidende Rolle. Reinkarnation ist integraler Bestandteil. Haupttechniken sind Meditationen um die Antworten auf diese Fragen in sich zu finden.

Chakra Yoga

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Chakra Yoga: Die Übungen für die Energiezentren

Die Energiezentren des Körpers und Yoga-Asanas sind unzertrennlich miteinander verbunden. Yogi Bhajan schreibt: "Eines Tages fanden weise Menschen die Wirkungsweise der Chakren heraus […]. Sie entdeckten, dass das Leben eines Menschen ganz auf diesen Chakren gründet. Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelten sie eine ganze Wissenschaft. Und die Gesamtheit dieses Wissens brachte schlussendlich das Kundalini Yoga hervor."

Wer seine Lebensgeister in Schwung bringen will, sollte sich also einmal genauer mit Chakra Yoga beschäftigen...

Tao Yoga

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Tao Yoga - das Qi leben | Ursprung, Übungen, Bücher

Im chinesischen Taoismus bzw. Daoismus spielt das Qi (auch Chi oder im Japanischen Ki, in Indien Prana), die Lebensenergie, eine zentrale Rolle. Körperübungen und Meditationen haben Ansammlung, Lenkung und Kultivierung des Qis zum Ziel.

Dauerhaftes und wahres Glück ist eines der Ziele des Daoismus. Tao Yoga entstand vor dem Hintergrund dieser Philosophie und will das Konzept des Qis mit Yogaübungen verbinden.

Yesudian-Yoga

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Selvarajan Yesudian, 1916 in Indien geboren, kam 1937 nach Ungarn und brachte als einer der ersten Yoga nach Europa. Zusammen mit der Ungarin Elisabeth Haich gründete er in Budapest die erste Yogaschule, die schnell auf großes Interesse in der Bevölkerung stieß und sich einer wachsenden Beliebtheit erfreute. Ihre Bücher erfuhren große Verbreitung und waren für viele westliche Yogalehrer ein erster Inspirationsschritt.

Nada Yoga

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Nada Yoga – der Yoga des Ur-Klangs

Nada Yoga ist eine historisch dokumentierte Yogatradition, die seit Jahrtausenden praktiziert wird, um Harmonie und Einklang zu erfahren. Sie hat ihren Ursprung in der schöpferischen und heilenden Kraft des Klangs.

Nada Yoga beruht auf der Vorstellung, dass die gesamte Schöpfung aus Schwingungen besteht und darüber verbunden ist.

Physioyoga - Yoga und Physiotherapie

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Physioyoga will die Erkenntnisse der Physiotherapie mit den Wirkungen der Yogalehre kombinieren. Ausbildungen wenden sich vor allem an Physiotherapeuten oder andere heilpraktische Berufe wie Heilpraktiker, die dadurch Zusatzkurse anbieten können. Prinzipiell also an alle Fachkräfte aus Heil-, Gesundheits- und Pflegeberufen. Grundsätzlich steht Physioyoga aber jedem offen.

Ein Kerngedanke dahinter klingt plausibel:

Jivamukti Yoga - Was ist das?

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Ein Jivamukti (Jiva=lebend, Mukti=Befreiung) steht im Yoga für einen Yogi, der zu Lebzeiten zur Erleuchtung gefunden hat. Ein „Lebenderlöster“.

Wenn sich eine Yoga-Art „Jivamukti-Yoga“ nennt, hat sie also einiges vor :-)

Wir stellen diesen Yoga-Stil in Wort und Video vor.

Ashtanga Yoga nach Patanjali

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Mit Ashtanga Yoga ist ursprünglich der achtfache Yogapfad gemeint, wie ihn Patanjali im Yogasutra beschreibt. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Power-Yoga-Stil. In diesem Beitrag findest du die zugehörigen Sutras und Erläuterungen zu den einzelnen Stufen des achtfachen Pfades.

Die Elemente des achtfachen Pfades 

achtfache pfad thema 250

  1. Yama – 5 ethische Verhaltensregeln
  2. Niyama – 5 Regeln der Selbstdisziplin
  3. Asana – Körperstellungen, bei Patanjali nur Sitzhaltungen
  4. Pranayama – Atemübungen zur Atemkontrolle
  5. Pratyahara – Zurückziehen der Sinne nach innen
  6. Dharana – Konzentration auf ein einzelnes Objekt
  7. Dhyana – Meditation
  8. Samadhi – Überbewusstsein, völlige Selbsterkenntnis

Hintergründe und alte Schriften zum achtfachen Pfad des Raja Yoga

 Ashtanga-Yoga im Yogasutra

Hier findest du die Sutra, die sich mit dem Ashtanga-Yoga befassen:

Yoga Sutra II-28: Indem wir die [acht] Glieder des Yoga praktizieren, verschwinden die Unreinheiten, das Licht des Wissens erstrahlt und führt zur Entwicklung von Unterscheidungskraft

licht erstrahlt himmel 250Yogângânushthânâd ashuddhi-kshaye jnâna-dîptir â viveka-khyâteh
योगाङ्गाऽनुष्ठानादशुद्धिक्षये ज्ञानदीप्तिराविवेकख्यातेः

Hier startet der Ashtanga Yoga im Yoga Sutra. Die zweite große Möglichkeit neben (oder ergänzend zu) dem Weg des Kriya Yoga; hin zum großen Ziel: der Erleuchtung. Ashtanga Yoga, so heißt es, sei gut geeignet für alle Menschen, die keine besonderen spirituellen Veranlagungen aufwiesen und darum den Weg des Übens gehen müssen. ;-)

Wichtig dabei: Alles Üben sollte auf eine ganz bestimmte Art und Weise erfolgen ...


Yoga Sutra II-29: Die acht Glieder des Yoga-Weges sind: Yama (Umgangsregeln), Niyama (Enthaltungen), Asana (Stellungen), Pranayama (Atemregulierung), Pratyahara (Sinnesrückzug), Dharana (Konzentration), Dhyana (Meditation) und Samadhi (Erleuchtung)

acht ashtanga yoga 250yama niyama-āsana prāṇāyāma pratyāhāra dhāraṇā dhyāna samādhayo-'ṣṭāvaṅgāni
यमनियमासनप्राणायामप्रत्याहारधारणाध्यानसमाधयोऽष्टावङ्गानि

 Mit dieser Sutra beginnt der „praktische“ Teil des Yogasutras. Patanjali beginnt ab hier, den achtfachen Yogapfad zu erläutern, für viele der bedeutsamste Teil des Yoga Sutras. Patanjali nennt an dieser Stelle allerdings nur 7 Stufen, den die achte Stufe – Samadhi – ist schon „Yoga“. Ziel erreicht.


Yoga Sutra II-30: Die förderlichen Selbstbeschränkungen (yamas) sind Nichtverletzen, Wahrhaftigkeit, Nichtstehlen, Enthaltsamkeit und Begierdelosigkeit

richtig falsch 250Ahimsâ-satyâsteya-brahamacharyâparigrahâ yamah
अहिंसासत्यास्तेय ब्रह्मचर्यापरिग्रहाः यमाः

Kern des Yogasutra und damit auch des Raja-Yoga sind die acht Elemente des achtfachen Pfades. Die Yamas sind die erste Etappe auf diesem Pfad. In Verbindung mit den Niyamas helfen diese Regeln und Einschränkungen dem Yogi dabei, heiter, ruhig und entspannt zu bleiben und sie fördern den spirituellen Fortschritt. Zudem glätten sie den zukünftigen Lebenspfad des Yogi, so dass dieser kein Leid befürchten muss und zukünftig weiter gute Bedingungen für seine Yoga-Bemühungen vorfinden wird.

Das sind Gründe genug, die Yamas und Niyamas genau anzuschauen und zu verstehen. Wir – und Patanjali – starten in II-30 mit den Yamas.


Yoga Sutra II-31: Dieses große Gelübde ist universell, durchdringt alle Bereiche des Lebens und ist unabhängig von Status, Ort, Zeit oder äußeren Umständen

Jātideśakālasamayānavacchinnāḥ sārvabhaumā mahāvratam
जातिदेशकालसमयानवच्छिन्नाः सार्वभौमा महाव्रतम्

 


Yoga Sutra II-32: Die Nyamas lauten Reinheit, Zufriedenheit, Selbstdisziplin, Selbststudium und Hingabe

Shaucha-samtosha-tapah-swâdhyâyeshwara-pranidhânâni niyamâh
शौच संतोष तपः स्वाध्यायेश्वरप्रणिधानानि नियमाः

 


Yoga Sutra II-33: Bei einer Behinderung durch schädliche Gedanken sollte man zu deren Überwindung über das Gegenteil meditieren

vitarka-bādhane pratiprakṣa-bhāvanam
वितर्कबाधने प्रतिपक्षभावनम्

 


Yoga Sutra II-34: Negative Gedanken der Gewalt - egal ob als Täter, Auftraggeber oder Begänstigter verübt, egal ob durch Gier, Ärger oder Getäuschtsein veranlasst, egal ob in der Ausführung mild, mittelmäßig oder übermäßig - führen zu endlosem Leid.

Deshalb sollte man gegenteilige Gedanken pflegen.

vitarka-bādhane pratiprakṣa-bhāvanam
वितर्कबाधने प्रतिपक्षभावनम्

 


Yoga Sutra II-35: Ist die Gewaltlosigkeit im Yogi fest begründet, verschwindet jede Feindseligkeit in seiner Umgebung

Ahimsâ-pratishthâyâam tat-samnidhau vaira-tyâgah
अहिंसाप्रतिष्ठायं तत्सन्निधौ वैरत्याघः

 


Yoga Sutra II-36: Wenn Wahrhaftigkeit fest im Wesen des Yogis verankert ist, erhält er Früchte der Arbeit ohne zu handeln

Satyapratiṣṭhāyāṁ kriyāphalāśrayatvam
सत्यप्रतिष्ठायां क्रियाफलाश्रयत्वम्

 


Yoga Sutra II-37: Wenn Nichtstehlen fest im Wesen des Yogis verankert ist, wird aller Reichtum zu ihm kommen

Asteya-pratishthâyâm sarva-ratnopasthânam
अस्तेयप्रतिष्ठायां सर्वरत्नोपस्थानम्

 


Yoga Sutra II-38: Ist der reine Lebenswandel im Leben des Yogis fest begründet, erlangt er große Kraft

brahmacarya pratiṣṭhāyāṁ vīrya-lābhaḥ
ब्रह्मचर्यप्रतिष्ठायां वीर्यलाभः

 


Yoga Sutra II-39: Wenn Begierdelosigkeit im Wesen des Yogis fest begründet ist, erkennt er den Sinn seiner Geburt

Aparigrahasthairye janmakathantāsambodhaḥ
अपरिग्रहस्थैर्ये जन्मकथंतासंबोधः

 


Yoga Sutra II-40: Durch Reinheit entsteht Abneigung gegenüber dem eigenen Körper und gegenüber der Berührung mit anderen Körpern

Shauchât svânga-jugupsâ parair asamsargah
शौचात् स्वाङ्गजुगुप्सा परैरसंसर्गः

 


Yoga Sutra II-41: Mit der Reinheit entstehen auch Klarheit im Geist, innere Freude, Konzentration, Herrschaft über die Sinne und Selbstverwirklichung

sattva-śuddhiḥ saumanasya-ikāgry-endriyajaya-ātmadarśana yogyatvāni ca
सत्त्वशुद्धिसौमनस्यैकाग्र्येन्द्रियजयात्मदर्शनयोग्यत्वानि च

 


Yoga Sutra II-42: Durch Zufriedenheit erfahren wir größte Freude.

Samtoshâd anuttamah sukha-lâbhah
संतोषादनुत्तमसुखलाभः


Yoga Sutra II-43: Selbstzucht löst die Unreinheiten von Körpern und Sinnen auf und zu führt zu deren Beherrschung und großer Kraft

Kâyendriya-siddhir ashuddhi-kshayât tapasah
कायेन्द्रियसिद्धिरशुद्धिक्षयात् तपसः

 


Yoga Sutra II-44: Durch Selbststudium wird man eins mit der ersehnten Gottheit (bzw. dem Ideal)

svādhyāyād-iṣṭa-devatā saṁprayogaḥ
स्वाध्यायादिष्टदेवतासम्प्रयोगः

 


Yoga Sutra II-45: Die Hingabe an Ishvara führt zu Samadhi und großen Kräften

Samâdhi-siddhir Îshwara-pranidhânât
समाधि सिद्धिःीश्वरप्रणिधानात्

 


Yoga Sutra III-1: Durch Bindung des Geistes an eine Stelle/Objekt entsteht Konzentration (Dharana)

 
Desha-bandhash chittasya dhâranâ
देशबन्धः चित्तस्य धारणा

 

 


Yoga Sutra III-2: Wenn so die Wahrnehmung gebündelt fließt, entsteht Dhyana (Meditation)

 Tatra pratyaya-ikatānatā dhyānam
तत्र प्रत्ययैकतानता ध्यानम्

 

 


Yoga Sutra III-3: Wenn sich das Bewußtsein von Subjekt und Objekt auflöst und nur das Objekt unmittelbar im Geist erstrahlt entsteht Samadhi

 
tad evaarthamaatranirbhaasam svarupa-shunyamiva samâdhih
तदेवार्थमात्रनिर्भासं स्वरूपशून्यमिव समाधिः

 

 


Yoga Sutra III-4: Das Üben der drei zusammen (Dhahrana, Dhyana, Samadhi) ist Samyama (völlige Sammlung)

 
Trayam ekatra samyamah
त्रयमेकत्र संयमः

 

 


Yoga Sutra III-7: Gegenüber den vorhergehenden (Yama, Niyama, Pranayama, Asana, Pratyahara) sind diese drei (Dharana, Dhyana, Samadhi) die inneren Glieder des achgliedrigen Pfades

 
Trayam-antarangaṁ pūrvebhyaḥ
त्रयमन्तरङ्गं पूर्वेभ्यः

 


Yoga Sutra III-8: Doch auch diese Drei sind nur die äußeren Aspekte der samenlosen Versenkung

 
Tad api bahir-angam nirbîjasya
तदपि बहिरङ्गं निर्बीजस्य

 

Nirbija, ohne Samen, ist ein anderer Ausdruck für Asamprajnata Samadhi oder Nirvikalpa Samadhi.


Yoga Sutra III-9: Wenn die störenden Wellen des Geistes durch Selbstbeherrschung unter Kontrolle gebracht sind, transformiert der Geist zur inneren Stille (Nirodha–Parinâma)

vyutthāna-nirodha-saṁskārayoḥ abhibhava-prādurbhāvau nirodhakṣaṇa cittānvayo nirodha-pariṇāmaḥ
व्युत्थाननिरोधसंस्कारयोरभिभवप्रादुर्भावौ निरोधक्षणचित्तान्वयो निरोधपरिणामः

 


Erläuterungen zum achtfachen Pfad

Video: Moderne Yoga-Stile

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Der Beitrag stellt in kurzweiliger Form einige moderne Yoga-Stile vor.

Länge: 2:35 Minuten

Kriya Yoga

Inhalt ist im Aufbau

Sahaja Yoga

Sahaja-Yoga Chakren

Sahaja Yoga – Gründerin, Lehre & Technik

Sahaja Yoga ist vornehmlich eine Meditationstechnik, die mit der Kundalini arbeitet und zur Erleuchtung führen will. Begründerin des Sahaja-Yoga ist die Inderin Shri Mataji Nirmala Devi, mit „bürgerlichem Namen Nirmala Srivastava. Sie lebte von 1923 bis 2011.

Hier erfährst du Hintergrundinformationen zur Gründerin, zur Lehre und zur Technik des Sahaja-Yogas und siehst eine 5-minütige Einführung in die grundlegende Sahaja-Meditationstechnik.

 Punkt 3

Worauf sollte ich beim Kauf der Yoga-Matte achten?

Zum Yoga können Sie natürlich nicht mit einem Handtuch oder einer Schaumstoffmatte erscheinen. Aus diesem Grund benötigen Sie eine gute Yoga-Matte. Es gibt Yoga-Matten in unterschiedlichen Materialien, Farben und Preisklassen.

Damit Sie sich nicht verletzen, sollten Sie auf der Matte einen festen Halt haben und nicht wegrutschen. Weiterhin darf die Matte nicht zu dick sein. Ist die Matte zu dick, haben Sie keinen guten Halt darauf und können bei Übungen im Stehen leicht das Gleichgewicht verlieren.

Auch ist es von Vorteil, wenn die Matte hautfreundlich ist, besonders dann, wenn Sie Allergiker sind. Ebenso ist es ratsam, beim Kauf auf die wasserfesten und schweißresistenten Eigenschaften einer Yoga-Matte zu achten.

Für eine einfache Pflege sollten Sie zu einem Material greifen, das sich einfach abwaschen lässt.

Möchten Sie die Yoga-Praxis zunächst einmal ausprobieren, müssen Sie nicht gleich ein teures Modell kaufen, sondern können auch im günstigeren Preissegment eine gute Matte finden.

Mehr dazu im folgenden Beitrag:

Deine Yogamatte – Was gilt es beim Kauf zu beachten?

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Eine Yogamatte ist das absolute Yoga-Basic und darf keinesfalls fehlen, wenn du Yoga praktizieren möchtest. Möchtest du eine Yogamatte kaufen, wirst du jedoch schnell feststellen, dass das Angebot an Yogamatten riesig ist. Daher gehen wir für dich heute den Fragen auf den Grund, worauf du beim Kauf einer Yogamatte achten solltest und wie du die passende Yogamatte findest

Yogamatten ohne Schadstoffe

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So findest du Yogamatten ohne Schadstoffe: ökologisch, nachhaltig und für deinen Yoga-Stil geeignet

Die Ziele beim Yoga sind unter anderem Gesundheit, Ausgeglichenheit und innerer Frieden. Achtsamkeit und damit Rücksicht auf sich selbst, die Umwelt und seine Mitmenschen sind wichtige Aspekte in der Welt des Yogas. Dem widerspricht es grundlegend, Yoga auf einer Yogamatte zu praktizieren, die giftige Inhaltsstoffe hat und umweltschädigend produziert wird.

Zum Glück gibt es mittlerweile viele natürliche Alternativen, auf denen du ohne gesundheitliche Bedenken üben kannst! Wir nennen Vor- und Nachteile verschiedener Yogamatten-Materialien und für welche Yoga-Art sich welche Matte eignet.

Das Meditationskissen

Meditationskissen: was beachten?

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Meditationskissen: was beachten? Von optimaler Höhe, Form, Füllung und Bezug

Yoga dient dem Zur-Ruhe-kommen des Geistes. Dazu praktizieren Yogis in sitzender Position. "Der Sitz soll fest und bequem sein" ist die Grundforderung vieler Yogaschriften an diese Körperhaltung. Beides will ein Meditationskissen fördern: Stabilität des Sitzes und dessen Komfort.

Auch was sollte man beim Meditationskissen alles achten? Unser Artikel gibt Antworten zu zahlreichen Fragen rund um das optimale Kissen für die Meditation.

Punkt 4

Yoga lernen – wie oft sollte ich in der Woche üben?

Wenn man etwas Neues lernt, ist die Motivation am Anfang oft sehr hoch und sinkt dann nach einiger Zeit wieder. Damit Sie es nicht übertreiben, aber dennoch stetig weiter üben können, sollten Sie sich in der Woche mindestens zwei Trainingstage einplanen. Zwischen den Trainingstagen können Sie sich zwei bis drei Tage Pause gönnen. Bevor Sie mit dem Training beginnen, sollten Sie sich immer das Ziel vor Augen führen, wofür Sie Yoga praktizieren möchten. Auf diese Weise bleiben Sie stets motiviert, auch wenn Sie an einem Tag mal nicht so viel Antrieb haben. Ihre Yogastunde an sich sollte in der Einstiegsphase ungefähr 20 bis 45 Minuten dauern.

Generelle Tipps zur Asana-Ausführung

Wenn du in die Stellung kommst, mache diese zunächst bewegungslos. Es ist eine gute Basis, eine Asana für zehn ruhige Atemzüge regungslos (oder zumindest sehr ruhig) zu halten. In dieser Zeit auch keine Korrekturen vorzunehmen oder tiefer zu dehnen.

  • Der Atem in der Asana
    Wenn du in Stellung gehst und dich dabei ausdehnst, atme beim In-Die-Stellung-Gehen ein. Umgekehrt, bei zusammenziehenden Stellungen, atme beim Reingehen aus. Beim Auflösen der Stellung entsprechend umgekehrt.

    Wenn du in der Stellung bist, beruhige den Atem. Immer weiter (siehe dazu auch: Yoga - wie atmen?. Atme mit dem Bauch und verlangsame und verfeinere deine Atmung im Laufe des Haltens der Stellung. Wenn problemlos möglich baue kleine Atempausen ein. Verlangsame den Atem so weit, wie es ohne Stress möglich ist.

    Wenn du einen Schritt weiter gehen willst, atme während deiner gesamten Asana Praxis in der Ujjayi-Atmung (hier erläutert). Halte dann deine Konzentration während der gesamten Übung beim Atem.

  • Bandhas in der Asana
    In vielen Asanas ist es förderlich, Mula Bandha (ggf. leicht) zu halten.

  • Entspanne dich
    Wenn die Asana fest und der Atem ruhig geworden ist, entspanne alle Körperbereiche, die nicht zum Halten der Asana angespannt sein müssen, so wie es Patanjali in Sutra II-47 empfiehlt. Gehe vom Kopf (Gesicht!) den ganzen Körper bis zu den Füßen durch und entspanne dabei alle Bereiche.

  • Die Konzentration
    Konzentriere dich bei jeder Asana mit allen Sinnen und deinem ganzen Geist auf die Bereiche, die gestreckt oder gestaucht werden. Werde innerlich eins mit diesem Bereich.

  • Variante: Konzentriere dich auf die Unendlichkeit
    In Sutra II-47 empfiehlt Patanjali zudem, sich in der Asana auf die Unendlichkeit zu konzentrieren. Mache dir z. B. bewusst, dass du in der Asana mit dem ganzen Universum verbunden bist, über das Prana mit Allem im Austausch stehst. Oder stelle dir vor, wie du in der Asana inmitten eines Sternenmeeres stehst. Finde deine eigene Verbindung zum Unendlichen.

  • Variante: Tipp zur Förderung von Freude und innere Stärke
    Spüre die positiven Belebungs-, Dehnungs-, und Stimmungswirkungen während und nach der Übung. Erfreue dich ganz bewusst daran, mache diese Freude in deinem Inneren für 5-10 Sekunden lebendig und stark.
    Dies ist eine von uns empfohlene Ergänzung zu jeder Asana. Sie dient dazu, förderliche Neuronenverbindungen im Gehirn aufzubauen und sukzessive zu verstärken, siehe nähere Erläuterungen beim Beitrag "Spirituelles Tagebuch".

  • Spüre nach
    Wenn du aus der Asana herausgekommen ist, spüre ihrer Wirkung im ganzen Körper nach (hier im Forum besprochen). 

Punkt 5

Mehr Yoga lernen – Tipps für Anfänger

Yoga Übungen für Anfänger mit Bildern

AnfängerübungEin Bild sagt mehr als tausend Worte, sagt man. Dies gilt sicherlich auf für Yogaübungen. Darum finden sich hier die wichtigsten Yoga Übungen für Anfänger mit Bildern. Dennoch bedürfen die jeweiligen Stellungen - Asanas genannt - nähere Beschreibungen. Wort und Bild ergänzen sich. Die Erläuterungen werden so kurz wie möglich gehalten. Der Abschluss des Artikels bildet ein Video mit Yoga Übungen für zuhause. 

Meditation lernen

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Meditation lernen – die grundlegende Anleitung aus dem Buddhismus

Der Begriff Meditation hat viele Facetten. Das Spektrum reicht vom Nachsinnen über ein Thema (vornehmliche Betrachtungsweise der Philosophen) bis zur völligen Gedankenstille. Im Folgenden findest du eine konkrete Anleitung der Schritte, welcher der Buddha himself seinen Schülern zum Lernen einer tiefen Meditation gegeben hat. Sicherlich nicht die schlechteste Herangehensweise, wenn du persönliche Entwicklung oder gar Erleuchtung zum Ziel deiner Meditationsreise auserkoren hast.

Am Ende findest du eine Merkkarte zum Ausdruck – z. B. für das Portemonnaie.

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