Yoga und Zyste

Bianca85 fragt:

Wollte einmal fragen, ob hier jemand Erfahrung hat, wie es mit Yoga aussieht, wenn man eine Zyste hat? Ich möchte sie mir nicht entfernen lassen, ich hab das letztes Jahr mitgemacht und es hat mir überhaupt nicht gutgetan.

Mein Frauenarzt will mir jetzt noch eine stärkere Pille geben, aber mit dem Gedanken fühle ich mich überhaupt nicht wohl, ich möchte am liebsten gar keine Hormone mehr nehmen. Kennt sich jemand damit aus? Kann ich dagegen etwas tun, ohne mich gleich wieder unter Vollnarkose legen zu lassen? 

Die Antworten lauteten wie folgt:

Larrim antwortet

Hallo Bianca,
Um da was Genaueres sagen zu können, müsstest du uns wissen lassen, wo genau die Zyste sitzt.
Da diese Dinger gerne wieder kommen, scheint es ratsam, an der Konstitution zu arbeiten und zum Beispiel mit Ayurveda oder klassischer chinesischer Medizin den Ursachen entgegenzuwirken.

Bianca85

Hallo Larrim,
meine Zyste befindet sich auf der linken Seite am Eierstock. Ich bin schon auf der Suche nach einem Homöopathen hier in der Gegend, denn ich bin vor 4 Monaten hierher umgezogen. Denn meine Frauenärztin empfiehlt mir eine stärkere Pille zu nehmen, aber das lehne ich ab. Auch möchte ich auf die Pille komplett verzichten, da ich das Gefühl habe, ich nehme das pure Gift in mich auf. Diese Hormonbelastung ist jetzt genug.
Mir wurde jetzt das Präparat "Flenin" empfohlen zur Entgiftung und auf eine basische Ernährung zu achten... Schritt für Schritt werde ich dies in Angriff nehmen, denn ich weiß, dass die Zyste eine Auswirkung meiner Ängste ist. Allerdings ist es natürlich nicht einfach, die Ängste einfach abzuschalten :)

Ruth

Hallo Bianca,
ich hatte mehrfach mit Zysten zu tun und zum Glück sind die dann immer alle von alleine wieder verschwunden. Eine Gynäkologin meinte mal zu mir "Versuchen Sie mal, die Zyste wegzudenken und dann kommen Sie in 6 Wochen nochmal zur Kontrolle". Und sie war dann tatsächlich weg. Vielleicht gibt es irgendwann einen Punkt, wo man tatsächlich unters Messer muss, aber ich denke, man kann tatsächlich auch durch Gedanken viel beeinflussen - und natürlich, wie Du auch schreibst, auf ausgewogene und basische Ernährung achten. Und wenn Du erkennst, dass es was mit Ängsten zu tun zu hat, dann macht es am ehesten Sinn, sich diesen Ängsten zu stellen und Blockaden aufzulösen, dann verschwindet vielleicht auch die Zyste. Ich weiß aber auch, dass das leichter gesagt als getan ist ...

Bianca85

Hallo Ruth,
danke dir für deine Antwort. Im Moment versuche ich mir jede Menge Sonne zur Zyste zu schicken, damit sie förmlich austrocknet ;)
Außerdem achte ich darauf immer an der frischen Luft zu sein, diesmal hat sie keine Chance :-).

Wie kann man sich denn eine Zyste wegdenken?
Leider hab ich jetzt Schmerzen an der Zyste, seitdem ich weiß, dass ich eine habe. Ganz klar, da bin ich wohl etwas hypochondrisch veranlagt.

Ruth

Hi Bianca,
das kenne ich, dass etwas erst weh tut, wenn man weiß, dass es da ist... Das mit dem Durch-die-Sonne-Austrocknen lassen ist doch auch schonmal eine Form des Wegdenkens. Ich habe mir beim Meditieren immer vorgestellt, ich würde die Zyste beim Ausatmen wegschrumpfen und beim Einatmen ganz viel Licht in die "Gegend" schicken. Aber wenn die Schmerzen real sind und nicht weggehen, dann würde ich es langfristig doch nicht nur mit dem Denken probieren!
Sonnige Grüße zurück!

Larrim

Hallo Bianca.
Bei deinem Beitrag mit dem Wegatmen hab ich mich an eine Übung aus dem Autogenen Training erinnert.
Und die geht so: Du atmest Kraft gegen X (in deinem Fall die Zyste) ein und atmest X (also die Zyste aus.
Vielleicht hilft dir das noch ein wenig weiter.

Bianca85

Hallo Larrim,
Super danke schön für die Hilfe, ich werde dies direkt aufnehmen und anwenden.
"Keine Macht der Zyste" ;)
In 3 Monaten weiß ich mehr, denn dann muss ich wieder zur Untersuchung. Bis dahin habe ich sie weggeatmet und vertrocknen lassen.
Ich glaube an die Kraft der Gedanken...

Anonym

 Hallo Bianca, jedes körperliche Geschehen ergibt sich aus einem Bremsen oder Verhindern des freien Flusses der Lebensenergie. Dein Gefühl, keine noch stärkere Hormongaben nehmen zu wollen ist absolut gesund, da damit lediglich eine noch stärkere Unterdrückung stattfinden würde. Die Ansätze, die Zyste wegzudenken oder mittels Sonnenlicht eintrocknen zu lassen sind grundsätzlich in Ordnung, brauchen aber den Zusatz, dass die Bereitschaft besteht, den zugrunde liegenden Konflikt erkennen/spüren zu dürfen, wenn die Projektion des Konfliktes auf den Körper aufhört. Die Bereitschaft, das Problem auf tieferer Ebene lösen zu wollen wird dich zu einen passenden Homöopathen führen.

Anonym

Die Fragen kannst du stellen und dann immer, wenn etwas deinen Weg kreuzt, das der Energie entspricht, folgen: Was ist es? Was mache ich damit? Kann ich es ändern? Wenn ja, wie kann ich es ändern?

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Früher gab es auf Yoga-Welten.de einen Forumsbereich. Dieser musste aus technischen Gründen abgeschaltet werden, es gab aber auch fast keine neuen Diskussionen mehr. 

Um die oftmals sehr wertvollen Beiträge der Forumsteilnehmer zu "retten", habe ich die ursprünglichen Posts als Grundlage für eine Neuformulierung genommen und zu einem eigenständigen Text umgeschrieben. 

Dabei wurden auch Dopplungen, Rechtschreibfehler und auch themenfremde Postings korrigiert, gekürzt oder ganz weggelassen. Diese "Straffung" erleichtert den Einstieg ins Thema. Zudem wurden die Texte neu formuliert und um Sachverhalte, Bilder etc. ergänzt. Fehler durch diese Textergänzungen etc. sind natürlich nur mir anzulasten. Ich hoffe aber und habe mich sehr darum bemüht, dass die Aussagen der Forenteilnehmer dabei nicht verfälscht wurden.

Unter jedem Posts gibt es die Möglichkeit, diesen weiterhin zu ergänzen, auf Fehler aufmerksam zu machen usw.

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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und im Finanzsektor ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Als Vater von drei Kindern treibt er in seiner Freizeit gerne Sport, meditiert und geht seiner Leidenschaft für spannende Bücher und ebensolche Filme nach. Zum Yoga hat in seiner Studienzeit in Hamburg gefunden, seine ersten Lehrer waren Hubi und Clive Sheridan.

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