Kleshas: geistige Hindernisse und Ursachen für menschliches Leid (laut Yogasutra von Patanjali)
Eine knappe Nachricht landet in deinem Postfach: „Bitte noch einmal überarbeiten.“ Noch bevor du weißt, wie sie gemeint ist, wird dein Gesicht heiß. Im Kopf erscheint der Satz: „Meine Arbeit wird nicht geschätzt.“ Du willst dich rechtfertigen oder die Nachricht schließen und nie wieder ansehen. In wenigen Sekunden sind Wahrnehmung, Körper, Deutung und Handlungsimpuls zu einem festen Muster geworden.
Die Lehre von den fünf Kleshas beschreibt solche Verstrickungen als Kräfte, die Wahrnehmung einengen und Leiden begünstigen. Ihr heutiger Nutzen liegt nicht darin, jedes Gefühl mit einem Sanskritwort zu etikettieren. Sie hilft dir, den Ablauf früher zu bemerken: Was ist geschehen, was spüre ich, welche Geschichte erzähle ich mir, wohin drängt es mich und welche Antwort ist jetzt möglich?
Die Hauptidee lautet: Ein Klesha muss nicht erst verschwinden, bevor du anders handeln kannst. Schon das genaue Erkennen kann zwischen Impuls und Handlung einen kleinen Spielraum öffnen. „Heilsam“ bedeutet hier: weniger automatisch, weniger schädlich und stärker an Wirklichkeit, Werten und Mitgefühl orientiert. Es ist kein medizinisches Heilversprechen.
Hier weiterlesen: Kleshas im Alltag erkennen und heilsam unterbrechen
Übe das Morgenlächeln 








Baue in der kommenden Woche jeden Tag einen Umweg von ungefähr 15 Minuten in deinen normalen Tagesablauf ein. Dieser Umweg könnte darin bestehen, dein Auto morgens etwas weiter von der Firma weg zu parken, eine Haltestelle früher auszusteigen, mit dem Fahrrad zum Einkaufen zu fahren oder einen Spaziergang in der Mittagspause zu machen.





Sportliche Betätigung ist der am schnellsten zu realisierenden Gute-Laune-Macher. Theoretisch ;-)




Bemühe dich diese Woche, immer mal wieder in Vorleistung zu gehen. Den ersten Schritt machen, Freundlichkeit und gute Laune säen. Jemanden anlächeln, obwohl dieser abweisend schaut. Blumen für das Gemeinschaftsbüro mitbringen. Dem Bäcker Trinkgeld geben ...






