Yoga-Anregungen für den Alltag – Impulse und Übungen
Yoga kann mehr sein als nur eine körperliche Praxis auf der Matte: Es ist ein Werkzeug zur Förderung von Achtsamkeit, Alltagsbewusstsein und innerer Balance. Diese Kategorie bietet dir konkrete, leicht umsetzbare Yoga-Impulse für den Alltag, die du ohne besonderen Zeitaufwand integrieren kannst – von kurzen Atem- oder Bewegungsritualen bis zu Übungen, die deine Wahrnehmung im täglichen Leben schärfen. Er richtet sich an Menschen, die ihren Tag bewusster, gelassener und reflektierter gestalten wollen. Die vorgeschlagenen Anregungen sind praktisch, nachvollziehbar und für verschiedenste Lebenslagen geeignet.
Allgemeine Hinweise für yogisches Verhalten im Alltag
Yogisches Verhalten im Alltag bedeutet nicht, ständig zu meditieren oder sich bewusst von der Welt zurückzuziehen. Es zeigt sich vielmehr in der Haltung, mit der du dem Leben begegnest – in kleinen Entscheidungen, im Umgang mit anderen und in der Art, wie du auf innere und äußere Reize reagierst. Die folgenden Hinweise dienen als Orientierung und lassen sich ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren.
Achtsamkeit vor Geschwindigkeit
Bevor du handelst, sprichst oder reagierst, halte – wenn möglich – einen kurzen inneren Moment inne. Yogisches Verhalten beginnt dort, wo Automatismen unterbrochen werden. Ein bewusster Atemzug kann genügen, um klarer zu handeln, statt reflexhaft zu reagieren.
Maßhalten statt Überforderung
Yoga folgt dem Prinzip des mittleren Weges. Weder Selbstüberforderung noch Trägheit fördern innere Balance. Achte im Alltag darauf, deine Kräfte realistisch einzuschätzen – bei Arbeit, Bewegung, Konsum und Verpflichtungen. Nachhaltigkeit im Handeln ist ein yogischer Wert.
Freundlichkeit als Grundhaltung
Ein yogischer Alltag ist getragen von Wohlwollen, zunächst dir selbst gegenüber, dann auch anderen. Freundlichkeit zeigt sich nicht in großen Gesten, sondern in Tonfall, Blickkontakt, Geduld und dem bewussten Verzicht auf unnötige Härte – innerlich wie äußerlich.
Bewusster Umgang mit Sprache
Worte haben Wirkung. Yogisches Verhalten schließt einen achtsamen Sprachgebrauch ein: ehrlich, klar, aber nicht verletzend. Frage dich vor dem Sprechen, ob das Gesagte notwendig, hilfreich und stimmig ist. Schweigen kann dabei ebenso yogisch sein wie Reden.
Akzeptanz des Unvermeidlichen
Nicht alles lässt sich beeinflussen oder kontrollieren. Yogische Lebensführung bedeutet, Widerstände gegen das Unveränderliche zu erkennen und schrittweise loszulassen. Akzeptanz ist kein Aufgeben, sondern eine Form innerer Klarheit.
Einfachheit kultivieren
Reduktion schafft Raum. Prüfe im Alltag, wo Überfluss, Ablenkung oder unnötige Komplexität Energie binden. Yogisches Verhalten zeigt sich oft im bewussten Vereinfachen – im Terminkalender, im Besitz, in Erwartungen an dich selbst und andere.
Verbindung von Körper und Geist achten
Der Körper ist kein Anhängsel des Denkens. Achte im Alltag auf Körpersignale wie Spannung, Müdigkeit oder Unruhe. Yogisches Verhalten bedeutet, diese Signale ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln – durch Bewegung, Ruhe oder bewusste Atmung.
Handeln ohne ständige Bewertung
Nicht jede Handlung muss sofort beurteilt werden. Yoga lädt dazu ein, Erfahrungen zunächst wahrzunehmen, bevor sie eingeordnet oder bewertet werden. Diese Offenheit erweitert den Blick und reduziert unnötige innere Konflikte.
Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen
Yogisches Verhalten heißt, die eigene Rolle im Geschehen zu erkennen. Statt Schuld zuzuweisen, wird reflektiert: Was ist mein Anteil? Wo kann ich klarer, aufrichtiger oder bewusster handeln? Diese Haltung fördert innere Reife.
Regelmäßigkeit vor Perfektion
Ein yogischer Alltag entsteht nicht durch makellose Disziplin, sondern durch kontinuierliche, kleine Schritte. Es ist wirksamer, regelmäßig achtsam zu handeln, als gelegentlich idealistisch. Yoga wirkt durch Wiederholung, nicht durch Perfektionsanspruch.
Diese allgemeinen Hinweise verstehen sich nicht als Regeln, sondern als Einladungen zur Selbstbeobachtung. Yogisches Verhalten entwickelt sich nicht durch Anpassung an ein Ideal, sondern durch wachsende Bewusstheit im ganz normalen Alltag. Nun folgen kurze Yoga-Impulse für deinen Alltag.
Das waren die allgemeinen Tipps für deinen Yoga-Alltag. Kommen wir nun zu spezielleren Empfehlungen, die du ggf. hin und wieder in deinen Alltag einbauen kannst:

Meditiere mit einer App
Möchtest du in Sachen Meditation etwas Neues ausprobieren? Dann lade dir in den nächsten Tagen doch einmal eine Meditations-App runter und meditiere einige Male mit dieser App.
Vielleicht löst die App einen kleinen Meditations-Motivationsschub bei dir aus. Stets ist ein sanfter Timer in die App integriert und meist kannst du unter verschiedenen Meditationsformen auswählen.

Übung: Erwartungen vorwegspüren
Um sich die Komplexität unseres Gehirns bewusst zu machen und uns des Phänomens bewusst zu werden, dass unser Gehirn Ereignisse schon spürt, bevor sie wirklich geschehen – vorwegnimmt – empfiehlt Dr. Ulrich Warnke in seinem Buch zur Erweckung des dritten Auges folgendes Experiment.
Die Übung
- Halte die linke Hand mit nach oben geöffnetem Handteller vor dich.
- Halte den Zeigefinger der rechten Hand dicht über dem linken Handteller.
- Schließe die Augen.
- Bewege den rechten Zeigefinger dicht über dem linken Handteller. Kreise herum, gehe vor und zurück oder male Figuren.
- Spüre.
Das Ergebnis
Obwohl dein Zeigefinger die Hand nicht berührt wirst du bei geschlossenen Augen den deutliche Empfindungen im linken Handteller spüren. Wenn du dich konzentrierst, werden die mit dem rechten Zeigefinger gemalten Figuren zu deutlichen „Spürmomenten“ im linken Handteller führen.
Warnke: „... durch die Konzentration auf die Handfläche stellt sich eine Erwartung ein, die nun, bevor die wirkliche Berührung stattfindet, bereits den Zustand vorwegnimmt.“
Wie verlief die Übung bei dir?
Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓
Die bisherigen Stimmen:
| Ja – ich konnte den Finger in der Handfläche spüren, obwohl es zu keiner Berührung kam. | 39 Stimmen |
| Ich habe gar nichts gespürt. | 9 Stimmen |
| Naja, ich konnte ein bisschen was erahnen. | 8 Stimmen |
Aus dem Buch:
Wie kann ich das Dritte Auge aktivieren und öffnen? Buchkritik und Buchbesprechung In vielen alten Yoga-Schriften geht es darum, wie das Dritte Auge zu aktivieren ist. Dieses Dritte Auge wird auch Stirnchakra, „Inneres Auge“ oder Ajna Chakra genannt und wird mit der Zirbeldrüse in Zusammenhang gebracht. Deren Aktivierung soll eine Wahrnehmung ermöglichen, die weit über das normale Sehen hinausgehend den Blick in die geistige Welt eröffnet. Hier weiterlesen: Wie kann ich das Dritte Auge aktivieren und öffnen?Beitrag: Wie kann ich das Dritte Auge aktivieren und öffnen?
Wie kann ich das Dritte Auge aktivieren und öffnen? Übungen, Ernährung, Voraussetzungen

"Die Öffnung des 3. Auges" von Ulrich Warnke – Quantenphilosophie unsers Jenseits-Moduls
Video: Video zur Funktionsweise des Gehirns
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Kraft aus 7 Minuten pro Tag

Wusstest du, dass kurze, aber intensive Trainingseinheiten den gleichen, wenn nicht sogar einen höheren Fitnesseffekt aufweisen als lange „gemächliche“ Anstrengungen? Auf diesem Effekt basiert der Erfolg eines kurzen, aber intensiven täglichen Krafttrainings. Wir stellen vor: Das 7-Minuten Fitnessprogramm!
- Alternative 1: Link zur NY-Times
Die New-York Times bietet das 7-Minuten Training mit Erklär-Männchen in mehreren Schwierigkeitsstufen an: Zur Online-Version des 7-Minuten-Workouts bei der NY-Times - Alternative 2: Hier als Video
Tipp: Bei der letzten Übung (Side-Plank) empfehlen wir, nach 15 Sekunden die Seite zu wechseln.
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Wie oft soll ich diese 7-Minuten trainieren? Idealerweise jeden Tag! :-) Aber wenn du es drei Mal pro Woche schaffst, wird dies bereits deine Muskeln spürbar kräftigen.
7-Minuten-Workouts als App
Es gibt mehrere 7-Minuten-Workout-Apps. Kostenlos für dein Smartphone. Die jeweiligen Trainingsabläufe sind leicht unterschiedlich. Idee: Probiere verschiedene Apps aus, die hieraus erfolgende Abwechslung ist ein zusätzlicher Fitness-Bonus für dich und du findest deinenFavoriten.

Eine Playlist zur Freude
Erstelle dir diese Woche eine Musik-Playlist bei deinem Favoriten-Anbieter (Spotify, als YouTube-Liste, mit deinen MP3s, mit Apple Music oder anderen). Bestücke diese mit Musikstücken, die Freude bei dir auslösen.
Wenn du dann das nächste Mal bedrückt oder niedergeschlagen bist, höre diese Playlist. Hat es gewirkt?

Übe das Tun ohne Absicht
Wu-Wei, Handeln ohne Absicht, Nicht-Tun – viele Begriffe für eine Lebenshaltung ohne Ziele. Lao-tse empfiehlt schon im Tao Te King, dieses Nicht-Tun zu üben. Nicht-eingreifendes Handeln. Man kann es als eine Geisteshaltung des Nicht-Eingreifens im Kombination mit dem Mut des Geschehenlassens umschreiben.
Wu-Wei-Lehren fordern, sich eines gegen die Natur gerichteten Handelns zu enthalten. Das absichtsgestützte Handeln soll einer achtsamen inneren Stille weichen, die zur richtigen Zeit die richtige Handlung ohne Anstrengung des Willens hervortreten lässt.
„Der Edle tut es ohne Absicht.“
Tao Te King XXXVII
Die Yoga-Anregung für die kommende Woche lautet: Probiere dieses "Tun ohne Absicht". Fange klein an, beschränke dich vielleicht erst einmal auf das Wahrnehmen deiner Absichten im Tun. Eventuell erkennst du sogar, wenn deine innere Natur ein Handeln auslöst.

Nimm an, was da kommt
„Nichts ist entspannender, als das anzunehmen, was kommt."
"Annehmen" ist leicht ausgesprochen aber im Falle des Eintreffens unerwünschter Ereignisse doch recht schwer zu realisieren. Zumindest, wenn man nicht im Annehmen geübt ist.
Annehmen heißt zweierlei:
- Ungewollte Ereignisse bei deren Eintreffen ohne inneren Widerstand (im Sinne von geistiger Abwehr und Abneigung) begegnen.
- Ohne hadern und ohne daran festzuklammern wünschenswerte Zustände bzw. Gegenstände verlieren.
Ein erster Schritt auf dem Weg zum Annehmen-Meister: Sage dir die kommende Woche jeden Morgen vor dem Spiegel: "Ich nehme alles ganz gelassen, was heute auf mich zukommt. Ich betrachte alles wie ein reiner Beobachter meines Lebens."

Gehe dynamisch und aufrecht
Hängender Kopf, Schultern nach vorne, Blick auf den Boden - ein solch schlurfender Gang verdunkelt unsere Gemütslage. Eine Studie will herausgefunden haben, dass wir uns in solch einer gebeugten Gehhaltung eher an schlechte als an gute Ereignisse erinnern.
Sei dir dieses Zusammenhangs bewusst und gehe diese Woche dynamisch und aufrecht. Zeige der Welt dein Lächeln. Nutze dafür eine Erinnerungsfunktion deiner Wahl – zum Beispiel dein Smartphone, Post-its am Kühlschrank ...
Mache einen Umweg
Baue in der kommenden Woche jeden Tag einen Umweg von ungefähr 15 Minuten in deinen normalen Tagesablauf ein. Dieser Umweg könnte darin bestehen, dein Auto morgens etwas weiter von der Firma weg zu parken, eine Haltestelle früher auszusteigen, mit dem Fahrrad zum Einkaufen zu fahren oder einen Spaziergang in der Mittagspause zu machen.
Wichtig ist, dass du diesen Weg zusätzlich zu deiner sonstigen Bewegung beschreitest, nicht einfach eine andere körperliche Betätigung deswegen ausfallen lässt.
Und wie immer: täglich durchführen!
Prüfe am Ende der Woche, ob sich bei dir etwas verändert hat.
Höre dir den Grapefruit-Song an
Der Song "Grapefruit" von Julia Engelmann begeistert in seinem Optimismus. Unsere Yoga-Anregung für den Alltag: Erfreue dich jetzt dieses motivierenden und lebensbejahenden Songs.
Länge: 5 Minuten
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Das Ablehnen ablegen
Außer in Phasen der Verliebtheit finden wir gerne bei jedem unserer Mitmenschen etwas, das uns missfällt. Ein störendes Verhalten, ein falsches Wort ...
Wer eine zufriedene und gelassene Geisteshaltung entwickeln möchte, sollte diese Be-(Ver-)urteilungen ablegen. Hierbei hilft, wenn wir im jeweiligen Betragen das Positive suchen. Das kann etwas Erhellendes, etwas Lustiges oder etwas zum Nachdenken-Anregendes sein.
Probiere diese Woche jedes Mal, wenn dir solch eine "Verurteilung" auffällt, das Gute in dem Umstand zu finden. Beispiele:
- Die Realität: Meine beste Freundin ist immer so kritisch, steht allem erst einmal ablehnend gegenüber.
Vorteil: Sie hat mich deswegen schon vor mancher Unbesonnenheit bewahrt. - Die Realität: Mein Partner ist lange nicht mehr optisch so attraktiv wie zu Beginn.
Vorteil: Ihr könnt euch gemeinsam auf andere, eventuell wertvollere zwischenmenschliche Dinge konzentrieren. Oder: Du beschäftigst dich mehr mit der Seele hinter der äußeren Fassade. - Die Realität: Dein Nachbar ist ein Biedermann vor dem Herrn.
Vorteil: Dafür achtet er auf Ruhe und Ordnung und du brauchst nachts keine Ruhestörung zu fürchten. - Die Realität: Du warst zu Essen und Kino verabredet und bist versetzt worden.
Vorteil: Nun kannst du das Geld für einen lang ersehnten Saunabesuch ausgeben.
Nicht immer wird das Positive aus einem gefühlten Störungsfall so deutlich hervorscheinen. Aber mit etwas Übung trainierst du so ein Umdenken hin zu einer angenehmeren Lebenseinstellung.
Tipp: Frage den anderen Menschen nach dem Motiv für sein jeweiliges Verhalten, das dich stört. Schon diese Kenntnis vermag oft zu besänftigen.

Eingeschliffene Verhaltensweisen umstülpen
Diese Woche lautet die Anregung, eine alltägliche Verhaltensweise zu verändern. Das könnte das "Zähneputzen mit der anderen Hand" sein. Oder wie wäre es diese Woche mit der Überwindung zum Wechselduschen oder dem Trinken von Tee statt Kaffee? Du kannst auch einfach nur den Geschirrspüler mal ganz anders herum einräumen.
Solche Variationen stimulieren deine Synapsen. Doch es mag noch mehr dabei herauskommen. Beobachte einfach, wie es dir mit der neuen Routine ergeht. Wie reagiert dein Umfeld auf die Veränderung?

Vom Umgang mit Sorgen
Plagen dich Sorgen? Du bist nicht allein.
Besonders lästig ist das ständige Sinnieren über den Gegenstand der Sorge. Daraus resultieren unschöne Stimmungseinbrüche.
Probiere doch einmal folgenden Tipp: Notiere eine Woche lang jede Sorge, die in dir hochkommt. Verstaue diese Liste dann in einer Schublade, wo du sie nicht mehr siehst.
Setze dir dann einen Kalendertermin in drei Monaten. Am entsprechenden Tag hole die Liste hervor und prüfe:
- Welche Sorge ist eingetreten?
- Welche Sorge habe ich noch?
- Was hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst?

Frage dich hin und wieder: Wie oft mache ich dies noch?
Wenn du diese Woche etwas "außer der Reihe" machst, wie z.B.
- ein Fahrrad kaufst,
- deinen Geburtstag feierst,
- Mittsommer feierst,
- ein Schiff fährst,
- in den Urlaub fährst,
- ....
überlege dir jeweils, wie oft du diese Tat in deinem Leben vermutlich noch tun wirst.
Ich habe mir zum Beispiel in der letzten Woche ein Fahrrad gekauft. Wenn ich dies wieder wie gewohnt zehn Jahre fahre, werde ich mir wohl nur noch drei bis vier Mal in meinem Leben ein neues Fahrrad zulegen.
Bei mir führten diese Überlegungen dazu, mir Zeit mit dem Kauf zu lassen und mich tiefgehender über Schaltungsarten und Gewichtskonsequenzen zu informieren. Am Ende erhielt das qualitativ hochwertigere Modell meinen Zuschlag.
Ganz allgemein bewirken derartige Betrachtungen, uns die Seltenheit unserer Handlungen vor Augen zu führen. Wir erleben die jeweilige Erfahrung eventuell intensiver, auf jeden Fall aber bewusster.
"Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein."
Buddha

Enthülle das Mu von Joshu
"Enthülle" diese Woche doch einmal den bekannten Koan "Mu von Joshu". Beschäftige dich eine Woche lang mit dem Koan, immer wieder, auch in der Meditation.
Ein Koan ist ...
Im Zen gibt es die Tradition, mittels eines Koans den Schüler zu kleinen Erleuchtungserfahrungen zu führen. Das logische Denken soll "überwunden" werden. Es handelt sich um paradoxe Rätsel, Kurzgeschichten oder Denkaufgaben, die (auch) beim Meditieren "gelöst" werden sollen.
So lautet der Koan "Mu von Joshu":
Ein Möch fragte einmal Meister Joshu:
"Hat ein Hund die Buddha-Natur oder nicht?"
Joshu sagte:
"Mu!"
Wenn du Hilfen zur "Enthüllung" möchtest, bitte sehr:
Lösunghilfen
- Mu bedeutet "Nein" oder "Nichts".
- Laut dem Buddhismus hat jedes Lebewesen die Buddha-Natur, auch ein Hund. Das weiß sicherlich auch Joshu. Warum antwortet er dann "Mu"?
- Ziel eines Koans: Die Überwindung des Widerspruchs im Koan ist das Ziel der Übung.
- Man gehe bei der Enthüllung davon aus, dass der Koan eine richtige Antwort gibt, obwohl er "falsch" klingt.
- Spiele mit den Worten des Koans. Variiere, vielleicht sogar mit einer gegenteiligen Aussage. Wofür könnte ein Begriff noch stehen? "U" bedeutet "Sein".
- Wälze das Koan zuerst im Geist, spüre dann in deinen Körper. Löst der Koan irgendwo etwas aus?
- Hat der Koan etwas mit mir zu tun?
Eventuell magst du hier konkretere Ansätze zur Arbeit mit dem Koan bzw. zu dessen Lösung nachlesen.

So hätte ich es besser machen können
Halte die kommende Woche jeden Abend vor dem Schlafengehen eine kurze Rückschau auf den vergangenen Tag. Verharre an den Gegebenheiten, wo du mit deinem Verhalten nicht zufrieden warst.
Nun stellst du dir vor, wie das Geschehen abgelaufen wäre, wenn du optimal agiert/reagiert hättest. Dies hilft beim Verarbeiten des Ereignisses und lässt dich in Zukunft klüger agieren.
Probiere einen neuen Sport
Sportliche Betätigung ist der am schnellsten zu realisierenden Gute-Laune-Macher. Theoretisch ;-)
Dazu muss der Körper allerdings schon mindestens eine halbe Stunde in Wallung gebracht werden. Ja, Schwitzen sollte sein, Keuchen muss man nicht.
Ob Bewegungsmuffel oder Sportfanatiker: Probiere diese Woche einmal eine neue Ausdauersportart aus. Etwas, das du noch nie oder seit langer Zeit nicht mehr getan hast. Bouldern, Tanzen, Schwimmen, Walken, Joggen, Schlittschuh laufen, Fahrrad fahren ...

Gefühle wahrnehmen und aufschreiben
Vielleicht hast du bereits ein kleines Notitzbüchlein oder du schreibst deine Ideen ganz modern mit einer App wie Evernote. Setze dir in der kommenden Woche alle zwei bis drei Stunden eine Erinnerung. Spüre dann in dich hinein. Wie fühlst du dich in diesem Moment? Fasse deinen inneren Zustand in Worte und notiere diese im Büchlein oder in der App. Dies schult deine Achtsamkeit, den Umgang mit Gefühlen und fördert deine Selbsterkenntnis.

Die Rosine der Achtsamkeit
Die Yoga-Alltags-Anregung für die kommende Woche: Iss eine Rosine!
Aber nicht einfach so, rein in den Mund und runter.
Nein – iss die Rosine achtsam.
Wie kann das aussehen? Starte mit dem Betrachten der Rosine. Verfolge ihre Runzeln.
Dann fühle. Wie erleben deine Fingerspitzen die zerklüftete Rosinenhaut? Ist diese Rosine weich oder hart? Reibe die Rosine zwischen deinen Fingern. Hörst du dabei ein Geräusch?
Dann rein in den Mund?
Gemach! Zunächst führe die Rosine zur Nase. Was riechst du? Dann aber: Führe die Rosine in den Mund. Taste mit der Spitze deiner Zunge die Rosine ab. Schmeckst du schon etwas? Wie empfindet die Zunge die Rosinenoberfläche?
Lege die Rosine auf die Zunge. Was empfindest du dabei?
Dann beiße vorsichtig hinein … Kaue langsam, schmecke, schlucke ... Kannst du die Rosine auf ihrem Weg von der Kehle in den Magen spüren?
Dehne diese Rosinen-Achtsamkeitsübung auf 5 Minuten aus. Auf ähnliche Weise beginnt übrigens John-Kabatt-Zinn seine Meditationsseminare.

Liegt Wahrheit darin?
Wenn ein wenig Jnana Yoga in deinen Alltag einbauen möchtest, frage dich bei allem, was du tust: "Ist da Wahrheit in dem, was ich gerade tue?".
Du übst dich damit im "Yoga der Unterscheidung" und in Selbstreflexion und wirst bewusster.

Eine halbe Stunde im Nichts
Ein Vorschlag für die kommende Woche: Nimm dir vor, jeden Tag eine halbe Stunde "nichts" zu machen. Setze dich einfach nur hin, beobachte und fühle, was da auftaucht. Bemühe dich nicht um meditative Konzentration, mache es dir bequem, versuche nicht, besonders spirituell zu sein. Du kannst auch einfach nur aus dem Fenster schauen. Sei nicht bestrebt, etwas "Sinnvolles" zu tun.
Wie geht es dir mit so einer halben Stunde?

Lerne das Staunen neu
Starten wir mit einem Zitat:
"Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen. Das Erlebnis des Geheimnisvollen – wenn auch mit Furcht gemischt – hat auch die Religion gezeugt. Das Wissen um die Existenz des für uns Undurchdringlichen, der Manifestationen tiefster Vernunft und leuchtendster Schönheit, die unserer Vernunft nur in ihren primitivsten Formen zugänglich sind, dies Wissen und Fühlen macht wahre Religiosität aus; in diesem Sinn und nur in diesem gehöre ich zu den tief religiösen Menschen."
Albert Einstein zugeschrieben
Über das Staunen kann (auch ein atheistischer Mensch) das Gefühl der Ehrfurcht und die Liebe zu allem Sein in sich kultivieren. Zudem hilft Staunen dabei, Dankbarkeit für das eigene Leben – wie auch immer es sich momentan darstellt – zu empfinden.
Goethe meint sogar ganz euphorisch: "Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen."
Unsere Yoga-Anregung für den Alltag: Lerne das Staunen neu.
Eigentlich ist alles um uns herum ganz erstaunlich. Vielleicht gehst du dazu heute Abend in Gedanken durch, was dir an diesem Tage alles an Staunenswertem begegnet und geschehen ist.
Das Leben – Mutter Teresa
Die folgenden Worte über das Leben werden Mutter Teresa zugeschrieben:
Das Leben ist eine Chance - nutze sie.
Das Leben ist Schönheit - bewundere sie.
Das Leben ist Seligkeit - genieße sie.
Das Leben ist ein Traum - mach daraus Wirklichkeit.Das Leben ist eine Herausforderung - stelle dich ihr.
Das Leben ist Pflicht - erfülle sie.
Das Leben ist ein Spiel - spiele es.
Das Leben ist kostbar - geh sorgfältig damit um.
Das Leben ist Reichtum - bewahre ihn.
Das Leben ist Liebe - erfreue dich an ihr.
Das Leben ist ein Rätsel - durchdringe es.
Das Leben ist ein Versprechen - erfülle es.
Das Leben ist Traurigkeit - überwinde sie.
Das Leben ist eine Hymne - singe sie.
Das Leben ist eine Tragödie - ringe mit ihr.
Das Leben ist ein Abenteuer - wage es.
Das Leben ist Glück - verdiene es.
Das Leben ist das Leben - verteidige es.
Mutter Teresa (Heilige Teresa von Kalkutta) (geboren als Anjezë (Agnes) Gonxha Bojaxhiu; * 26. August 1910 in Üsküb, Osmanisches Reich (heute Skopje, Mazedonien); † 5. September 1997 in Kalkutta, Indien)
Mutter Theresa war eine indische Ordensschwester und katholische Missionarin albanischer Herkunft. Ihre weltweite Bekanntheit verdankte sie ihrer Hilfe für Kranke und Obdachlose. Ihr Schaffen hat Verehrer, Nachahmer und Kritiker.
Übe das Morgenlächeln
Aus dem Yoga weißt du, dass der Atem den Geist beeinflusst. Ganz ähnlich wirkt deine Körperhaltung auf deine Gemütsverfassung. Einem Lächeln im Gesicht wird magische Wirkung nachgesagt. Körper und Seele beeinflussen sich gegenseitig.
Nutze dieses Phänomen und starte die kommende Woche mit einem 10-Minuten-Lächeln in den Tag. Blicke nach den sieben Tagen zurück und prüfe, inwiefern dieser Tagesstart etwas in deinem Leben verändert hat.
Falls ja, könntest du ja immer mal wieder über den Tag verteilt ein Lächeln aufblitzen lassen.
Gehe in Vorleistung
Bemühe dich diese Woche, immer mal wieder in Vorleistung zu gehen. Den ersten Schritt machen, Freundlichkeit und gute Laune säen. Jemanden anlächeln, obwohl dieser abweisend schaut. Blumen für das Gemeinschaftsbüro mitbringen. Dem Bäcker Trinkgeld geben ...
In den meisten Fällen stößt du damit auf positive Resonanz und förderst den Aufbau von Nähe. Bei manch einem mag es aber etwas länger dauern, bis deine Botschaft ankommt.
Schon allein die innerlich gestellten Fragen "Wie könnte ich hier ein wenig Freude schenken?", "Wie könnte ich in dieser Situation selbstloser agieren?" oder "Wie hätte ich in der Situation heute Vormittag helfen können, ohne ausdrücklich gefragt worden zu sein?“ stärken deinen Empathie-Muskel, auch wenn du die Tat (diesmal noch) nicht ausführst.
Händchen wechsel dich

Wechsele in der kommenden Woche die Hand, mit der du deine Zähne putzt. Egal, ob du elektrisch oder per Hand den Zahnbelag abschrubbst.
Diese Anregung mag dir zunächst unnötig erscheinen. Doch durch den Handwechsel werden andere Hirnregionen beim Zähneputzen genutzt und dies fördert unsere geistigen Fähigkeiten. Vielleicht fallen dir in den nächsten Tagen weitere Handlungen ein, die du hin und wieder mit der anderen Hand durchführen kannst, z. B. einen Schlüssel ins Schloss stecken, ein Brot schmieren ...

Den Regen gehen
Möglicherweise regnet es in den kommenden Tagen in deiner Nähe. Mache dann Folgendes: Suche dir ein Stückchen Natur und gehe dort (vielleicht sogar barfuß) in den Regen hinaus. Ohne Regenschirm. Lege den Kopf in den Nacken, breite die Arme aus, so dass du die Regentropfen im Gesicht und auf den Händen spürst.
Sei mit allen Sinnen und deinen Gedanken bei dir und diesem Regen. Fühle achtsam einige Minuten das Wasser auf deiner Haut, die Luft, die Kälte, die Geräusche … im Gehen oder stehend.

Buddhistische Spiegel-Übung
Nimm dir eine gute Viertelstunde Zeit und platziere dich vor einem Spiegel. Es reicht aus, wenn du nur dein Gesicht siehst.
Die Übung besteht aus zwei Teilen:
In den ersten Minuten achte nur auf deine Gedanken, die beim Betrachten deines Spiegelbildes bemerkst. Bleibe stets konzentriert, aber gelassen.
Bewerte dein Denken nicht. Das kannst du auf später verschieben.
Dies ist der Selbsterkenntnis-Teil der Spiegel-Übung.
Im zweiten Teil der Übung achte auf den Vorgang des Sehens an sich. Dein Seh-Sinn ist ... ein Wunder! Widme dem Sehen einige Minuten deine volle Aufmerksamkeit.
Dies dient der Bewusstmachung und der Schulung deines Seh-Sinnes.
Du kannst die Übung noch um einen weiteren, buddhistischen Teil ergänzen:
Der Spiegel-Geist
Stelle dir im dritten Teil der Übung vor, dass dein Geist wie ein Spiegel funktioniert. Dies meint: Du nimmst alles (nur) wahr, ohne dass dein Geist emotional in Schwingung gerät.
Ein normaler Spiegel spiegelt alles (nur) wider, ohne davon befleckt, verformt oder auf andere Weise "berührt" zu werden. Probiere, alles Geschehen um dich herum, alles, was dir widerfährt, wie ein Spiegel anzuschauen. Ohne Geistesverwirbelungen (Gedanken, Gefühle ...) aufkommen zu lassen. Betrachte alles gleich-mütig.
Du kannst dich die immer wieder um diese Haltung bemühen. Achte darauf, welche Auswirkungen diese Spiegel-Sicht auf dich, deine Wahrnehmung und deine Zufriedenheit hat.

Achtsamkeit: Fünf Minuten mit allen Sinnen
Es heißt:
In jedem Krümel steckt ein (das) ganze(s) Universum.
Yoga-Alltags-Anregung: Greife dir kurzentschlossen irgendeinen Gegenstand und widme diesem fünf Minuten deine volle Aufmerksamkeit. Mit allen Sinnen, mit echtem Interesse und ohne abschweifende Gedanken.
Was kannst du alles wahrnehmen?

Maya in meinem Alltag
Ziehe dich einige Minuten (gerne auch eine halbe Stunde) zurück und sinne darüber nach, was du "normalerweise" für real in deinem Leben hältst, was ein weitentwickelter Yogi aber als "Maya" (= irrige Wahrnehmung) ansehen würde.
Im Advaita Vedanta meint Maya zum Beispiel die Illusion des begrenzten, verblendeten Ich, das die Realität als nur physisch und mental versteht und das wahre Selbst, Atman, das eins mit Brahman ist, nicht wahrnimmt. Um Befreiung zu erreichen, muss diese Illusion überwunden und das wahre Selbst erkannt werden.
Wenn du magst, mache eine Liste mit Glaubenssätzen, Ansichten etc. deinerseits, die vermutlich Maya sind.
Yoga Sutra I-8: Falsche Aufffassung von etwas resultiert aus einer falschen Kenntnis von etwas, die nicht der wahren Natur des Erkannten entspricht
Yoga-Geschichte: Narada, Krishna und das unergründliche Maya Yoga-Geschichte Aidan Lavette, der unsterbliche Geist, hatte einst Quartier in einem Yoga-Aschram im südlichen Indien bezogen. Er liebte es, im abendlichen Satsang zwischen den Schülern umherzuschweben und dabei den Erzählungen des Aschram-Meisters Ramahamani zu lauschen. Eines Abends erzählte Ramahamani eine Geschichte über Narada, Krishna und das unergründliche Maya aus dem Brahma Vaivarta Purana. Aidan erinnert sich daran wie folgt: Hier weiterlesen: Yoga-Geschichte: Narada, Krishna und das unergründliche MayaBeitrag: Yoga-Geschichte: Narada, Krishna und das unergründliche Maya
Narada, Krishna und das unergründliche Maya

Das Gute im Schlechten sehen
Wenn wir uns nicht gerade auf einer sehr fortgeschrittenen Stufe spiritueller Entwicklung befinden, wird es bei jedem unserer Mitmenschen etwas geben, das uns hin und wieder stört. Eine Eigenschaft, ein Verhalten, Aussagen ...
Probiere diese Woche jedes Mal, wenn dir eine "Störung" auffällt, das Gute darin zu sehen.
Beispiele:
- Störung: Meine beste Freundin ist immer so kritisch, lässt sich nie für irgendetwas begeistern.
Vorteil: Sie hat mich deswegen schon vor mancher Unbesonnenheit bewahrt. - Störung: Mein Partner ist lange nicht mehr optisch so attraktiv wie am Anfang.
Vorteil: Du kannst dich auf andere, eventuell wertvollere Werte konzentrieren. - Störung: Dein Nachbar ist ein Spießer vor dem Herrn.
Vorteil: Dafür achtet er auf Ruhe und Ordnung. - Störung: Du warst zu Essen und Kino verabredet und bist versetzt worden.
Vorteil: Nun kannst du das Geld für einen lang ersehnten Saunabesuch ausgeben.
Nicht immer wird dies reibungslos klappen. Aber schon das Bemühen um eine positive Sicht trainiert ein Umdenken hin zu einer angenehmeren Lebenseinstellung.
Zusatztipp: Versuche, die wahren Gründe für ein Verhalten zu erfahren – das sorgt oft für erhellende Momente.

Mein Stein der Weisheit
Hanne Tügel berichtet in ihrem Buch "Wege zur Weisheit" (empfehlenswert!) von einer schlichten Weisheitsübung des finnischen Priesters Lars Karlsson: Man suche sich einen Stein und trage diesen ein Jahr lang (!) in der Hosentasche.
Karlsson riet weiterhin, den Stein ab und zu hervorzuholen, ihn zu betrachten und zu befühlen.
In den ersten Wochen wird sich vermutlich kaum etwas Besonderes dabei ergeben.
Doch irgendwann würde sich etwas in der Beziehung zu diesem Stein tun. Er fühlt sich anders an, du nimmst zuvor nicht erkannte Muster wahr, vielleicht riecht er jedes Mal ein wenig anders. Eventuell verrät dir sogar die Art, wie sich der Stein am jeweiligen Tag anfühlt, etwas über dein eigenes Befinden?
Du wirst es nur erfahren, wenn du es ausprobierst.
Priester Lars Karlsson zeigte sich von dem Stein-Begleiter begeistert:
"Der Stein hat mich mehr gelehrt als viele meiner Lehrer."
Jonglieren mit drei Bällen lernen
Rubrik Geistes-Yoga: Jonglieren trainiert dein Gehirn auf hervorragende Weise - Konzentration, Koordination und Gewandtheit. Zudem macht es Spaß. Das Balancieren von drei Bällen ist leicht zu erlernen. Hier findest du eine anschauliche Video-Anleitung:
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Fun-Facts zu „Yoga“ allgemein
- Yoga war ursprünglich Männer-Domäne – In den klassischen Yoga-Traditionen praktizierten zunächst überwiegend Männer; erst im 20. Jahrhundert wurde Yoga im Westen zur meist weiblich geprägten Praxis.
- Der Name „Yoga“ bedeutet „Vereinigung“ – Das Wort stammt aus dem Sanskrit und symbolisiert die Verbindung von Körper, Geist und Bewusstsein.
- Yoga gibt es seit über 5 000 Jahren – Die frühesten Erwähnungen finden sich schon in den vedischen Schriften des alten Indiens.
- Die längste aufgezeichnete Yoga-Praxis dauerte über 56 Stunden – Dieser Rekord wurde 2017 in Indien erreicht.
- Lach-Yoga kombiniert bewusste Atmung und Lachen ohne Grund – Es wird weltweit praktiziert und soll Stress abbauen.
- Internationaler Tag des Yoga ist der 21. Juni – Er wurde von den Vereinten Nationen 2014 eingeführt und wird weltweit gefeiert.
- Es gibt über 100 verschiedene Yoga-Stile – Von traditionellen Hatha-Formen bis zu modernen Varianten wie „Power Yoga“ oder „Chair Yoga“.

Weitere Impulse in längerer Form
Einen spirituellen Freund / Gefährten finden
Eine spirituelle Freundin bzw. Gefährtin zu haben kann über viele Schwierigkeiten hinweghelfen und uns zu ungeahnten Höhen verhelfen. Ein echter Schatz auf dem spirituellen Pfad. Austausch, Gemeinschaft, Rückmeldung, Korrektur, Trost, Verstehen ... ein spiritueller Freund hat viel zu bieten.
Aber selten kommt eine solche Gefährtin (oder ein solcher Gefährte) von selbst in unser Leben. Wir müssen uns schon ein wenig umschauen. Und genau hinschauen. Dieser Artikel erklärt, was eine solche Freundschaft ausmacht, wie du sie erkennen kannst und wo sie entstehen kann.
Wie werde ich achtsam im Alltag? 16 praktische Wege, den Geist in das Jetzt zu führen
Der menschliche Geist ist ein unruhiger Begleiter. Er springt voraus, kehrt zurück, entwirft Szenarien, verwirft sie wieder – oft ohne, dass du es bemerkst. Genau hier setzt Achtsamkeit an: nicht als esoterisches Konzept, sondern als nüchterne Praxis der Wahrnehmung. Dieser Artikel zeigt, wie sich Aufmerksamkeit im Alltag gezielt lenken lässt, welche Irrtümer dabei im Weg stehen und warum gerade in einer zunehmend automatisierten Welt die Fähigkeit, den eigenen Moment bewusst zu erleben, an Bedeutung gewinnt. Es geht nicht um Perfektion – sondern um ein klareres Verhältnis zu dem, was ohnehin geschieht.
Ein wandernder Geist verläuft sich also auf seiner Suche nach dem Glück – wir geben 16 Anregungen, die den Geist zur beständigen Achtsamkeit führen.
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Klarträumen lernen: 10-Schritt-Technik, Tipps und Wissenschaft
Ein luzider Traum (Klartraum) ist ein Traum während des Schlafs, in dem sich die träumende Person bewusst ist, dass sie träumt. Dieses Bewusstsein kann es ermöglichen, den Traum teilweise zu beeinflussen oder bewusst zu beobachten, jedoch ist eine aktive Steuerung des Traums nicht zwingend Bestandteil eines Klartraums.
Aufbauend auf der Bewusstheit des Träumens kannst du dann deine Träume steuern. Beide Fähigkeiten sind für viele Menschen erlernbar.
Hier findest du das 10-Schritt-Programm zum Klarträumen nach Paul Tholey ergänzt um hilfreiche Tipps. Mit Gratisdownload zum Aufhängen im Schlafzimmer.
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Weniger schlafen trainieren? Besser schlafen, erholter aufwachen
Weniger schlafen und trotzdem wach, klar und leistungsfähig bleiben – dieser Wunsch ist verständlich, aber nicht ungefährlich. Schlaf wirkt im Alltag oft wie eine stille Zeitreserve: Man kürzt hier ein wenig, schiebt dort eine Stunde hinaus, und schon scheint der Tag größer zu werden. Doch der Körper führt keine Buchhaltung nach Wunschdenken. Dieser Artikel zeigt, was sich an Schlafqualität, Schlafrhythmus und Erholung tatsächlich verbessern lässt, wo Yoga, Atemübungen und Entspannung sinnvoll unterstützen können – und wo aus kluger Optimierung schlichter Schlafmangel wird. Es geht also nicht um heldenhaft kurze Nächte, sondern um einen nüchternen, brauchbaren Umgang mit einem Grundbedürfnis, das sich erstaunlich schlecht austricksen lässt.
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- Yoga-Anregung für den Alltag -
Eigene Vorurteile erkennen – praktische Wege zur Selbstreflexion
Yoga bezweckt das Zur-Ruhe-Kommen der Bewegungen im Geist, siehe Yogasutra I-2, weil der Geist unsere Sicht auf die Wirklichkeit verschleiert. Zu den Bewegungen bzw. Verschleierungen des Geistes werden auch unsere Glaubenssätze, Meinungen und Vorbehalte gezählt. Sie laufen automatisch im Hintergrund, meist werden wir ihrer Verschleierung nicht gewahr. Mit einem einfachen Vorsatz kommst du ihnen auf die Spur.
Bewusstheit im Alltag erweitern – praktische Übungen und Impulse
"Das strahlende Selbst, Atman, der sich dem Denken entzieht, leuchtet im Größten, leuchtet im Kleinsten, leuchtet im Fernsten, leuchtet im Nahesten, leuchtet in der geheimen Kammer des Herzens."
Mundaka-Upanishad III 1,7
Unser Sinnesalltag ist auf ein kleines Spektrum beschränkt: die "normal-großen" Dinge um uns herum. Diese Alltagserfahrung ist aber nicht die ganze Realität. Manche sagen, dass uns unser Alltagsbewusstsein in einem geistigen Käfig gefangen hält, da es so begrenzt ist.
In diesem Artikel geht es darum, wie du deine Bewusstheit im Alltag erweitern kannst. Bewusstheit ist kein starres Konzept, sondern eine Fähigkeit: sie ist erfahrbar, körperlich, sozial und zeitlich geprägt und lässt sich durch konkrete Übungen und innere Haltung bewusst gestalten. Dieser Text verbindet klassische Yoga-Anregungen mit modernen Perspektiven.
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Memento Mori Übung: Mit Fotos dein Leben bewusst reflektieren
Es gibt Themen, die man gern vertagt – der eigene Tod gehört zuverlässig dazu. Und doch liegt genau darin ein paradoxes Potenzial: Wer sich der eigenen Endlichkeit stellt, gewinnt oft nicht Schwere, sondern Klarheit. Dieser Artikel zeigt, wie eine einfache Übung mit alten Fotos dazu beitragen kann, den Blick auf Beziehungen, Werte und Prioritäten zu schärfen – nicht als moralischer Appell, sondern als leise Verschiebung der Perspektive. Es geht nicht darum, das Leben dramatischer zu machen, sondern es ehrlicher zu betrachten.
Willenskraft trainieren: Mit Yoga und Alltag zu mehr Selbstdisziplin
Willenskraft wirkt auf den ersten Blick wie etwas, das man entweder hat oder eben nicht. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Sie ist formbar, trainierbar – und erstaunlich empfindlich gegenüber den eigenen Gewohnheiten. Dieser Artikel beleuchtet, was Willenskraft im Kern ausmacht, warum sie im Alltag oft scheitert und wie sie sich systematisch stärken lässt. Dabei wird deutlich, dass nicht große Vorsätze entscheiden, sondern die stillen, wiederholten Momente, in denen du dich selbst führst – oder eben nicht. Du erfährst auch, was ein großer Yogameister dazu sagt und wie du mit Yoga deine Willenskraft entwickelst und stärkst.
Lebenspfad-Übung yogisch betrachtet: Den eigenen Lebensweg bewusst gehen
Manchmal braucht es keinen Tempel, keine Matte und keine komplizierte Technik, um dem eigenen Leben näherzukommen – manchmal reicht ein stiller Weg in der Natur. Die Übung „Mein Lebenspfad“ lädt dazu ein, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht nur zu bedenken, sondern Schritt für Schritt zu durchwandern. Sie verbindet Achtsamkeit, Erinnerung, Yoga-Philosophie und die nüchterne Einsicht, dass die eigene Zeit begrenzt ist. Gerade darin liegt ihre Kraft: Sie kann helfen, das Wesentliche vom Lärm zu unterscheiden und den eigenen Weg wieder etwas klarer zu sehen.
Raunächte und Yoga: Achtsam durch die Zwischenzeit
Tauche ein in jene selten genutzte Zwischenzeit – die Raunächte. In diesem Artikel erhältst du klar fundierte Informationen über Ursprung, Bedeutung und Praxis dieser zwölf Nächte – und wie du mit gezielten Ritualen, Yoga-Impulsen und ayurvedischer Selbstfürsorge bewusst den Übergang vom alten ins neue Jahr gestalten kannst.
