Daumen und Zeigefinger berühren sich leicht. Ein paar Seiten weiter soll der Atem lange angehalten, der Bauch nach innen gezogen oder ein Tuch geschluckt werden. Beides kann in einem Yogabuch unter Mudra oder Kriya auftauchen. Der Sanskritname verrät deshalb noch nicht, wie intensiv oder riskant eine Technik ist.
Die kurze Antwort: Einfache Handgesten und ruhige Körperwahrnehmung sind meist niedrigschwellig. Nasenspülungen brauchen einwandfreie Hygiene. Forcierte Atemformen, längeres Atemanhalten, starke Bandhas, Bauchmanipulationen und komplexe Körpermudras gehören in qualifizierte Anleitung. Invasive Reinigungsverfahren und Praktiken, die absichtlich einen Kundalini-Durchbruch erzwingen sollen, sind keine Übungen für eine Online-Selbstanleitung.
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