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geist aidan lavette l 564

Aidan Lavette ist unsterblich. Zumindest lebt er seit 2.577 Jahren auf der Erde. Aidan saß einst zu Füßen Buddhas und versank während eines Satsangs in eine tiefe Meditation. Als er wieder in die "Realität" zurückkehrte, war er nur noch "Geist".

Seitdem wandelt Aidan über die Erde. Es zieht ihn meist zu den Menschen, er genießt es, unerkannt unter ihnen zu leben und ihren Geschichten zu lauschen. Einige von ihnen wird er hier auf Yoga-Welten erzählen. 

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Narada, Krishna und das unergründliche Maya

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Aidan Lavette, der unsterbliche Geist, hatte einst Quartier in einem Yoga-Aschram im südlichen Indien bezogen. Er liebte es, im abendlichen Satsang zwischen den Schülern umherzuschweben und dabei den Erzählungen des Aschram-Meisters Ramahamani zu lauschen. Eines Abends erzählte Ramahamani eine Geschichte über Narada, Krishna und das unergründliche Maya aus dem Brahma Vaivarta Purana. Aidan erinnert sich daran wie folgt:

 

Der wertvolle Krug

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Aidan Lavette, der unsterbliche Geist, lebte auch mehrere Jahrhunderte in China. In einem Dorf am Huashan Berg, der für sein famoses Wolkenmeer weit über China hinaus berühmt ist, hörte er von folgender Geschichte:

Eine ältere chinesische Hausdienerin holte jeden Morgen zwei Krüge Wasser aus dem Fluss im Dorf. Sie legte dafür eine Holzstange über ihren buckligen Rücken und hängte an jedes Ende einen Krug.

Einer der beiden Krüge bekam eines Tages in der Mitte einen Sprung. Fortan verlor er aus diesem Riss auf ihrem Weg vom Fluss bis zum Haus die Hälfte seines Wassers. Der Krug bemühte sich nach Kräften, das Wasser in sich zu bewahren. Doch vergebens. So sehr er sich auch anspannte, stets verlor er einen Teil seiner Fracht.

Der Krug wurde sehr zornig mit sich.

 

Aidan Lavette und das Zimmer zum wahren Selbst

moenche reise wueste

Aidan Lavette, der unsterbliche Geist, lauschte einst dem Gespräch zweiter Jungmönche. Sie hatten von einem Zimmer des Glücks gehört. In diesem Zimmer soll ein Mensch Zugang zu seinem wahren Selbst erlangen und dabei einen nicht mit Worten beschreibbaren inneren Frieden erfahren. Dieser Zustand soll mit tiefer Freude verbunden sein, ja – man hätte sogar das Gefühl, man könne direkt mit Gott kommunizieren.

Aidan wurde hellhörig. Sollte es einen solchen Raum geben?

 

Der Weise und das Menschenopfer

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Die folgende Geschichte vom buddhistischen Mönch Adhimutta Thero wird in zahlreichen Variationen im Zusammenhang mit dem 110. Vers des Dhamapada erzählt. Wir betrachten die Geschehnisse, durch die Augen von Aidan Lavette, der zufällig zugegen war.

Einst reiste eine fünfköpfige Reisegruppe durch einen dichten Wald in Richtung des Jetavana Klosters. Sie vertrauten der Führung Adhimutta Theros, dem äußeren Anschein nach ein Bikkhu, ein scheinbar ganz normaler buddhistischer Wandermönch, wie sie zu der Zeit zu Tausenden durch die Lande zogen. In Wahrheit war Adhimutta ein Arhat, er hatte Gier, Hass und Verblendung vollständig abgelegt. Niemand in der Gruppe wusste davon, doch instinktiv folgten alle seiner Führung.

Aidan hatte sich der Gruppe angeschlossen, weil er mit seinen Geister-Augen in der Auras des Mönches ein goldwarmes Grundleuchten erkannte. Er wollte wissen, was für ein Mensch sich hinter diesem Leuchten verbarg.

 

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