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Während der Meditation sehen manche geistig Suchende verschiedene Arten von Licht: weiße oder farbige Lichter, oft der Sonne, dem Mond oder den Sternen ähnlich. Andere erhalten angenehme Duft- oder Geschmackseindrücke, hören Glockengeläute und andere Musik. Wieder andere erleben Visionen Gottes in menschlicher Form. Sie können ihren Meister, Weise oder Heilige sehen. Wie soll ich darauf reagieren?

Solche Visionen können häufig, anhaltend oder selten sein. Ihre Art hängt von der Beschaffenheit des Unterbewusstseins ab. Es gibt geistige Anwärter, welche gar keine Visionen haben, dafür aber auf dem geistigen Pfad vorwärts kommen.

Ein sehr gefühlsbetonter Sucher mit einer lebhaften Phantasie kann  verschiedene Visionen erleben. Diese dürfen jedoch keineswegs überschätzt  werden, denn im Grunde haben sie alle keinen Wert in Bezug auf den geistigen  Fortschritt. Man kann Visionen haben und dabei völlig weltlich gesinnt,  also materiell orientiert sein.

Die einzig sicheren Beweise geistigen Fortschritts sind:

  • das Wesen des  Charakters,
  • das innere Gleichgewicht,
  • die Reinheit des Herzens,
  • die  Freiheit vom Besitzgefühl - d.h. die geistige Besitzlosigkeit - und
  • die  Hingabe an das geistige Leben.

Tiefe geistige Erlebnisse haben nichts mit  Überschwänglichkeit zu tun. Sie bringen innere stille Freude, Frieden und  Harmonie hervor. Es herrscht ungetrübtes Gleichgewicht in Zeiten des Erfolgs  wie des Misserfolgs, in Freude und Leid.

Quelle: Inspirationen aus den Büchern von Sivananada

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