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Atma steht für den Willen. Aber: Die östliche Philosophie definiert den Willen anders als wir es im Westen gewohnt sind.

Bei uns wird Willen eher als ein Ringen zwischen verschiedenen Wunschvorstellungen gesehen. Bleibe ich liegen (Ruhewunsch) oder stehe ich auf und meditiere (Weiterentwicklungswunsch). Im Osten ist der Wille Coster S. 87: "ein Bewusstseinszustand, der jenseits von Denken und Fühlen liegt." Der nicht eine Gefühlserfahrung ist. Mit dieser Kraft, die selten eingesetzt wird, können Entscheidungen getroffen werden, die den Wünschen widersprechen. Eine ganz eigene Kraft neben dem Wünschen. Du musst also nicht im Bett liegen und die beiden Wunschbilder gegeneinander antreten lassen, wobei du dich bemühst, den Wunsch der persönlichen Weiterentwicklung in besonders prächtigen Farben darzustellen, sondern du denkst gar nicht, sondern stehst einfach auf. Das ist dann der Wille im Sinne von Atma.

Man soll Atma gebrauchen, um den Wünschen des Purusha, des wahren Selbstes, nachzukommen. Wohl nicht, um egoistischen menschlichen Neigungen und Abneigungen nachzukommen.

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