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Yoga-KleidungDie Wahl der richtigen Yoga-Kleidung ist sicherlich nicht das entscheidende Element einer gelungenen Yogastunde. Dennoch kann die Kleidung dich beim üben unterstützen oder eher stören. Ich habe hier einige Aspekte in Bezug auf Yoga-Kleidung zusammengefasst, die im Laufe der Jahre im Forum diskutiert wurden.

Bequem aber körperbetont

Der wichtigste Punkt bei der Wahl der Yogakleidung ist sicherlich deren dehnungsfähigkeit. Viele Asanas erfordern eine Streckung der Gliedmaßen, bei der steife Kleidung schnell an ihre Grenzen stößt. Obwohl, Corinna macht manchmal eine Ausnahme:

Manchmal lasse ich ganz bewusst meine Alltagskleidung an - bequeme Jeans oder andere Hose. Das irritiert meine YogaschülerInn häufig. Doch ich möchte mit dieser Form der Kleidung gerne die "Alltagstauglichkeit des Yoga" demonstrieren.

Bequem ja, aber die Kleidung sollte, insbesondere beim Yoga-Unterricht, einen Blick auf den darin verborgenen Körper ermöglichen, worauf Corinna hinweist:

Allzu weite großzügige Hosenformen (z.B. Haremshosen) können mitunter die Korrektur bei Asanas erschweren - da nicht genau ersichtlich ist, wie die Beinhaltung im Detail ist usw., oder auch für Teilnehmer, die beim Yogalehrer eine Position anschauen, ist es einfacher, wenn dieser nicht in der Kleidung verschwindet.

Wichtig auch, dass die Yogakleidung an dem für sie vorgesehenen Platz verbleibt. Silvia75 weist darauf hin:

Was für mich persönlich bei der Yogakleidung wichtig ist, ist eine nicht-rutschende Hose, die auch bei Umkehrhaltungen an ihrem Platz bleibt, d. h. eher Leggings oder welche mit Band unter dem Fuß.
Das Gleiche gilt für T-Shirts. Die dürfen auch nicht hochrutschen. Ich will ja keine Peepshow hinlegen, sondern mich voll und ganz aufs Yoga konzentrieren.

Ein Sport-BH tut sein Übriges, um sicherzustellen, dass bei den Übungen alles an Ort und Stelle bleibt und der Geist in der Achtsamkeit verweilen kann.

Neue Hülle - frischer Geist?

Sollte die Yogakleidung betont exotisch ausgewählt werden? Zumindest eine deutliche Abgrenzung zur Alltagskleidung kann Sinn machen: Larrim schreibt:

Ich trage traditionell immer weiß in Form eines Kurta Punjab Pyjama´s.
Für mich symbolisiert das, mit meiner Alltagskleidung meine Persönlichkeit im Umkleideraum an den Haken zu hängen und mich ganz mit dem Geist des Yogas, mit dem Unpersönlichen und Universellen in Verbindung zu setzten.

alu2009 betont die Berücksichtigung der Individualität:

Mir ist wichtig, dass die Kleidung sauber und klar im Stil ist, weil mir das entspricht. Ich bin ein schnörkelloser, klarer Typ und so kleide ich mich auch. Wichtig ist mir Bewegungsfreiheit in den Hosen, und deshalb auch ohne Kapuze, wegen der Umkehrhaltungen, wenn ich Asana vor- oder mitmache.

Wohlfühlen
Aus den Antworten hört man deutlich heraus, dass Yogakleidung das persönliche Wohlfühlen unterstützen sollte. Dies empfindet zwar jeder ein wenig anders, aber Atmungsaktivität dürfte jeder als angenehm erleben, insbesondere bei schweißtreibenden Asanas.

Viele tragen gerne lange Beinkleider zu den Übungen, zumindest 7/8-Hosen. Insbesondere bei den Entspannungsabschnitten ist es wichtig, dass man nicht friert. Eine einfache Trainingshose mit dichtem Beinabschluss, Jazzpants oder lange Leggings sind sicherlich keine schlechte Wahl. Frostköttel können zusätzlich eine leichte Jacke über dem T-Shirt tragen.

Die allermeisten führen Yoga barfuß aus. Der Markt (online z.B. Sportforster) bietet aber auch Yoga-Schuhe und sogar Handschuhe an, welche die Stabilität bei den Übungen fördern und ein Abrutschen verhindern sollen.

Spätestens zur Abschlussentspannung oder in der Meditationsrunde sollte für Wärmenachschub gesorgt werden. Der Körper dreht seine Temperatur in den Entspannungsphasen herunter. Hier kann man mit einem kuscheligen Pullover, einem Umhängetuch, Socken und einer Decke gegensteuern.

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